ESFJ – Versorger

Allgemeine Beschreibung & Klischees

Mitfühlende Versorger und aufmerksame Vermittler oder aufdringliche Spießer und nervige Klatschbasen? Tja. Ist nicht alles irgendwo das selbe, je nachdem, von welchem Standpunkt aus man das betrachtet?

ESFJ, das steht für extrovertiert (Extroverted), empfindend (Sensing), fühlend (Feeling) und urteilend (Judging) und alleine von den Präferenzen her könnte man ja schon auf den Gedanken kommen, dass an all diesen Beschreibungen etwas dran sein könnte. ESFJs gelten wegen ihrer aufgeschlossenen, gefühlsbetonten Art als besonders herzlich und freundlich, aber gleichermaßen stehen sie auch im Ruf, aufdringliche Kontrollfreaks zu sein. Tatsächlich haben sie in der MBTI-Community nicht den besten Ruf, aber das kann vor allem daran liegen, dass die MBTI-Community größtenteils aus eher introvertierten Nerds besteht und ESFJs in der Schulzeit oftmals den Großteils der „Cheerleader“ und „Quarterbacks“ ausgemacht haben – die coolen Kids eben, die in ihren Cliquen das Sagen hatten und Schulklassenübergreifend beliebt waren. Nerds und solche Leute? Nicht die gewöhnlichste Liebesbeziehung, um das Mindeste zu sagen.

Wollen wir mal einen genaueren Blick darauf werfen, wie der ESFJ-Typ tatsächlich tickt, was sie von ihrem Highschool-Image mit ins Erwachsenenleben genommen haben und worin ihre faktischen Stärken und Schwächen liegen.

Continue reading „ESFJ – Versorger“

Ist hier irgendjemand Istanbul?

Oder ist nur euer soziales Netzwerk kaputt? Möglicherweise seht ihr hinter einer roten Flagge einfach nicht so gut aus. Das passt nicht so schön zu eurem Teint, wie wenn auch noch etwas blau und weiß dazugemischt wird, was? Ja, geht mir auch so… wobei mir auch die französische Flagge nicht steht, das war ja der Grund, warum ich das auch schon damals nicht getan habe und mich bis heute dafür schäme, weil es ja wirklich einen großen Unterschied macht, wie das Profilbild auf Facebook aussieht.
Aber wo sind all die tollen Leute, die bei dieser sinnvollen Aktion schon immer dabei waren? Die ihre Solidarität mit ihren bunten Avatar ausdrücken wollten?

Ich glaube, während der EM 2016 gibt es aber auch wirklich wichtigere Themen. Ich meine, hallo? Island hat England geschlagen, wie krass ist das denn? Darüber sollte man schreiben. Nicht über unschuldige Türken, die zerfetzt über den ganzen Flughafen verteilt liegen. Damit verderbe ich euch doch allerhöchstens nur den Appetit. Denken wir an die niedergeschlagenen englischen Fans! Wie gedemütigt sie sein müssen, eigentlich müssten wir nun britische Flaggen in unser Profilbild integrieren. Ja. Wir denken an dich, England. Unsere Gebete widmen wir dir.

Mal ganz ehrlich, wie komme ich nur dazu, uns aufzufordern, an die Türkei zu denken? Tut mir leid. Ich meine, Frankreich ist unser direkter Nachbar! Das war was ganz anderes! Wisst ihr wieso? Je weiter die Menschen weg von uns sind, desto wertloser sind sie. Es sei denn, sie sind schwul. Boah, was für ein Glück, dass keine Deutschen unter den Opfer waren, gell? Und nein, wir sind natürlich keine Heuchler.

Geständnis einer Krankenschwester

Mein Idealismus ist es, der mich einsam macht. Meine Hoffnung, mein Glaube an eine bessere Welt. Und vor allem meine Wut. Man könnte meinen, ich hätte genügend Wege gefunden, meinen Zorn zu kanalisieren, mich auszutoben, aber dem ist nicht so. Mit jeder weiteren Tat, die ich hasserfüllt begehe, erhitze ich nur die Flammen der lodernden Abscheu, die ich gegen unsere Gesellschaft begehe. Und es wird immer schwieriger. Ich weiß nicht mehr, wer dazu gehört und wer in die Rolle gedrängt wurde. Aber das ist egal. Es muss mir egal sein. Sonst kann ich nicht weitermachen.

Continue reading „Geständnis einer Krankenschwester“

Topophobie – Schlechter Kriegsfilm klingt doch interessant

Es ging mir schlechter als zunächst erwartet. Ich schätzte, es lag nicht mal nur daran, dass Felix‘ Ausstieg die Auflösung von unserer Band bedeutete, die stolze sechs Jahre ein Teil unseres Lebens gewesen war und der Grund, weshalb Nayara und ich uns überhaupt kennen lernen konnten, sondern auch, weil er wahrscheinlich die Auflösung einer langwährenden Freundschaft bedeutete.
„Nat…“, sprach Nayara mit ruhiger Stimme und fuhr mir mit ihrer Hand durchs Haar. „Ich weiß, es tut vielleicht weh das zu hören, aber ist es so vielleicht nicht besser?“
„Was?“
Obwohl es nur ein Wort war, überschlug sich meine Stimme. „Tut mir leid, aber ich habe nicht so viele Freunde wie du!“
Sie war vernünftiger als ich und ging nicht auf meine abfällige Betonung ein.
„Vielleicht ist es an der Zeit, neue zu machen. Und du hast immer noch mich.“
Ich wollte keine neuen Freunde. Ich wollte den alten besten Freund, der mich im Sandkasten verprügelt hatte und danach die anderen Kinder verprügelte, die mich ebenfalls verprügeln wollten, weil er meinte, nur er dürfe das. Ich wollte den alten besten Freund, der sich Jahre später als das größte Weichei herausstellte, das es auf der Welt gab und sich immer bei mir ausheulte, wenn ihn irgendjemand seiner Meinung nach falsch behandelt hatte. Das gab mir das Gefühl, zumindest den Ansatz von Sozialkompetenzen zu besitzen. Ich wollte den alten besten Freund, dem es egal war, wenn sich bei einer 30.000 Punkte Tabletop-Partie bereits nach wenigen Runden abzeichnete, dass ich ihn gnadenlos fertig machen würde. Eine, für die wir das ganze Wochenende über mit unseren handbemalten Ork- und Zwergenfiguren den Esszimmertisch meiner Eltern beschlagnahmt hatten. Und ich wollte den alten besten Freund, der neben Nayara die einzige Person in meinem Leben war, bei der ich den Eindruck hatte, dass sie sich für mein Leben interessierte. Und ja, es war mir vollkommen egal, dass das ausschließlich egoistische Gründe waren.

Continue reading „Topophobie – Schlechter Kriegsfilm klingt doch interessant“

„Schreiben? Warum suchst du dir kein anständiges Hobby?“

„Naja, vielleicht, weil ich neben Musizieren, Komponieren, Fechten, Lesen, Computerspielen, Pen & Paper und Serien schauen einfach etwas Abwechslung brauche?“

„Du beliebst zu scherzen. Schreiben, das ist Zeitverschwendung, wenn du das nicht zu Geld machen möchtest.“

„Willst du damit sagen, dass alles, was kein Geld bringt, Zeitverschwendung ist? Warum fängst du dann nicht auch ein, Computerspiele zu kritisieren?“

„Glaub mir, damit fange ich besser erst gar nicht an.“

„Schade, dann eben nicht. Aber zurück zu meiner Frage: warum hältst du Schreiben für sinnlos?“

„Ach Sam… das, was du in deinem Kopf hast, nimmt dir doch niemand weg.“

„Das, was ich heute denke, habe ich morgen vielleicht schon vergessen.“

„Ja, aber du kannst nicht alle Gedanken aufschreiben. Außerdem schreibst du Geschichten. Du verschwendest also nicht nur Zeit damit, sie aufzuschreiben, sondern auch, sie dir auszudenken, Konzepte zu entwickeln, Charaktere zu kreieren.“

„Ja! Das macht Spaß!“

„Aber auf Dauer ist es anstrengend, gib’s zu.“

„Richtig. Aber das ist Fechten und Komponieren zum Beispiel auch.“

„Aber das eine hält dich fit, während du fürs andere tatsächlich Geld bekommst. Du bist Musiker. Kein Autor.“

„Und war ich schon immer Musiker?“

„Ich sehe, worauf du hinaus willst. Aber du hattest schon genug Glück, überhaupt mit Musik dein Brot verdienen zu können. Wenige können davon alleine leben und jetzt fängst du auch noch an, zu schreiben. Das ist ein bisschen so, wie wenn du bei Siedler von Catan nur 24-er und 12-er Felder besetzt.“

„Der Vergleich ist mir sympathisch, weil ich Siedler mag. Aber er hinkt gewaltig. Denn wie gesagt, ich habe kein Interesse daran, mich mit meinem Dasein als Hobbyautor zu finanzieren.“

„Aber du verschwendest Zeit und Energie darauf, die du sinnvoller verwenden könntest. Selbst Serien sind da besser, denn dabei schaltest du wenigstens ab und erholst dich.“

„Eigentlich schaue ich Serien oft in erster Linie, um mich inspirieren zu lassen, damit ich Anregungen zum Schreiben bekomme.“

„Wirklich? Dann hör damit besser auch auf. Müssen ja ziemlich schlechte Serien sein.“
„Sehr erbaulich. Du magst also nicht, was ich schreibe?“

„Naja, deine Leserzahl spricht doch für sich, nicht wahr?“

„Erwartest du wirklich, dass ich innerhalb von zwei Monaten hundert Follower aus dem Nichts bekomme?“

„Ich sag’s mal so: es gibt Leute, denen das gelungen ist. Kann daran liegen, dass sie’s mehr drauf haben als du.“

„Wahrscheinlich. Aber ich bin ein schneller Lerner.“

„Und selbst wenn, das alleine bringt dir auch keine Leser.“

„Okay, hör mir mal zu. Es genügt mir schon zu wissen, wenn es auch nur eine einzige Person gibt, die ich mit meinen Geschichten unterhalten kann.“

„Macht es für dich also keinen Unterschied, ob nur eine Person oder tausende deine Werke lesen?“

„Doch, macht es. Ich freue mich natürlich, wenn ich viele Leute damit erreichen kann. Aber eines nach dem anderen. Ich mach mir da keinen Druck.“

„Ja, das sagst du dir.“

„Ich sage mir gerade eine ganze Menge…“

„Du bist ja lustig.“

„Danke. Jedenfalls, es geht nicht mal nur um eine Leserschaft.“

„Worum denn dann? Für mich sieht es gerade nämlich nur danach aus, dass du es nur machst, um von anderen Lob zu ernten.“

„Dafür muss ich nicht schreiben. Dafür muss ich mich nur hinter ein Instrument setzen.“

„Angeber. „

„Du hast es herausgefordert. Und ich habe nicht behauptet, ich sei besonders gut. Aber um deine Frage zu beantworten: ich wäre unglücklich, meinem Hobby nicht nachgehen zu können.“

„Du hast doch schon… warte, wie viele? Sechs?“

„Sieben, ohne dem Schreiben. Stell dir vor, du hättest acht Kinder. Würdest du nicht auch panisch werden, wenn eines plötzlich verschwinden würde?“

„Na, jetzt wirst du aber arg dramatisch.“

„Ja, wie gut, dass ich ein Hobby habe, das mir als Ventil dafür dient, nicht wahr?“

„Touché. Dennoch. Um auf deine Kinder zurückzukommen. Irgendwann gründest du auch mal eine Familie. Dann hast du noch weniger Zeit, als du’s ohnehin schon hast. Warum lässt du das Schreiben also nicht gleich sein? Früher oder später musst du es doch sowieso aufgeben.“

„Vielleicht verteile ich dann auch einfach die Zeit meiner anderen Hobbies um. Weniger Serien, weniger Computerspiele. Würde dir doch auch gefallen oder?“

„Das sagst du jetzt. Wie gesagt, du hast nichts vom Schreiben. Es ist für dich weder entspannend, noch verdienst du dabei etwas.“

„Doch. Meine Fantasie verdient einen Spielplatz und den bekommt sie damit. Ich weiß, dass ich kein abgestumpfter Fachidiot bin, weil ich auch Dinge lerne, die sich eben nicht nur um Musik drehen. Ich bringe Projekte zu Ende und das ist ein gutes Gefühl. Ich verdiene Anerkennung von mir selbst. Und die brauche ich. Vor allem, wenn ich tagtäglich mit Pennern wie dir reden muss.“

„Mann… ich geb’s auf. Du bist unverbesserlich.“

„Und das von dir? Du machst echt einen Scheißjob, sorry.“

„Ja, jetzt hör schon auf. Du bist müde, geh schlafen.“

„Das ist mal ein guter Ratschlag.“

„Gute Nacht.“

„Gute Nacht, bis morgen.“

„Ja, bis du wieder wach bist.“

ENTJ – Der General

Allgemeine Beschreibung & Klischees

Nach zwei introvertierten, beobachtenden Typen, habe ich mir gedacht, dass es mal Zeit für einen extrovertierten Urteiler wird. Und um einen schönen Kontrast zu bilden, welcher Typ würde sich besser anbieten, als der ENTJ? Der große Feldherr, der skrupellose Konzernboss oder, für Leute, die es gerne etwas abstrakter mögen: die Dampfwalze.

Woher kommen diese (wie immer nicht ganz unberechtigten) Klischees? Schauen wir uns dafür kurz mal seine Präferenzen an. Er ist (E) extrovertiert, zeigt also eher weniger Zurückhaltung gegenüber der Außenwelt, was ihm, vor allem gepaart mit seinem objektiven, eher kopflastigem Weltbild, durch seine (T) Denker- und (J) Urteilerpräferenz als jemanden erscheinen lässt, der kein Problem damit hat, harte Entscheidungen zu treffen, die vollkommen unpersönlich, vielleicht sogar unmenschlich scheinen. Das alles wird durch seinen starken Hang für Visionen durch seine (I) Intuition unterstützt, die ihm etwas, wie einen Tunnelblick gibt.

Damit ich jetzt aber nicht falsch verstanden werde: das ist das Bild, wie ENTJs allgemein – als Konzept – wahrgenommen werden. In der Realität kann das alles ganz anders aussehen. Ausschlaggebend bei der Typologie sind bestimmte Einstellungen, die nicht unbedingt verraten müssen, wie man sich letztlich verhält. Schauen wir uns also an, was an den Klischees so alles Wahres dran ist.

Continue reading „ENTJ – Der General“

Topophobie – Die Waffen einer Frau

„Mettelbach, hallo?“, ertönte eine säuselnde Frauenstimme blechern aus der Sprechanlage des vierstöckigen Blockhauses.
„Wir sind’s. Oder besser gesagt ich.“
Das unfreundliche „NÄÄÄÄÄÄ“, signalisierte, dass die Eingangstüre ins Treppenhaus bereits entriegelt wurde, bevor ich den zweiten Satz beenden konnte. Seufzend drehte ich mich noch einmal zu Nayara um, die immer noch, wild gestikulierend auf der Straße stand und mit dem Mann diskutierte. Nein, zankte, wem will ich etwas vormachen. Meine Hoffnung, dass sie diesen albernen Streit einfach beenden würde, hatte sich in die Hoffnung verwandelt, dass niemand die Polizei rufen würde.
Ich öffnete schließlich die Türe und betrat das Gebäude, das nach Putzmittel roch. Ich überlegte für einen kurzen Moment, ob es schneller wäre, zu Fuß oder mit dem Aufzug in den zweiten Stock zu kommen, aber schließlich siegte meine Faulheit.
Als sich die Türe des Lifts öffnete, stand Alina bereits mit einem breiten, falschen Lächeln in der Türschwelle. Ich lächelte fast genauso breit, aber mindestens genau so falsch zurück.

Continue reading „Topophobie – Die Waffen einer Frau“

INFP – Der Träumer

Allgemeine Beschreibung & Klischees

Wenn man den Klischees Glauben schenkt, dann trifft man den typischen INFP in seiner Freizeit meistens in Tierheimen, Comicläden, Bibliotheken oder bei Rollenspiel-Conventions. In Wahrheit wird man ihn am aller wahrscheinlichsten bei sich zuhause finden, weil er da in Ruhe gelassen wird. Möglicherweise schlafend. Wenn man den Klischees Glauben schenkt, dann ist der typische INFP depressiv, unheimlich kitschig und faul. In Wirklichkeit ist er meistens eher einfach nur von seiner Umwelt überfordert, nicht zuletzt dank seiner geradezu immer arbeitenden Fantasie, die teilweise eher unheimlich unheimlich, denn kitschig ist und er ist… faul. Manchmal. Welcher der Perceiving-Typen ist das denn auch nicht mal.

Kurzes Recap – INFP, das steht für „Introvertiert“, „iNtuitiv“, „Fühlend“ und „Perceiving“ (= „Beobachtend“). Kann man in anderen Posts der Kategorie Typologie & Psychokrams aber auch nochmal genauer nachlesen.

Der INFP ist ein Typ, der ziemlich häufig missverstanden wird. Wenn man die Person dahinter nur oberflächlich kennt, könnte man entweder denken (je nach Entwicklung und momentaner Gemütslage), dass der INFP entweder eine dämliche „Happy-Go-Lucky“-Manic-Pixie oder ein gefühlskalter Misanthrop ist. Hört sich widersprüchlich an? Nunja, auch wenn unser typischer INFP in der Regel weder das eine noch das andere ist, dann kann man trotzdem diese eine Sache über ihn sagen: er hat oft ziemlich heftige Stimmungsschwankungen.

Continue reading „INFP – Der Träumer“

ISTP – Der Spezialist

Allgemeine Beschreibung & Klischees

Spezialist, Actionheld, Zyniker, Mechaniker, Badass, Krimineller. Das sind die typischen Klischees, die es in der Typologie über den ISTP gibt. Wir schauen uns jetzt genauer an, was daran wahr ist.

Moment kurz, was bedeutet ISTP nochmal? „I“ steht für Introvert, „S“ für Empfinder (Senser), „T“ für Denker (Thinker) und „P“ für Beobachter (Perceiver). In meinen Posts, welche die ganzen Präferenzen beschreiben, kann man das alles nochmal genau nachlesen, jetzt kommen wir aber mal direkt zum Persönlichkeitstypen.

Wenn ich ihn mit einem Tier vergleichen müsste, würde ich sagen, dass mich der ISTP am ehesten an einen Leoparden erinnert. Stille, einzelgängerische Lauerer, die wirken, als würden sie sich von nichts aus der Ruhe bringen lassen. Vorsichtig und konzentriert nähern sie sich ihrer Beute, ganz langsam und fast geräuschlos, um dann wie ein Blitz zuzuschlagen. Ähnlich ist das beim ISTP. Er liebt es zwar, Dinge zu erleben und in Aktion zu sein, aber bevor er das tut, sieht er sich erst ganz genau an, auf was er vorhat, sich einzulassen. Wägt Pros und Contras gegeneinander ab, analysiert die Situation. Dann erst stürzt er sich hinein ins Abenteuer.

Continue reading „ISTP – Der Spezialist“

Typologie – Welcher Typ bist du?

Nachdem ich in den vergangenen Posts bzgl des Themas sowohl die Arten beschrieben haben, wie wir nach der Typologie die Welt wahrnehmen und wie wir über sie urteilen, folgt nun die Beschreibung, wie sich die verschiedenen Typen zusammensetzen.

Gebt es zu, hin und wieder mögt ihr Klischees. Deswegen gebe ich euch nun welche. Etwas Oberflächlichkeit, um euch tiefer in ein super interessantes und ergiebiges Thema einzuführen: es ergeben sich letztlich 16 Persönlichkeitstypen aus den urteilenden und wahrnehmenden Tendenzen und ich habe ihnen Nicknamen gegeben, damit man sich darunter auch schon einen gewissen Archetyp vorstellen kann.

ISTJ – Detektiv
ESTJ – Aufseher
INTJ – Stratege
ENTJ – General

ISFJ – Beschützer
ESFJ – Versorger
INFJ – Berater
ENFJ – Anführer

ISFP – Künstler
ESFP – Partylöwe
ISTP – Spezialist
ESTP – Draufgänger

INFP – Träumer
ENFP – Freiheitskämpfer
INTP – Grübler
ENTP – Debattierer

So. Mit den ganzen Kürzel dürftet ihr wahrscheinlich nichts anfangen, aber vielleicht eher etwas mit den Bezeichnungen, die dahinter stehen. Zu wem ihr laut der Typologie gehört, werde ich euch jetzt erklären.

Continue reading „Typologie – Welcher Typ bist du?“