Mein persönlicher Persönlichkeitstest

Update; wichtige Info: Momentan bin ich mit ausgefüllten Fragebögen regelrecht überflutet und habe noch welche von vergangenem Jahr, die theoretisch ausstehen – ich komme jetzt erstmal nicht dazu, neue Auswertungen zu schreiben und bitte um Verständnis.

Schöner Titel, was? Also gut. Dann stelle ich eben online, damit jeder weiß, auf was er sich einlassen würde. Nur zur Erinnerung, es geht hier um die 16 Typen. Es wird als Auflösung zwar eine detaillierte, individuelle Erklärung geben, warum ihr laut meiner Analyse zu einem bestimmten Persönlichkeitstypen gehört, aber Details zum Persönlichkeitstypen selbst, könnt ihr dann selbst auf meinem Blog nachlesen, das schreibe ich nicht doppelt 🙂

Und wenn dieser noch nicht vorhanden ist, mache ich die Beschreibung von eben jenem Typen als nächstes.

Die Mutigen unter euch können die Antworten gerne öffentlich in den Kommentaren posten, dann gibt’s (bei Zeiten, das ist echt Arbeit!) auch eine öffentliche Auswertung, es sei denn, man erwähnt, dass man diese lieber per Mail bekommen möchte. Aber dann kann man mir die Antwort eigentlich auch gleich per Mail schicken (semmmyyy@yahoo.de). Und die Blogger unter euch Lesern dürfen die Fragen auch gerne auf ihren eigenen Blogs posten, wenn sie wollen. Wenn ich darauf aufmerksam gemacht werde, kann ich auch dort die Antwort zu schreiben.

ABER ZUNÄCHST! Bitte! Auch, wenn dieser Test meiner Meinung nach einer der besten (alles logisch begründet, detailliert und vielschichtig) ist, muss das Ergebnis nicht zu 100% der Wahrheit entspringen. Die Persönlichkeit ist ein Quell von schier unendlicher Tiefe und dieser Test deckt nur eine winzige Facette davon ab. Deshalb noch ein paar Dinge, die man sich dabei im Kopf halten sollte, bevor es losgeht:

1. Dies sind keine Erklärungen über Dich als Person.
Was der Typenindikator zeigt, sind generalisierte Gedanken- und Verhaltensmuster einer getesteten Bevölkerung. Sie erklären nicht Deinen inneren Kern.

2. Es gibt bei Persönlichkeitstests jedweger Art keine absolute Wahrheit über Dich.
Die gemeinsamen Eigenschaften der Charakterzüge sind zahlreich und es gibt viele Aspekte der menschlichen Persönlichkeit, die nicht durch diesen oder andere Tests gemessen werden können.

3. Kein Typ ist einem anderen Typ überlegen.
Erinnere Dich daran, dass die hier aufgeführten Charakterzüge nur bestimmen, wie Du bewusst handelst oder nicht handelst. Jeder Persönlichkeitstest ist fehlbar und Beschreibungen alleine unterstützen nicht dein Urteil über dich oder andere. Benutze diesen Test nur als ein Werkzeug, das Dir hilft, Dich selbst und andere besser zu verstehen.

• Psychologische Tests sind und bleiben subjektiv
• Vermeide Gruppendenken: wenn jede beteiligte Person ihre eigene Meinung an die erwartete Gruppenmeinung anpasst, können daraus Situationen entstehen, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter normalen Umständen ablehnen würden
• Akzeptiere vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Persönlichkeit nicht ohne weiteres. Hinterfrage solche Aussagen stets kritisch.
• Beachte, dass jede Person einen psychologischen blinden Fleck hat – dies sind Teile des Selbst/Ichs, die von der eigenen Persönlichkeit nicht wahrgenommen werden.
• Keine Persönlichkeitseigenschaft ist in ihrer Ganzheit nur positiv oder negativ.
• Bedenke, auf der anderen Seite, dass neue Entdeckungen oft ohne ausreichender Überprüfung automatisch abgelehnt und eher bekämpft als unterstützt werden, selbst, wenn sie an sich logisch sind („Semmelweis-Reflex“: zB Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebung, die erst nach Jahrzehnten anerkannt wurde)
• Kein Persönlichkeitsprofil rechtfertigt das eigene Handeln

So, los geht’s! Jetzt kommt der spaßige Teil!

Fragen, die man nicht beantworten will, können ausgelassen werden. Für eine möglichst präzise Typanalyse ist es jedoch hilfreich, möglichst viele Fragen ausführlich zu beantworten. Ich kann nicht dafür garantieren, dass das Resultat der Wahrheit entspricht, da die Auswertung immer noch subjektiv beeinflusst wird, werde aber meine Antworten begründen, was möglicherweise alleine schon für ein besseres Verständnis der Funktionen sorgen wird.

Drei Fragen voraus, da diese unter Umständen auch das Ergebnis beeinflussen können: wie alt bist du, welchem Geschlecht gehörst du an und wie ist deine momentane Stimmungslage (während des Ausfüllens), bzw. wird diese durch Medikamente, bzw Alkohol beeinflusst? Wenn das beantwortet ist, kann’s direkt weitergehen.

1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.

5. Tue wie bei Frage 5 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.

6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.

7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?

13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?

14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?

15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?

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46 thoughts on “Mein persönlicher Persönlichkeitstest

    1. Genau. Und wie gesagt, unangenehme Fragen können auch ausgelassen werden. Das heißt man kann auch, wenn man z.B. schon 10 Fragen beantwortet hat und einfach keine Geduld/Zeit mehr für die restlichen 5 aufbringen kann, die Antworten posten. Je mehr Informationen ich bekomme, desto präziser kann ich natürlich auch auswerten.

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  1. 1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.
    – Ich helfe diesem Kollegen selbstverständlich, weise ihn jedoch darauf hin, dass er das nächste Mal doch bitte eher seine Aufgaben lösen soll. Dieser Stress, hätte einfach nicht sein müssen.

    2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?
    – Ich fühle mich geschmeichelt und in meiner Arbeit bestätigt, werde jedoch klar zum Ausdruck bringen, dass ich die Dinge auf meine Art regeln werde.

    3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.
    – Ich gehe meiner größten Leidenschaft dem Fotografieren nach, zeichne hier und da ein bisschen, wenn mir der Sinn danach steht. Verschlinge Romane und traue mich hier und da an eine Kurzgeschichte heran. All diese „Hobbys“ sind ein Teil von mir und machen mich zu der Person die ich heute bin. Ich liebe es kreativ zu sein und kann somit das Kind in mir wunderbar am Leben erhalten.

    4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.
    – Diese Person wäre äußerst Humorvoll, aber auf eine nicht aufdringliche Art. Intelligent und wissbegierig, wir würden bis tief in die Nacht über alles und jeden diskutieren….uns einmal um die Welt reden, nur um anschließend, wieder von neuem zu beginnen. Ein ansteckendes Lachen hätte die Person selbstverständlich auch noch und sie/er würde mir aus Büchern vorlesen, mit dieser unglaublich warmen Stimme.

    5. Tue wie bei Frage 4 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.
    – Er wäre so ein Mensch, der sich nur um sich selbst dreht. Seine Meinung anderen Menschen aufdrängt und scheinbar alles besser weiß. Er ist ein unglaublich negativer Mensch und nichts scheint ihn in dieser Welt begeistern zu können.

    6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.
    – Ich möchte so viele Träume von mir verwirklichen, wie nur irgend möglich. Unzählige Länder bereisen und noch mehr Geheimnisse lüften. Ich möchte auf meinem Sterbebett zufrieden zurückblicken und nichts bereuen müssen.
    7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.
    – Das muss bereits 10 Jahre zurück liegen. Damals hat alles gepasst. Mir fehlte es an nichts. Ich hatte wundervolle Freunde, eine Partnerschaft die nicht schöner hätte sein können und schulisch unglaublich motiviert. 24 Stunden ein Lächeln auf dem Gesicht, die Fotos von damals beweisen es. Noch heute schaue ich sie mir wehmütig an, erfreue mich aber unsagbar an ihnen.

    8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?
    – Wenn ich einen Vortrag vor fremden Menschen halten muss. In solchen Situationen möchte ich mich einfach in Luft auflösen, in Flammen aufgehen oder im Erdboden versinken. Ich fühle mich schlichtweg unwohl.
    9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?
    – Allein schon das Wort „Theorie“ langweilt mich. Mit dem Alter scheint es noch schlimmer zu werden. Ich möchte die Dinge ausprobieren und nicht ewig darüber reden / Lesen. Bestes Beispiel das Erlernen von Schach….wie viele Menschlein rieten mir unzählige Bücher darüber zu lesen. Strategien auswendig zu lernen usw. Doch ich spielte einfach, wieder und wieder. Verlor wieder und wieder, aber es war eine stetige Verbesserung zu sehen. In diesem Fall bin ich eindeutig praktisch veranlagt.
    10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?
    – Ich probiere diese „neuen“ Ideen aus und komme anschließend zu einer Schlussfolgerung. Man kann vorher nie 100 prozentig wissen, ob etwas funktioniert oder nicht. Probieren geht über studieren. Anschließend ist noch immer genügend Zeit für andere Lösungsansätze.
    11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?
    – Kreativ, liebevoll, humorvoll, zerstreut….ein Träumer.
    12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?
    – Ich neige zu cholerischen Ansätzen. Diese kommen so unglaublich selten vor, dass ich sie meist selbst vergesse. Diese Eigenschaft passt so gar nicht zu meinem Gemüt, aber sie sind da. Meine beiden Großväter waren beide unglaubliche Choleriker…ich muss ein Stück von diesem Gen abbekommen haben, fälschlicherweise. Ich rede auch nicht gerne darüber.
    13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?
    -Wenn die Dinge nicht ganz so schnell von statten gehen, wie ich es gerne hätte. Sei es zum Beispiel, wenn der Laptop herum spinnt und mir jemand beim Lösen des Problems hilft. Ich ertrage es dann nur sehr schwer, wenn es zu lange dauert. Ich verliere die Geduld und möchte das Problem dann wieder in meine eigenen Hände nehmen. Beruflich dagegen, lasse ich mir nur sehr schwer stressen, so ziemlich gar nicht.
    14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?
    – Wenn ein Kind auf der anderen Straßenseite steht.
    15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?
    -Eindeutig mein Gerechtigkeitssinn

    …..und nun viel Spaß beim bewerten. Ich erwarte GROßES 😉

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    1. Dann wollen wir mal! Noch eine kurze Anmerkung für alle anderen, die auch vorhaben, den Test zu machen: lest euch, bevor ihr die Fragen beantwortet nicht die Antworten der Vorgänger durch. Selbst, wenn ihr eine ganz andere Antwort geben sollt, werdet ihr trotzdem durch die Vorstellung *wie* ihr eine Frage beantwortet beeinflusst. Und oft ist das „Wie“ bei der Typologie entscheidender als das „Was“.
      Aber nun auf zur Analyse!

      1. Ziemlich direkt, aber auch nicht abweisend. Du erwartest vorausschauendes Denken, was prinzipiell NI (introvertierte Intuition) zuzuordnen ist.
      2. Unabhängig und eher „freigeistig“. Das sind Eigenschaften, die SI (introvertiertes Empfinden) tendenziell schon ausschließen, da du nicht nach bewährten Methoden vorgehen würdest, sondern eben nach „deiner“ Methode.
      3. Fotografieren ist vor allem unter Personen mit ausgeprägtem SE (extrovertiertes Empfinden) oft als Hobby zu finden, da es vor allem hilft, die Details im Gegenwärtigen zu erfassen. Die Schönheit in Augenblicken einzufangen. Also genau das, was man visuell auch mit einem Fotoapparat machen kann. Zu Romanen und Kurzgeschichten wage ich nicht, etwas hineinzuinterpretieren. Die Ansicht „meine Hobbies sind ein Teil von mir und machen mich zu dem, was ich heute bin“ ist eine ziemlich symbolische Ansicht, die relativ gut zu NI passen würde, vor allem, da NI eine sehr „ganzheitliche“ Weltsicht hat: alles hängt miteinander zusammen.
      4. Diskutierfreudigkeit ist prinzipiell bei TI (introvertiertes Denken) zu finden. Humor kann sich in jeder Funktion zeigen, unter „unaufdringlichem“ Humor kann ich mir gerade leider nichts Konkretes vorstellen. Subtiler Humor zeigt sich tendenziell eher bei introvertierten Personen, was aber hier nicht mal so viel über dich aussagt. Ansteckendes Lachen, warme Stimme, das sind vor allem „sinnliche“ Anreize, die SE vermuten lassen. SE springt auf alles an, was die Sinne anregt.
      5. Als Funktion, die in uns die selbstlosen Altruisten hervorbringt, kann vor allem FE (extrovertiertes Fühlen) Egoismus nicht leiden, allerdings interpretiere ich hier nicht allzu viel hinein, da Egoismus allgemein etwas ist, was gesellschaftlich verachtet wird und diese Aussage von den meisten Typen kommen könnte. Allerdings will ich hier kurz anmerken, dass Denkertypen, auch, wenn die meisten wahrscheinlich „Egoismus“ nicht als Tugend ansehen, diese Eigenschaft hier nicht unbedingt als erstes nennen würden. Interessanter wird es bei dem „Meinungen anderen Menschen aufdrängen und alles besser wissen“ – das ist nämlich eine typische TE (extrovertiertes Denken) Eigenschaft. Also nicht falsch verstehen, mit dieser Funktion kannst du wahrscheinlich eher NICHT so gut zurecht. Was bei dir vor allem auf den Gegenpol, nämlich FI (introvertiertes Fühlen) deutet.
      6. Beobachter (P-Typen) haben generell Angst davor, Dinge zu verpassen. Sie wollen so viel wie möglich erleben und/oder wissen. Länder bereisen würde ich prinzipiell SE zuordnen (neue Bilder, neue Gerüche, neue Geschmäcker), „Geheimnisse lüften“ eher NI und/oder TI.
      7. Das Gefühl, dass es „an nichts fehlt“ ist für die mental generell eher „unruhigen“ N-Typen eher untypisch. Auch die Aussage, dass das Lächeln auf Fotos beweisen kann, dass eine Person sich richtig gut fühlt, ist prinzipiell eher eine „S-Aussage“.
      8. Bühnen-, bzw. Vortragsangst ist, wie man sich denken kann, vor allem bei introvertierten Typen verbreitet. Insbesondere jedoch bei introvertierten P-Typen, die eher dazu neigen, alles anzuzweifeln: dazu zählt eben auch die eigene Kompetenz, ob berechtigt oder nicht.
      9. Noch ein weiteres Indiz für SE. Die Funktion treibt dazu an, Dinge durch Erleben zu erlernen und ist nicht sonderlich interessiert an praxisfernen, langen Erklärungen und Theorien.
      10. Hier genau dasselbe wie bei der vorigen Frage.
      11. Kreativ können insbesondere SE und NE sein, da beide Funktionen die Möglichkeiten wahrnehmen. Liebevoll ist klar beiden fühlenden Funktionen zuzuschreiben. Humorvoll… davon hatten wir’s ja schon. Zerstreut ist vor allem FI/TI zuzuordnen, beide Funktionen versuchen sich selbst die Welt zu erklären, was dementsprechend auch zu Zerstreutheit führen kann. Und Träumer sind vor allem FI’ler.
      12. Romantisch ist, wie man vermuten kann, den fühlenden Funktionen zuzuordnen. Seltene, plötzliche, aber dann sehr heftige Wutausbrüche sind vor allem bei primären FI’lern vorhanden. Wenn das TE, das ziemlich barsch wirken kann, direkt und kalt ist, lange genug unterdrückt wird, dann kann es sich auf ziemlich explosive Art zeigen. Mach dir also keine Sorgen über die Genetik. Höchstwahrscheinlich hast du da nichts direkt geerbt.
      13. SE will jetzt sofort Ergebnisse sehen, da es sich auf die Gegenwart bezieht. Wird dementsprechend schnell unruhig und ungeduldig. Das passt auch super zu deinem Problem, Dinge selbst wieder in die Hand nehmen zu wollen. Passivität ist nix für SE.
      14. Du beziehst dich auf eine individuelle Situation, nicht auf ein Prinzip, Regeln, Gesetze. Das ist auch typisch für P-Typen.
      15. Gerechtigkeit ist schwierig zuzuordnen, in unserer Kultur wird uns ein gewisses Maß an Gerechtigkeitssinn schon mit der Muttermilch zugeführt. In der Theorie würde ich behaupten, dass es vor allem der TE/FI- bzw der FI/TE-Achse zuzuordnen ist. Gerechtigkeit ist hart, unparteiisch und systematisch (TE), aber gleichzeitig auch ein moralischer Wert, der dazu da ist, das Individuum zu schützen (FI).

      Geschafft! Bis hier her zumindest! Am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, da ich relativ viel NI herausgelesen habe, was mich hier und dort vermuten ließ, dass du ein INFJ bist, aber vor allem mit den späteren Antworten wurde ziemlich eindeutig, dass du definitiv SE an zweiter Stelle hast (an zweiter Stelle, da du auch sehr klar introvertiert bist und SE dementsprechend nicht primär sein kann). Da man ausschließen kann, dass du die Denken-Präferenz bevorzugst und viele Antworten auch darauf hindeuteten, wurde auch deine primäre Funktion mit der Auswertung klar: introvertiertes Fühlen. Damit haben wir alles, was wir brauchen!
      Erste Funktion: Introvertiertes Fühlen; zweite Funktion: extrovertiertes Empfinden; dritte Funktion: introvertiertes Intuieren (zeigt sich für die dritte Funktion recht deutlich bei dir, kann unter Umständen ein Zeichen sein, dass du auch für die Maßstäbe von introvertierten Menschen sehr nach innen gekehrt bist); vierte Funktion: extrovertiertes Denken. Meiner Meinung nach bist du dementsprechend eine ISFP! Leider habe ich diesen Typen noch nicht beschrieben, aber der kommt dann auch als nächstes dran. Wenn die Beschreibung dann steht, würde es mich natürlich brennend interessieren, ob du der Meinung bist, dass es zutrifft, oder du dich nicht vielleicht doch bei einem anderen Typen eher findest. Wobei ich sagen muss, dass ich mir nach dem Test schon ziemlich sicher bin.

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      1. Vielen dank, für diese schnelle Auswertung, muss jedoch gestehen, dass ich mit einer universellen Antwort/Analyse gerechnet habe, aber in einem deiner Beiträge habe ich ja bereits gelesen, dass das so nicht funktioniert. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich deinen Post gerne auf meinem Blog Verlinken, damit meine Leserschaft ebenfalls darauf gestoßen werden. Noch einmal vielen vielen dank, ich werde das ganze noch einige Male lesen müssen und das „schlaue Buch“ hinzu ziehen müssen ob auch wirklich alles genau erfassen zu können. 🙂

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  2. wunderbar. Dann erstmal ein Kompliment an dich ;). Find ich super, dass du das machst 🙂

    Also:

    1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

    Ich würde ihm helfen. Würde mir das aber merken und ihm, wenn es nochmal vorkommt sagen, dass ich ihm das nächste Mal (also beim dritten Mal) nicht mehr helfen werde, wenn er selbst an seinem Verzug schuld ist.

    2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

    Ich wäre sehr geschmeichelt und würde versuchen meinen Chef unter keinen Umständen zu enttäuschen. Ich hoffe darauf, dass es ihn beeindruckt und er mich bei zukünftigen Angelegenheiten ebenfalls untersützen wird.

    3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

    Ich mag lyrische Texte, vor Allem kombiniert mit Musik. Ein Text, der das ausdrückt was ich Fühle, stellt eine Form der Mitteilung und des verstandenwerdens dar.
    Außerdem liebe ich Unterhaltungen, weil sie mir die Möglichkeit geben Ideen und Theorien zu entwickeln. Am liebsten in Form von Diskussionen über abstrakt-generelle Themen. Keine unnötigen Details und nichts über Erlebnisse oder schlichte Werturteile, ohne sie zu begründen.

    4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.

    Verständnis, Toleranz, mag diskussionen, enstannt sein, Geselligkeit, Sauberkeit, Kompromissbereitschaft

    5. Tue wie bei Frage 5 (eher 4? :D) dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.

    urteilt zu schnell, intolerant, verständnislos, redet über Triviales und Langweiliges, geht mir ständig auf die Nerven mit Nörgeleien, erwartet von mir mich an Pläne oder so etwas stirkt zu halten

    6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.

    Mir selbst treu bleiben, weil ich mit mir selbst auskommen muss
    Harmonische Beziehungen, weil sie einem den Halt im Leben geben
    Etwas tun, das meine Wertevorstellungen beinhaltet, weil das Leben immer einen Sinn haben muss, welcher zumindest im schlichten Vergnügen nicht liegen kann.
    Anerkennung, weil mir auch wichtig ist, was andere von mir denken

    7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

    Wenn es mit einer Frau, die ich liebe gerade gut läuft, oder wenn ich etwas erreicht habe, was ich erreichen wollte. Warum ist eine gute Frage… :D. Hormone? Das Gefühl etwas Wert zu sein? Der Stolz auf sich und seine Errungenschaften?

    8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

    Wenn Menschen, die ich mag und deren Meinung ich schätze mich (nicht einzelne Eigenschaften oder Ideen, sondern mich als Gesamtpaket) ablehnen.

    9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

    Ich kann auch gut auswendig lernen, aber über Theorien nachzudenken, vor Allem selbst welche aufzustellen ist definitiv mein Ding. Voll und Ganz. Praktisch mit Händen kann man bei mir vergessen.

    10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

    Auf jeden Fall die Prinzipien dahinter erfassen, aber Argumente sammeln auch. Die entwickel ich aber selber, um tatsächlich zu überprüfen, ob die Ideen Sinn ergeben ;).

    11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

    positiv:

    loyal, fair, ehrlich, humorvoll, guter Redner, charismatisch, charmant, hilfsbereit, kompromissbereit, viel Verständnis für das, was andere sagen und denken, kann gut motivieren und aufabauen
    kann sachverhalte und Probleme gut analysieren und das Chaos im Hirn wieder herstellen

    negativ:

    unsensibel, taktlos, sagt manchmal Dinge die unangebracht sind, denkt nicht immer nach bevor er redet weswegen teilweise abstruses zeug geredet wird, hält sich selten an Konventionen, würde nie etwas tun das er nicht einsieht, unkontrollierbar, unberechenbar, putzt die gefühle anderer manchmal zur Seite

    12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?

    Dass ich eigentlich niemanden verletzen will und es mich selbst frustriert, wenn Leute nicht verstehen, dass ich nicht sie, sondern ihre Aussagen oder Ideen angreifen will und dass mir die Gefühle und Probleme anderer sehr wohl nahe gehen und ich eigentlich ein sehr gefühlsvoller Mensch bin, wobei das viele auch zumindest ansantzweise wissen.

    13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?

    Wenn ich bei dem versuch etwas zu verstehen auf der Stelle trete. (Frauen z.b., die machen mich wahnsinnig) Ich reagiere zunächst aggressiv und bin anschließend sehr frustriert, um dann wieder meine Gedanken um das Thema kreisen zu lassen. Letzlich verstehe ich es dann doch irgendwann.

    14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?

    Der Sinn und Zweck einer Ampel ist es, den Verkehr zu regeln und die Fußgänger zu schützen. Ist kein Verkehr vorhanden, muss dieser weder geregelt werden, noch besteht der Bedarf etwaige Fußgänger zu schützen. Insofern würde ich natürlich über Rot gehen. Es würde mich also nichts davon abhalten. Höchstens der Polizist der zusieht.

    15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?

    Mir ist Rückrad sehr wichtig und dass man seine Freunde nicht im Stich lässt, nur weil jetzt gerade Dies oder Das angesagt ist. Man sollte seine eigene Meinung haben und darüber verhandeln. Letzlich muss in der Gemeinschaft ein Kompromiss, bzw. eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden, die für alle das Beste wäre und nicht blind irgendeinem Trend hinterhergelaufen werden, welcher oftmals nicht einmal glücklich macht.

    Gefällt 1 Person

    1. 1. Realtiv straight-forward. Begründet, weshalb genau du helfen würdest, hast du nicht – was an und für sich jedoch auch schon interpretiert werden könnte, dass du es als Prinzip ansiehst, zu helfen, solange es nicht ausgenutzt wird – deshalb auch deine „Warnung“. Spricht tendenziell eher für eine „J“-Haltung.
      2. Relativ selbstbewusst und ehrgeizig. Spricht auch für eine „J“-Tendenz, die hier auch als recht zukunftsorientiert (introvertiertes Intuieren: „NI“) bewertet werden könnte. Die urteilende Funktion könnte sowohl extrovertiertes Fühlen sein, die Motivation wäre hierbei dem Chef „zu gefallen“, es quasi dem sozialen Umfeld recht zu machen oder aber, die eigenen Ansprüche, die man an sich hat, zu befriedigen und bestimmte, eher objektiv messbare Ergebnisse zu erzielen, was eher extrovertiertes Denken („TE“) wäre. Mit deiner Begründung, dass du hoffst, in Zukunft bei eigenen Plänen unterstützt zu werden, würde ich eher auf Letzteres tippen.
      3. Die lyrischen Texte sprechen tendentiell eher für eine intuitive Neigung – sensorisch veranlagte Menschen interessieren sich mehr für die Musik an sich. Deine Vorliebe für Unterhaltungen über Ideen und Theorien verstärken den Eindruck. „Keine unnötigen Details“ ist eine typische Bitte von extrovertierten Denkern, die gerne schnell zum ausschlaggebenden Punkt kommen. Zwar wollen auch introvertierte Denker immer zum Kern der Sache, allerdings verlieren sie sich dabei häufig in Details.
      4. Sauberkeit spricht generell wieder für eine Urteils-, also eine „J“-Tendenz. Verständnis und Toleranz sind zwar von eigentlich jedem Typen in der Regel erstrebenswert, aber besonders betont werden sie von introvertierten Fühlern („FI“). Geselligkeit und Offenheit gegenüber Diskussionen deutet an, dass du möglicherweise eher extrovertiert bist. Hierbei muss man jedoch vorsichtig sein. Einige Typen, wie INTPs oder INFJs sind zB generell eher distanziert, aber blühen bei Gesprächen in Interessensgebieten regelrecht auf und verlieren temporär jede Schüchternheit.
      5. Tatsächlich, Frage 4 – danke für den Hinweis!
      „Urteilt zu schnell“, „intolerant“ und „verständnislos“ sind oft (ironischerweise) Urteile, die P-Typen gegenüber J-Typen pflegen, während Letztere P-Typen eher als unstete Bummler ohne Meinung abstempeln. Ich hatte bei dir bisher allerdings eher den Eindruck, dass du ein J-Typ bist. Könnte in der Hinsicht sehr für dich sprechen, dass du in dieser Hinsicht ein recht reflektierter (oder aber heuchlerischer, das kann man jedoch nur sagen, wenn man dich gut kennt) J-Typ wärst. Wenn überhaupt. „Redet über Triviales und Langweiliges“ – das kann so mit wenigen Ausnahmen tatsächlich fast nur von N-Typen kommen.
      Das mit den Plänen – generell fühlen sich P-Typen von Plänen abgestoßen. Jedoch wertschätzen besonders auch INTJs und ENTJs ihre Unabhängigkeit, die sie benötigen, um ihren Visualisierungen der Zukunft Raum zur Verwirklichung zu geben.
      6. „Sich selbst treu bleiben“ ist ein typisches FI-Thema, wobei „FI“-doms (Typen mit primärem FI: INFP & ISFP) die Sache auch noch mit „sich selbst finden“ ergänzen würden. Ich gehe davon aus, dass bei dir FI in den vier Funktionen vorhanden ist, aber nicht an erster oder zweiter Position. „Harmonische Beziehungen“ hört sich zunächst nach extrovertiertem Fühlen („FE“) an, aber mit der Begründung „Halt im Leben“ macht das für jeden „J“-Typen, also auch für ESTJ, ISTJ, ENTJ und INTJ Sinn.
      Die Sinnhaftigkeit im Leben zu finden spricht wieder ziemlich für eine intuitive Tendenz. Gehen wir mal nicht mehr weiter auf die Möglichkeiten ein, du wärst ein Empfinder-Typ, das kann man hier schon sehr sicher aussschließen.
      7. Das Erreichen von Zielen – TE/NI-Achse. Die Begründung: „Hormone“ ist in ihrer – nicht wertend gemeint – Trockenheit auch ein Indikator für TE. „Etwas Wert sein“ und „Stolz auf Errungenschaften“ ebenfalls. Vor allem ENTJs und INTJs lieben es, zufrieden auf erfolgreiche Projekte zurückzuschauen und schöpfen daraus Energie, neue, noch ambitioniertere in Angriff zu nehmen.
      8. Allgemein mag das, denke ich, kein Mensch. So explizit als hervorgehobene Furcht würde ich das aber generell „J“-Typen zuschreiben, da sie sich eher an ihrer Umwelt orientieren und dementsprechend den eigenen Wert nicht unbedingt in sich selbst finden, sondern diesbezüglich abhängiger an Meinungen und Bewertungen von bestimmten Personen sind.
      9. Neue Konzepte zu entwickeln ist auch eine typische NI-Vorliebe. Unfähigkeit für „praktisch mit den Händen“ würde für ein eher zurückgehaltenes extrovertiertes Empfinden („SE“) sprechen, das im Hier und Jetzt und damit mehr im Materiellen verankert ist.
      So – ich überspringe jetzt mal die meisten der kommenden Antworten – habe sie gelesen, aber im Grunde genommen würde ich mich meistens nur noch wiederholen. Da du „unnötige Details“ nicht magst: das wären solche, da Wiederholungen. Festigen aber dennoch das Bild, dementsprechend war es trotzdem hilfreich, sie auszufüllen.
      11. „Charismatisch“ und „motivierend“ spricht auch wieder für einen eher extrovertierten Typ. Während zwar auch INTJs gute Anführer geben könnten, machen sie dabei jedoch immer noch einen eher ernsten Eindruck und wirken so, als wären sie eigentlich lieber alleine. Das passt nicht unbedingt mit deinem „humorvoll“ zusammen – und bestärkt damit die Vermutung, dass du ein ENTJ bist. Auch, dass du nicht immer nachdenkst, bevor du redest deutet eine eher extrovertierte Tendenz an.
      Damit schließe ich die Auswertung jetzt auch ab – alle weiteren Antworten bestätigen zumindest für mich dieses Ergebnis. In meinem Beitrag über ENTJs ( https://introspektivblog.wordpress.com/2016/06/21/entj-der-general/ ) kannst du mehr zu diesem Typen von meiner Seite aus lesen. Es würde mich interessieren, was du von der Auswertung hältst. Was trifft zu, was nicht? Was könnte man deiner Meinung nach auch anders interpretieren?
      Außerdem: hattest du schon zuvor Kontakt mit Jungs Theorie über die kognitiven Typen, bzw dem MBTI? Wenn ja, bist du durch Eigenanalyse oder Tests schon zu Ergebnissen gekommen?

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  3. Ich kannte diesen MBTI schon und hatte da auch schon Tests gemacht, allerdings ist es ja immer etwas Anderes wenn jemand das bewertet, der (wie ich finde) auch sehr gut nachvollziehbare Beiträge schreibt. Hatte vorher die Artikel über das Urteilen gelesen, wobei ich zugeben muss, dass ich mich bei den Beispielen eher Ti zugeordnet hätte. Aber das hängt wahrscheinlich auch immer von der Situation ab. Dass Ne oder Ni auf mich zutrifft, da bin ich ganz deiner Meinung. Die Tests die ich vorher gemacht habe, kamen zu folgenden Ergebnissen: Entp und Entj. Insofern: Kompliment an die Analyse ;). Es wird vermutlich so eine Mischung sein.

    Ich habe „Entj, bewusst“ gegooglet, um mir die Beschreibung des Entj auf einer bestimmten Seite durchzulesen. Bin mir nämlich bei mir selber nicht sicher, was besser passt.

    Zu den unnötigen Details noch Folgendes: Mir wird nachgesagt mich mit unnötigen Details zu lange zu beschäftigen und meine Gedanken zu lange um Dinge Kreisen zu lassen, die eigentlich nicht wirklich wichtig sind. Ich finde die aber oft sehr wichtig, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt nur dem Ziel dienen :D. Mit unnötigen Details meinte ich eher solche Dinge, wie, wenn jemand mir erzählt, dass er auf einem Festival war und dann die Farbe der Bühne beschreibt, oder mir erzählt, was die Künstler für Kleider anhatten.

    Übrigens bin ich erst 20. Da kann sich ja noch Einiges ändern 🙂

    Darf man Fragen, was deine Motivation solcher Analysen ist?

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    1. Ein amerikanischer Psychologe, der sich ebenfalls mit dem Thema befasst, hat die Typen auch in vier „Temperamente“ eingeteilt: du würdest dich definitiv in der Sparte „Analytiker“, bzw „Prometheisches Temperament“ wieder finden können. Da sind nämlich sowohl ENTP als auch ENTJ dabei.

      Was ENTP für mich ausgeschlossen hat, war zum einen das Selbstbewusstsein, das ich in deinen Posts gemeint habe zu lesen. Nicht, dass xNTP-Typen nicht auch selbstbewusst sein könnten, aber selbst, wenn sie direkt und unerschrocken auftreten, bleiben sie immer offensichtliche Zweifler. Und diese Zweifel sind auch meistens auf sich selbst gerichtet. Du scheinst (!) eher Angst vor dem objektiven Versagen zu haben, bestimmte Maßstäbe nicht erfüllen zu können. xNTP-Typen haben eher Angst davor, etwas nicht wirklich verstanden zu haben und deshalb etwas Falsches zu tun, ganz unabhängig, ob sie es nun sehr gut, tun, nur befriedigend oder absolut verhauen.

      Schlüsselwörter für’s ENTJ-Bingo sind Begriffe wie: charismatisch, Rückgrat, Errungenschaften, „Sinn und Zweck“.
      Man bringt aber tatsächlich beide Typen schnell durcheinander. Beide lieben sie hitzige Debatten, wobei der ENTJ eher mit der Einstellung herangeht: „Ich habe Recht und muss gut genug sein, alle zu überzeugen“, der ENTP tendentiell mehr mit der Einstellung: „Alle anderen haben nicht genug nachgedacht und ich muss Überzeugungen in Frage stellen“. Diskussionen zwischen xNTJs und xNTPs sind oft ein wenig wie Schattenboxen. Der xNTJ ist meistens nach einer Weile frustriert, weil er merkt, dass der xNTP nicht überzeugt werden will und oft nicht mal eine Überzeugung hat, die er zerlegen könnte, während der xNTP nicht wirklich zum xNTJ durchdringen kann, weil er keine „Überzeugungsalternative“ hat. Das sind allerdings persönliche, subjektive Erfahrungen und sind demnach mit Vorsicht zu genießen.

      Ein ENTP hätte bei der Ampelfrage vermutlich noch gesagt: „Es könnte sein, dass ein Kind zusieht und ich will kein schlechtes Beispiel sein.“
      Das extrovertierte Fühlen ist zwar nicht sonderlich stark ausgeprägt, aber schon vorhanden und „spricht mit“. Das extrovertierte Intuieren lässt den ENTP überhaupt erst auf den Gedanken kommen, dass da ein Kind sein könnte.
      Der ENTJ denkt da eher zielgerichteter. „Wenn ein Polizist zusieht, könnte ich Ärger bekommen, der einfach nur unnötig wäre“. Das ist entweder Angst vor Zeitverschwendung (Te) oder Angst vor Umgang mit anderen Menschen allgemein (allgemein eher für introvertierte Personen). ENTPs haben außerdem in der Regel nichts gegen Unordnung und Chaos. Manche versuchen das sogar aktiv zu fördern. Sie sind aus Prinzip Rebellen, während ENTJs, nur Rebellen sind, wenn es nötig ist.

      Die Motivation meiner Analysen ist zum einen, dass ich mich selbst darin trainiere, andere besser einschätzen zu können. Zweitens denke ich, dass die Typentheorie anderen Menschen dabei hilft, sich selbst und andere besser zu verstehen. Das wiederum sorgt für weniger Missverständnisse –> weniger Konflikte –> weniger Frust und Kummer. Ein wenig missionarisch, kann man schon fast sagen 🙂

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  4. Ich habe tatsächlich an ein Kind gedacht, dass daneben steht und zusehen könnte. Habe dann aber gedacht, dass es auch für das Kind keinen Grund geben würde bei rot nicht über die Ampel zu gehen, schließlich ist auch für das Kind kein Verkehr vorhanden. Gut.. Dass Kinder so etwas wohlmöglich nicht einschätzen können und es daher für sie schädlich sein kann, wenn man vor ihren Augen bei rot über die Ampel geht, habe ich nicht bedacht. Auf der anderen Seite ist es irgendwie auch Aufgabe der Eltern so etwas zu erziehen. Letztlich hab ich es jedoch nicht geschrieben, weil in der Frage auch nichts davon stand. Von dem Polizist stand zwar auch nichts, aber ich bin hier schon ein paar mal von selbigen beim rot über die Ampel gehen ermahnt worden :D.

    Oh und Zweifel, die auf mich selbst gerichtet sind, von denen kann ich dir ein Lied singen.
    Nein.. deine Erklärung bringt mich mehr und mehr dazu, eher vom Entp auszugehen. Dafür spricht auch, dass ich mich, obwohl ich mich damit schon seit einiger Zeit beschäftige, mich auf keinen Typen festlegen kann.

    Das Selbstbewusssein habe ich sicherlich in der Situation gehabt, in der ich die Fragen beantwortet habe. Im nachhinein würde ich die Fragen wahrscheinlich nochmals etwas anders beantworten. Das ist übrigens etwas, das typisch für mich ist. Eine Ansicht wehemend vertreten, um dann nochmals umzuschwenken und doch lieber eine andere Ansicht wehemend zu vertreten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich aber keine Ahung, was richtig und falsch ist. Es ist aber auch in Frage zu stellen, ob man das überhaupt muss.
    Aber wer weiß.. man hat ja auch nicht wirklich einen Vergleich und man weiß ja auch nie, ob man sich selbst richtig einschätzt.

    Das ist als Ziel aber nobel :); vielleicht solltest du etwas in der Richtung studieren?

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    1. Ich bin schon 26 und zufrieden im selbstständigen Bereich tätig, studieren werde ich wahrscheinlich nicht mehr. Außerdem erfreuen sich solche Theorien in Deutschland wenig bis gar keiner Beliebtheit. Für Selbstreflektion ist bei all dem Leistungsdruck ja gar kein Platz mehr. Außerdem ist das Thema viel zu abstrakt und kompliziert – es mag sich etwas rassistisch anhören, aber die meisten Deutschen mögen so etwas ganz einfach nicht. Die häufigsten Begründungen: „Es ist nicht nachweisbar wissenschaftlich“ und „Es ist falsch, Leute zu kategorisieren“.

      Um die Unterschiede zwischen ENTP und ENTJ herauszuarbeiten, kann man theoretisch auch die Ansichten von INTP und INTJ vergleichen (korrekt, all diese 4 Typen gelten als „Analytiker). Ein Kollege und Freund von mir ist ein INTJ, ich hingegen ein INTP. Während er zielstrebig bestimmte Erfolge anstrebt (ich muss bis dann und dann so viel geübt haben / dieses und jenes können / es auf diese Bühne geschafft haben), setze ich mir eher nebulösere Ziele wie: „Hauptsache es bleibt interessant“ oder „Ich sollte mal wieder etwas Neues ausprobieren“.
      Bei Diskussionen legt er sehr viel Wert auf wissenschaftliche Ergebnisse, um Argumente zu unterstreichen, während ich eher versuche, Dinge eher a priori anzugehen. Er erledigt in der Regel erst ein Projekt, bevor er ein neues anfängt, ich habe fünf gleichzeitig am laufen, von denen ich vielleicht nach viel zu langer Zeit zwei abschließe. Er hält sich aus Prinzip an Regeln, beschwert sich aber über sie und versucht sie zu ändern, ich beschwere mich über Regeln und versuche Leute zu überzeugen, sie gemeinsam mit mir zu brechen (nein, nicht im kriminellen Sinne, keine Sorge). Sein Selbstbewusstsein leidet daran, wenn er merkt, dass die Ziele, die er sich gesetzt hat, nicht so leicht für ihn zu erreichen sind, wie zunächst vermutet, obwohl er sie voller Ehrgeiz anstrebt, mein Selbstbewusstsein leidet eher daran, dass ich erst gar nichts anfange und mich für unnütz halte, während ich aber glaube, ich könnte eigentlich alles erreichen, wenn ich mich nur lange genug anstrengen würde, aber das Routine bedeuten würde, was mir wiederum zu langweilig ist.

      Wo findest du dich eher wieder?

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  5. übrigens bist du definitiv ebenfalls den Rationalisten zuzuordnen. Hatte schon intp gelesen. Das passt meiner Meinung nach, von dem was ich so mit bekomme.

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  6. Interessant..

    hmm. Da muss ich erstmal überlegen. Zielstrebiges Erfolge anstreben ist sicherlich mein Ding. Ich denke zwar auch, dass es interessant bleiben soll, aber meine ziele sind mir wohl wichtiger, weswegen ich mich durch bestimmte Dinge „durchquäle“, wenn ich weiß, dass ich in Zukunft etwas davon haben könnte.

    Bei Diskussionen gehe ich Dinge definitiv aber ebenfalls a priori an.

    Ich habe auch mehrere Projekte am laufen. Wenn ich jedoch eines angefangen habe, führe ich es tatsächlich in der Regel zu Ende, selbst wenn ich keine Lust mehr habe, weil ich es hasse meine zeit und Energie verschwendet zu haben.

    Ich halte mich auch an Regeln, jedoch nicht aus Prinzip, sondern, weil ich sie einsehe. Wenn ich sie nicht einsehe, halte ich mich auch nicht an sie. Regeln müssen Sinn ergeben. Regeln aus Prinzip aufzustellen oder einzuhalten, halte ich für ziemlich dämlich (was nicht schlimm ist, wir sind alle mal dämlich und dürfen es auch sein).

    Dass dir Routine zu langweilig ist, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich beginne Projekte und bin sehr frustriert, wenn es nicht so effektiv läuft, wie gedacht. Allerdings schleife ich da gerne auch mal und halte mich nicht so ganz an meine Vorsätze. Das kenne ich von mir aber schon, weswegen ich das auch immer mit einplane und es mir folglich auch nicht zum Vorwurf mache.

    Nach deiner Darstellung würde wahrscheinlich doch eher ein Entj passen. Ich bin mir aber immer noch nicht ganz sicher. Ich denke ich bleibe bei einer Mischung.

    Danke übrigens für die Inspiration und das, was ich hier lernen kann :). Ich werde andere auf diese Seite aufmerksam machen.
    Ich studiere Jura.

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  7. Dann mal los. 🙂

    1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

    Ich frage ihn, ob wir seine Arbeit aufteilen können, so dass jeder evtl. nur noch eine Stunde zu arbeiten hat. Klappt das nicht, helfe ich natürlich, mache aber auch deutlich, dass ich es nicht okay finde, dass er seine Aufgaben auf mich abwelzt.

    2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

    Selbst als Leiter, bin ich in dem Betrieb ja nicht alleine. Bei Problemen und Schwierigkeiten kann ich mich mit meinen Kollegen immer noch beraten. Für die getroffene Entscheidung trage ich natürlich dann trotzdem die volle Verantwortung. Auf die Aufgabe würde ich mich freuen.

    3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

    Möglichst breit gefächert. Soziale, politische und Umweltschutzthemen interessieren mich, aber auch mal Banales, wie Sport, soziale Kontakte pflegen oder Kochen.

    4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.

    Kompromissbereit, ehrlich, zuverlässig, flexibel, nicht rücksichtslos, mitdenkend, selbst die Initiative ergreifend.

    5. Tue wie bei Frage 5 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.

    Rücksichtslos, egoistisch, eigenbrödlerisch, unhöflich, unzuverlässig, zu festgefahren in seinen Ansichten

    6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.

    Dem Gefühl sein Leben zu keiner Zeit zu verschwenden, sondern absolut zufrieden mit der Situation zu sein. Es muss kein festes Ziel sein, sondern ich will aufwachen und feststellen, dass ich liebe was ich tue und sehen, was ich alles erreichen kann.

    7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

    Ich bin oft ziemlich rastlos. Rutine ist zwar schön, aber wenn bestimmte Tätigkeiten immer gleich sind, verliere ich unfassbar schnell die Lust. Anfang des Jahres habe ich aber einen Job gefunden, der so abwechslungsreich ist, dass gar keine Langeweile aufkommen kann. Ich habe das Gefühl, dass seitdem auch alles andere „läuft“ in meinem Leben. Ich bin ausgelastet und das merkt man auch an meiner Persönlichkeit. (Arbeite als Zeitungsredakteur)

    8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

    Wenn ich genau merke, dass eine Person mich absolut nicht ausstehen kann/ langweilig findet/ etc., dafür aber alle anderen Menschen in meinem sozialen Umfeld super findet und die auch super mit dieser einen Person zurechtkommen.

    9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

    Definitiv über Theorien nachzudenken. Ein Basisprinzip zu finden, dass sich auf viele Dinge anwenden lässt, weil dann muss ich evtl. nicht so viel auswendig lernen 😀

    10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

    Eine Kombination aus beidem. Erstmal suche ich nach widerlegenden oder stützenden Beispielen, aber auch dem Basisprinzip, dass dahinter steckt.

    11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

    + angenehm, unkompliziert, sozial, gerechtigkeitsliebend
    – unorganisiert, träumerisch, zu lieb/nett, zu schnell vergebend

    12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?

    Ich bin sehr mitfühlend. Geht es jemandem schlecht, merke ich das sofort. Höre ich schlechte Nachrichten von anderen, trifft mich das sehr. Ich kann gut analysieren, welche Mechanismen hinter bestimmten Verhalten stecken, also auch warum eine Person sich so verhält, wie sie es tut. Deshalb bringe ich oft Verständnis für Personen auf, obwohl andere z.B. schon sauer auf die Person sind.

    13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?

    Eine Person im Stich zu lassen oder zu enttäuschen.

    14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?

    Ein Kind oder ein Polizist, die zusehen. Tendenziell neige ich auf dem Land eher dazu eine Straße zu überqueren als in der Stadt.

    15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?

    Verständnis anderen gegenüber. Ich hasse Schwarz/Weiß-Denken, deshalb ist es mir wichtig, dass Leute verstehen, warum einige Menschen handeln, wie sie handeln. Die Fähigkeit Dinge, die man eigentlich besser weiß auch in die Tat umzusetzen.

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    1. Da die Kommentarsektion hier immer länger wird, werde ich die Auswertungen nun in separaten Blogs ausstellen.

      Kleine Frage noch an „Bin gespannt“: auch bei dir würde es mich interessieren, wie du auf meinen Blog gestoßen bist und ob du bereits im Vorfeld Berührungen mit diesem Thema hattest.

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      1. Tatsächlich hat mit Herr.Becker auf deinen Blog verwiesen 😀 und direkt selbst eine These aufgestellt, was passen könnte. Mal sehen, ob sich das deckt.

        Mit der Theorie hatte ich vorher noch nichts am Hut. Als mich Herr.Becker auf die Seite gebracht hat, hab ich auch bewusst mich erstmal nicht damit beschäftigt, sondern erst die Fragen beantwortet. Ich glaube, dass das Ergebnis so unverfälschter ist.
        Jetzt hab ich mich etwas eingelesen. Sehr interessant auf jeden Fall.

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  8. Habs schon gesehen 😁
    Mein erster Gedanke war, es passt schon ziemlich. Bin gar kein Freund von Kategoriendenken, aber lässt sich nicht leugnen, wie viel ich da von mir wieder finde. Bin ziemlich überrascht!

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    1. Freut mich. Der Witz der Sache ist ja, dass viele Leute, die sich mit dem Thema befassen, hinterher sogar *besser* darin sind, Personen zu differenzieren, weil sie einfach besser auf Details achten.

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  9. Es fehlen noch die Beschreibungen des Isfj und des Enfp, sowie des Enfj.

    Interessanterweise komme ich am besten mit den „Diplomaten“ (NF) und den Typen Intp, istj, isfj und intj klar. Am wenigsten mit Esfj und Estj typen, mit denen keile ich mich immer, wobei ich sie nieder mache und die mich dann hassen haha.

    was hälst du von fühlertypen mein lieber Sam? 🙂

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    1. ISFJ fehlt tatsächlich noch, ENFP hatte ich bloß noch nicht verlinkt, gibt’s aber auch schon:
      https://introspektivblog.wordpress.com/2016/09/14/enfp-der-freiheitskaempfer/

      Hier sind alle Typen, die ich bereits bearbeitet habe, aufgelistet:
      https://introspektivblog.wordpress.com/2016/06/12/typologie-welcher-typ-bist-du/

      Ich habe mich dazu entschlossen, erstmal alle N-Typen durchzugehen. Nicht, weil sie etwa interessanter für mich wären, sondern weil sich prinzipiell mehr N-Typen für solch ein Thema erwärmen können.

      Was ich von Fühlertypen halte? Das kann man nicht pauschalisieren, finde ich. Meine Frau ist eine INFP, das sagt ja schon mal aus, dass ich mit ihnen auskommen kann 🙂
      Es gibt Idioten auf jeder Seite. Man hat allgemein die Neigung, schneller einen T-Typen als „unsensibles Arschloch“ zu bezeichnen. Während das „unsensibel“ tatsächlich eher auf T-Typen zutrifft, das dazugehörige Substantiv kann leider auf beide zutreffen.
      Außerdem unterscheiden sich Fe-Typen nochmal stark von Fi-Typen. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, besser mit INFPs, ENFPs, ESFPs und ISFPs auszukommen als mit ISFJs, ESFJs, ENFJs und INFJs, aber auch da gibt es Ausnahmen, dass ich daraus eigentlich keine Regel machen will. Ich lasse mich immer wieder gerne aufs Neue von Menschen und ihren Eigenarten überraschen.

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  10. ich habe das gerade gelesen und auch den block über das wahrnehmen und introvertieres intuieren ist das, was ich zu 100% mache. vielleicht sogar in der 1. funktion. hast du auch eine beschreibung des intjs?

    soso. deine frau ist infp? da kannst du echt froh um sie sein. solche menschen sind gold wert 🙂

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  11. um das jetzt mal abschließend zu sagen (auch wenn das vielleicht total bescheuert ist, hier so detektivisch nach seinem typ zu suchen): bei xntj bin ich mir nach all den infos nun ziemlich sicher.

    e und i noch nicht. ich lerne gerne neue leute kennen, wobei die initiative meist von mir ausgeht, bin nicht schüchtern und brauche nicht viel zeit für mich.
    aber ich hasse gesellschaftliche veranstaltungen (z.b. parties) oder menschenmengen. ich vermeide es mich mit.mehr als einer person zu treffen, weil mehrere personen mich stressen. ich weiß dann nicht mich darauf einzustellen und ich habe auch nur ein paar freunde und mehr will ich auch nicht.

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    1. Die INTJ-Beschreibung kommt als nächstes, wobei ich eigentlich auch mal an meinem Blogroman weiterschreiben sollte, bevor ich mich nicht mehr reinfinden kann…
      Jedenfalls: klar bin ich froh um meine Frau. Allerdings kann jeder Typ „gold wert“ sein 😉

      Ich finde es nicht bescheuert, detektivisch nach dem eigenen Typ zu suchen. Selbstfindung ist zwar ein ewiger Prozess, aber er lohnt sich. Je besser man sich kennt, desto besser kann man zB eigene Bedürfnisse und „Temperamentsausbrüche“ unter Kontrolle halten.

      Wie gesagt – nach dem Test war ich mir ziemlich sicher, dass du eher NTJ als NTP bist. Der eine Buchstabe macht eine Menge aus: während der ENTJ die Funktionen Te / Ni / Se / Fi nutzt, sind das beim ENTP die Funktionen Ne / Ti / Fe / Si. Also komplett andere Funktionen.

      Was deine Frage hinsichtlich Extroversion/Introversion angeht: nach deiner Beschreibung deutet eigentlich das Meiste auf ENTJ statt INTJ hin. „Die Initiative geht meist von dir aus“: Jung würde hier sagen, dass bei dir eher eine Anziehung zum Objekt (der äußeren Welt, damit auch anderen Menschen) besteht, als eine kalte, übervorsichtige Skepsis wie beim Introverten. Auch, dass du sagst, du bräuchtest NICHT viel Zeit für dich spricht dafür. Viele, die sich mit dem Thema befassen, behaupten sogar, man könne I / E alleine damit unterscheiden, zu betrachten, wie man mentale Energie wieder „auftankt“: durch Interaktion mit anderen Menschen oder durch Rückzug.

      Dass du gesellschaftliche Parties eher meidest würde auch zum ENTJ passen. Zwar ist das ein introvertierter Typ, aber er ist kein „Social Butterfly“. Es ist wahrscheinlicher, einen INTP auf einem Kaffekränzchen zu sehen, als einen ENTJ, denn zumindest kreucht bei ihm irgendwo noch ein geringer Sinn für ein harmonisches, völlig harmloses und belangloses Miteinander herum. Dass du dich von mehr als einer Person jedoch tendenziell überfordert fühlst, ist dabei allerdings interessant. Trotzdem: das kann auch auf persönlichen Erfahrungen basieren. Nicht jeder ENTJ hat die selben Präferenzen.

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  12. Überfordert war das falsche Wort. Es ist nur so, dass ich es mag, wenn sich Menschen in meiner Nähe wohl fühlen (mir egal, ob das zu dem Typ passt, oder nicht; fairness ist aber trotzdem wichtiger) und eine Gruppe zufriedenzustellen, gelingt mir nicht, weil jeder anders ist. Da kann ich mich auf niemanden einstellen. Interaktion mit anderen lädt mich aber eher auf.

    Danke für die Mühen und viel Erfolg noch !

    PS: Dass du anmerken würdest, dass jeder „gold wert“ sein kann, war absolut vorhersehbar haha :D.
    Ich nehme aber an, du weißt wie das gemeint war.

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  13. Als erstes möchte ich mich für deinen großartigen Blog bedanken und auch für diese Möglichkeit der „Persönlichkeitsentschlüsselung“ deinerseits.  Ich hoffe, du musst nicht zu viel Zeit für die meine verwenden.^^ Eigentlich weiß ich meinen Typen schon und bin mir dessen auch relativ sicher, dennoch zweifle ich auch immer wieder mal und deshalb wäre es umso interessanter, auf welches Ergebnis du kommst. Also entweder du bestätigst die Tests oder du relativierst alle meine bisher gesammelten Erkenntnisse bezüglich MBTI und meiner Persönlichkeit. 😀 Da das Alter und das Geschlecht in Bezug auf MBTI durchaus relevant sein können, will ich dir diese Infos mal nicht vorenthalten: Ich bin 20 und männlichen Geschlechts.

    1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

    Wenn ich tatsächlich „Freizeit“ habe und unter keinerlei Druck stehe, dann definitiv. Habe ich aber beispielsweise etwas konkretes und wichtiges vor (was zwar für einen Sonntag recht unwahrscheinlich ist, aber nicht unmöglich), KÖNNTE es sein, dass ich ihm schonend beibringe, dass es mir momentan nicht wirklich möglich ist, ihm zu helfen, auch wenn mir dies sehr schwer fallen würde.

    2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

    Meine erste Reaktion „Oh Gott.“ Schon beim Lesen dieser Worte spüre ich die Überforderung und die Angst vor Versagen in dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Ich bin nun wirklich absolut keine Führungspersönlichkeit und würde mich darin unwohl fühlen. Allerdings habe ich die Aufgabe nun ja einmal bekommen und werde mich dieser auch annehmen. Schließlich soll man sich seinen Ängsten stellen und da ich auf die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter zählen kann, wird es vielleicht gar nicht so schwer. Ich würde versuchen, die Situation positiv zu sehen und meinen Chef nicht zu enttäuschen und vielleicht auf die Unterstützung der Mitarbeiter hoffen.

    3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

    Puh, da könnte ich viel erzählen und ich muss sagen, dass ich sehr stark von einer Interesse auf die andere überspringe und mich nur kurzzeitig intensiv damit beschäftige, nur um von einer anderen wieder abgelenkt zu werden. Gut, mit MBTI beschäftige ich mich nun schon eine ganze Weile und lese viel darüber, aber auch das wird immer kurzzeitig von anderen Sachen unterbrochen. Gilt auch für meine Hobbys.
    Aber ich rede viel zu lange um den heißen Brei (was ich leider sehr oft tue, btw.). Ich interessiere mich für psychologische Sachen, wie eben MBTI, da ich die menschlichen Intentionen und vor allem meine eigenen gern nachvollziehe und verstehe. Für mich ist das fast wie eine Droge, ich liebe es, mich (und auch andere) einzuschätzen, die Hintergründe von Persönlichkeiten zu erforschen etc.
    Auch philosophische Dinge und Religion interessieren mich sehr.
    Aber mehr noch packen mich sämtliche fiktionale Welten – ich bin großer Herr der Ringe-Fan, aber das nur an erster Stelle – nachfolgend noch viele weitere ausgedachte Universen.^^
    Desweiteren interessiere ich mich für Sprachen, in Verbindung mit Herr der Ringe führte das beispielsweise dazu, dass ich mich lange Zeit mit den Sprachen der Elben beschäftigte.
    In Verbindung mit meiner Faszination durch Anime dazu, dass ich anfing, Japanisch zu lernen.
    Außerdem schreibe ich Gedichte (welche allgemein als „sehr gut“ bezeichnet werden) und auch Geschichten, allerdings bleibt es bei diesen eher immer nur beim Anfangen und es kommt nie zum Fertigstellen und Beenden dieser, was an verschiedenen Faktoren liegt.
    Letztendlich spiele ich periodisch auch mal das ein oder andere PC-Spiel, ich schaue (zu viel) Serien und auch Anime, surfe im Internet, betreibe soziale Netzwerke (wobei, von „Betreiben“ kann hier vielleicht weniger die Rede sein, da ich nur zeitweise aktiv bin), schreibe Tagebuch etc.
    Kurz: Ich habe viele Hobbys und Interessen, die dazu führen, dass ich mich mit keiner/keinem wirklich intensiv beschäftige und ich auch manchmal unschlüssig bin, was ich tun soll – offensichtlich ist es in meinem Fall noch die Schule, aber naja … *hust*

    4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.

    Ich hoffe doch, es ist eine weibliche Person – vielleicht entwickelt sich ja was daraus… hehe… Okay, Spaß beiseite.
    Ich würde es zu schätzen wissen, wenn diese Person mir meinen persönlichen Freiraum lässt und mich einerseits bei bestimmten Dingen mitentscheiden lässt und mich bei meinen eigenen Entscheidungen unterstützt. Allgemein wäre es wohl hilfreich, wenn diese Person etwas mehr Selbstvertrauen hat als ich. Außerdem wäre es schön, wenn die Person optimistisch ist – auch wenn ich selbst nicht gerade der optimistischste Mensch bin, kann ich übertriebenen Pessimismus nicht ausstehen, insbesondere, wenn dieser mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase gerieben wird. Das heißt NICHT, dass mir diese Person nicht ihre Probleme offenbaren darf, im Gegenteil, aber es wäre schön, wenn sich diese Person dann auch helfen lässt und es nicht bei einem selbstbemitleidenden Monolog bleibt. Es wäre im Gegenzug auch schön, wenn diese Person ebenfalls offen für meine eigenen Probleme ist und mir neue Perspektiven eröffnen kann. Weiterhin wäre es schön, wenn diese Person in der Lage ist, mich zu motivieren und mir sprichwörtlich mal „in den Arsch zu treten“, damit ich mich auf wirklich wichtige Aufgaben konzentriere und mir nicht nur Spaß und Vergnügen gönne oder mich zu sehr aus der Realität ausklinke.
    Empathie ist mir sehr wichtig, sprich, bitte keine Hasstiraden, Diffamierung und andauerndes Verurteilen (ist mir am wichtigsten von all dem Genannten und dem noch Kommendem, sprich, sei kein Arschloch).
    Spontanität – nächstes Stichwort. Manchmal fällt es mir sehr schwer, spontan etwas zu unternehmen – wenn diese Person dahingehend etwas entscheidungsfreudiger ist, wäre das denke ich sehr gut (für mich und meine persönliche Entwicklung, sodass ich nicht immer nur zu Hause herum sitze).
    Ich könnte hier sicher noch mehr anführen, aber ich denke, die wichtigsten Sachen habe ich genannt.

    5. Tue wie bei Frage 5 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.

    Ich denke, dass ich schon bei der vorher beschriebenen Person oft das Gegenteil genannt habe, aber hier dieses Mal in Stichpunkten alles was mir einfällt: – zu pessimistisch, arrogant, nicht empathisch, „ich habe immer Recht“-Mentalität, zu sehr abweichende moralische Ansichten, zu lässig (kann durchaus schön sein, aber wenn die Person NICHTS ernst nehmen kann, komme ich ebenfalls nicht damit klar), zu „realistisch“, beleidigend, intolerant (!!!), selbstverliebt, angeberisch, „böse“. Ich weiß nicht, ob diese Eigenschaften alle in einer Person zusammenfließen können, aber das wäre das worst-case-scenario.

    6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.

    Nach „Glück“, Zufriedenheit und Erfüllung im Job und auch im sozialen Bereich. Ich möchte etwas „sinnvolles“ im Leben tun, was ich nur mir, sondern auch anderen etwas bringt. Ich möchte andere glücklich machen und ihnen Liebe schenken – aber auch bekommen. Eine „Frau fürs Leben“ ist gleichzeitig ein wunderschöner und doch erschreckender Gedanke für mich, da ich mich einerseits sehr stark nach einer Partnerin sehne, aber insbesondere aufgrund meiner Erfahrungen die dadurch entstehenden Einschränkungen fürchte.
    Aber eigentlich hasse ich diese Frage, denn ich weiß nichts Konkretes. Ich habe keine klare Vorstellung von der Zukunft und habe auch kein klares Ziel und von Prioritäten kann man beinahe nicht sprechen.

    7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

    Es gibt nur eine einzige Woche in meinem Leben, von der ich behaupten kann, dass ich in dieser nur so in Glückseligkeit gebadet habe – als ich meine erste Freundin hatte und bei ihr war, als ich sie das erste Mal traf und ihr meine Liebe schenken konnte, so kitschig das auch klingen mag. Auch wenn diese Beziehung zu diesem später als „Blutegel“ (=Mensch, der die Liebe nur so aus dir heraussaugt und sie in Hass umzuwandeln scheint oder sie absorbiert) identifizierten Menschen eine wichtige und große Rolle in meinem Leben spielte, möchte ich nicht näher darauf eingehen, da mir das dann doch etwas zu persönlich ist.
    Ansonsten fühle ich mich immer dann *wirklich* gut, wenn ich mich mit Menschen unterhalten kann, auf die möglichst folgendes zutrifft: 1. Ich empfinde tiefe Zuneigung und Sympathie für sie 2. Ich kann mit ihnen tiefgründige und „gehaltvolle“ Gespräche führen 3. Ich kann mit ihnen Spaß haben und in ihrer Anwesenheit so sein, wie ich bin, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie ich auf sie wirke. -> Menschen zu finden, die diese Eigenschaften erfüllen ist unglaublich schwierig, deshalb bin ich froh, solche Menschen (2, auf die alle Punkte zutreffen) zu kennen und solche Momente erleben zu dürfen.

    8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

    Immer dann, wenn ich mich innerhalb von Gruppen befinde. Wirklich „selbstsicher“ bin ich nur, wenn ich für mich allein bin und etwas mache, bei dem ich mir sicher bin, dass ich es kann – und selbst das ist *wirklich* selten. Mein Leben ist von Unsicherheit und (zumindest gefühlter) Unterlegenheit geprägt.

    9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

    Ich würde sagen, dass mir ersteres immer noch am leichtesten fällt. Auch zweitens geht relativ schnell – auch wenn bezogen eher auf Gedichte, beispielsweise. Etwas „praktisch mit den Händen angehen“ – uff. Darin bin ich absolut unfähig – gefühlt am unfähigsten von allen, die ich kenne. Ich erinnere mich an verschiedene Dinge – spontan fällt mir ein, dass wir in dem Schulfach Literatur einst „Handpüppchen“ basteln sollten und dabei Knöpfe annähen sollten. Mit dieser Situation war ich überfordert as fuck und ich bin kläglich gescheitert. Solche Situationen sind für mich unglaublich überfordernd. Alles was nur annähernd mit Praxis zu tun hat – ich habe beinahe keinen Zugang dazu. Das ist schon in vielen Situationen ÄUSSERST unpraktisch und hochgradig peinlich gewesen.

    10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

    Beides, aber ich würde beinahe sagen, insbesondere ersteres. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein, ich hoffe, das reicht aus an Information.^^

    11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

    Ich bin „nett“„faul“ und ein „Chaot“. So bezeichneten mich viele in meiner Vergangenheit, die mich nicht näher kannten.
    Meine Eltern sagen, ich sei „intelligent“ (viele sagen, ich sei intelligent, auch wenn ich das permanent zurückweise, da ich mich selbst nicht für intelligent halte), andere sagen, ich bin zu „sensibel“. Meine Ex sagte, ich „würde nicht in der Realität leben“ und wäre ein „Spießer“ und „absolut unreif“ (mal abgesehen von zahlreichen (weiteren) Beleidigungen, die sie mir an den Kopf warf). Viele sagen, sie empfinden „Wärme“ in meiner Gegenwart und ich hätte eine „unschuldige Aura“ (das sagt meine beste Freundin zumindest). Mein bester Freund meint, ich bin „zu sensibel für die Welt“ und „ich schöpfe mein Potenzial nicht voll aus“. Sämtliche Mädchen, die ich im Internet kennenlernte, meinten, ich sei „süß und knuddelig“ (verdammt, ist mir das peinlich, das hier zu offenbaren.) Meine Schwester sagt oft, ich sei zu „ungeduldig“. Lehrer und Schüler sagten in meiner Vergangenheit, ich sei „anders als die anderen“ und „komisch“. Manche sagen, ich wirke „ruhig“ in ihrer Anwesenheit, andere sagen, ich sei „viel zu unruhig“. (PS: Ich bin tatsächlich ein sehr nervöser Mensch, nur ist das nicht in allen Situationen offensichtlich). Jemand sagte mir mal, das Wort „adorkable“ würde sehr gut zu mir passen. Meine Eltern sagen außerdem, ich sei zu wenig pflichtbewusst und „ungehorsam“ (nicht so direkt, aber ich weiß, dass sie so denken, da ich insbesondere als Jugendlicher sehr selten ihren „Anweisungen“ gefolgt bin). Manche sagen, ich vernachlässige mich selbst zu sehr und wiege mich in Selbstmitleid.

    12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?

    Ich bin in sehr vielen Dingen sehr unsicher und unentschieden, ich bin viel zu sensibel und vergesslich, meine Unordnung hat mich schon allzu oft ins Verderben gestürzt (um es etwas überspitzt auszudrücken), ich bin viel zu nervös, unruhig und stelle mich zu selten meinen Ängsten (insbesondere meinen sozialen Phobien). Ich bin zu sehr Stimmungsschwankungen verfallen und viel zu perfektionistisch.
    Ich bin sehr vorsichtig und manchmal etwas zu emotional (schnell traurig, aber andererseits lache ich über so ziemlich alles). Ich bin sehr nachdenklich, schnell zu begeistern und sehr neugierig.
    Ich würde mich durchaus als „nett“ bezeichnen und ich denke, ich wirke auf die meisten auch sympathisch. Ich kann gut mit Worten umgehen (zumindest, wenn es darum geht, Texte zu verfassen), ich halte mich für vernünftig und einsichtig. Ich bin sehr selbstreflektiert, besitze viel Fantasie und bin so ziemlich immer ehrlich. Ich denke, man kann mir vertrauen und ich kann mich gut in andere Menschen einfühlen.

    13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?

    Zu viel Druck, überwältigende soziale Situationen und Konflikte. Alles, was mit größeren Gruppen zu tun hat und ich beobachtet werde. Außerdem Schule im Allgemeinen und der damit verbundene Misserfolg.
    Bei zu viel Druck prokrastiniere ich entweder intensiv oder ich schaffe es dann endlich mal, etwas zu tun.
    Im Allgemeinen steigern sich meine Ängste. Bei Misserfolgen stürze ich oft in ein extremes Stimmungstief, was in seltenen Situationen zu SVV oder wirklich sehr stark pessimistischen Gedanken führt (Zukunftsängste, fühle mich hilflos etc.) Hier wird es schon etwas problematisch und ich weiß, dass ich eventuell mal einen Psychologen aufsuchen sollte.^^

    14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?

    Habe ich schon manchmal getan, allerdings eher, wenn mich dabei niemand gesehen hat. Wenn Kinder in der Nähe wären, würde ich es höchstwahrscheinlich unterlassen, es sei denn, ich realisiere das gar nicht. ^^ Prinzipiell mach ich das aber wirklich nur, wenn mich niemand sieht und ich SEHR unter Zeitdruck stehe (was leider sehr oft der Fall ist).

    15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?*

    Ehrlichkeit, Treue, Nächstenliebe (*), Optimismus, Authenzitität (*), Toleranz, …

    Ich hoffe, ich habe die Fragen einigermaßen gut beantworten können – höchstwahrscheinlich habe ich zu mancherlei Sache zu wenig und zu anderen zu viel geschrieben. Ich hoffe dennoch, dass es ausreicht, im Zweifelsfall kann ich ja noch Informationen nachreichen. ^^

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    1. Done. Freut mich, dass dir mein Blog gefällt! Wie bist du darauf gekommen? Was mich interessieren würde – welchen Typ hältst du bei dir für ebenfalls möglich, wenn du meinst, du hättest Zweifel? Es scheint bei dir ausgesprochen eindeutig zu sein.

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      1. Wow, das ging aber schnell! Danke! Und das Ergebnis überrascht mich tatsächlich nicht im Geringsten – ich bekomme eigentlich bei allen Tests dieses Ergebnis, aber ich lasse mich schnell verunsichern und hatte das Bedürfnis, meinen Typ noch „von außen“ bestätigt zu bekommen.
        Als ich mich ganz zu Beginn testen ließ und mich noch nicht so gut mit MBTI auskannte, hielt ich auch INFJ für möglich, da ich mich auch mit vielen Statements derer identifizieren konnte. Auch wenn dieser Typ immer unwahrscheinlicher wurde (insbesondere wegen den Funktionen), gab es doch immer wieder Momente der Verunsicherung, in denen ich diesen Typ für möglich hielt.
        Außerdem hielt ich auch ISFP für möglich – schließlich fotografiere ich auch gern und auch passten manche ISFP-Beschreibungen ebenfalls recht gut auf mich zu, teilweise sogar besser als INFP-Beschreibungen.
        Und allgemein lass ich mich recht schnell verwirren, teilweise von einzelnen Worten, deren Definition ich mir nicht ganz im Klaren bin.

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        1. Achso – wie ich auf deinen Blog gekommen bin: Derjenige, durch den ich überhaupt auf dieses ganze Thema gekommen bin postete einst einen Link zu deinem Blog, dem ich dann gefolgt bin und ja, das wars eigentlich.

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  14. 1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

    Da ich nicht weiß, ob ich mich in der selben Situation auf ihn verlassen könnte, werde ich ihm freundlich aber bestimmt sagen dass ich keine Zeit bzw. Lust habe ihm bei seiner Aufgabe zu helfen. Ich werde ihm Tipps geben wie er eventuell schneller fertig werden könnte, bzw. wen er noch fragen könnte.

    2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

    Mit so viel Verantwortung fühle ich mich absolut nicht wohl. Ich werden das Beste daraus machen und da ja die Rede von engagierten Kollegen ist, werde ich sie einfach ihre Arbeit wie sonst erledigen lassen.

    3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

    Das kommt immer ganz auf meinen Gemütszustand an… Wenn ich frustriert wegen anderen Menschen bin, treffe ich mich gern mit Freunden bzw. Bekannten um mich abzulenken. Wenn es jedoch um persönliche Probleme geht, bin ich gerne alleine mit einem guten Buch und habe meine Ruhe. Ich beschäftige mich viel mit mir selbst und denke gerne über Gott und die Welt nach. Dafür benötige ich dann jedoch Ruhe. Ich fühle mich lange Zeit alleine wohl, nur das Gefühl etwas zu verpassen wenn ich keine Kontakt mit Freunden pflege überfällt mich meistens nach einer gewissen Zeit, was mich dann dazu bewegt mich wieder mehr in Gruppenaktivitäten einzubringen.
    Gerne treibe ich in meiner Freizeit Sport, jedoch bin ich nur bei Sport der mir wirklich Spaß macht (Taekwondo) motiviert.

    4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.

    – sie würde mir meine Freiheit lasse
    – sie wäre spontan und zu allen Schandtaten bereit
    – sie wäre ein ehrlicher und direkter Mensch, der sich nicht für seine Interessen schämt bzw. für die Gesellschaft verstellt

    5. Tue wie bei Frage 5 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.

    Es gibt zwei Arten von Menschen mit denen ich einfach nicht klarkomme. Ich versuche alle Eigenschaften aufzuzählen, jedoch kann es sein dass sich diese Eigenschaften eventuell etwas widersprechen.
    – eine Person, die an mir klebt wie eine Klette und keine eigenen Interessen oder Beschäftigungen zu haben scheint
    – jemand, den es völlig aus der Bahn wirft wenn etwas nicht nach Plan verläuft
    – eine Person, die sich ständig selbst zu bemitleiden scheint und dies auch von anderen (in dem Fall mir) verlangt
    – jemand, der sich immer von seinen Gefühlen und Emotionen zu unüberlegten Äußerungen hinreißen lässt, diese dann bereut da sie etwas Negatives bewirkt haben und dann von mir wissen möchte wie andere ihm verzeihen
    – eine falsche, hinterlistige, intrigante Person

    6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.

    Ich strebe danach hinter allen Entscheidungen, die ich treffe stehen zu können. Außerdem möchte ich unabhängig leben und die Mittel haben das zu machen was mir Spaß macht. Nicht gezwungen zu sein etwas aus Geldnot oder anderen unschönen Beweggründen machen zu müssen.

    7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

    Ich habe mich gut gefühlt, da ich auf eigenen Beinen stand und Erfahrungen gesammelt habe.

    8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

    Wenn meine Gefühle die Überhand gewinnen, und ich sie nicht beeinflussen zu können scheine.

    9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

    Wissen dass man sich durch Auswendig lernen erlernt hat ist meiner Meinung nach unnützes Wissen, da man es nicht nutzen kann bzw. einen Bezug zu anderen Dingen herstellen kann. Meine Methode ist es Dinge metaphorisch von allen Seiten zu betrachten und Bezüge zu anderen Dingen oder Themen herzustellen. Das jedoch findet fast ausschließlich in meinem Kopf statt, da ich mich nicht gerne mit praktischen Dingen beschäftige. Diese sind sehr simpel und einem fehlt meiner Meinung nach die Interpretationsfreiheit, was bei Theorien nicht der Fall ist.

    10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

    Ich hinterfrage Theorien grundsätzlich zu aller erst, da ich finde dass es von Dummheit zeugt einfach die Dinge so hinzunehmen wie sie sind. Außerdem muss man sich, um die Idee im späteren Verlauf erfolgreich zu unterstützen, erstmal mit der Idee intensiv befassen.

    11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

    Ich denke dass ich als etwas gefühlskalt wahrgenommen werde. Das mag daran liegen, dass ich mir zum Einen nichts daraus mache wie ich auf andere wirke. Im Endeffekt muss man nur selbst mit sich zufrieden sein, meiner Meinung nach. Außerdem tue ich mich schwer mich Menschen zu Öffnen. Ich sehe einerseits keinen Sinn darin, da andere Leute meist nichts an der Situation ändern können und außerdem macht man sich verletzlicher je mehr man anderen Menschen anvertraut. Von meinen Freunden werde ich als distanziert, undurchschaubar jedoch trotzdem als fröhlicher, geselliger Mensch wahrgenommen.

    12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?

    Vermutlich denken viele Mitmenschen dass ich gerne für Andere einstehe, da ich Leute in Diskussionen oftmals verteidige oder unterstütze. Das lasse ich meistens einfach so stehen, da es mich mitfühlender darstellt als ich wirklich bin, da ich in solchen Situationen einfach Spaß an der Diskussion selbst habe. Außerdem fällt mir auf dass viele Leute denken dass ich sehr vergesslich bin weil ich nicht aufpasse. Jedoch ist das eher selten der Fall. Meist ist es einfach so, dass ich mitbekomme was ich mir merken soll, es sich jedoch dabei um etwas meiner Meinung nach um etwas Banales bzw. Unwichtiges handelt.

    13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?

    Stressig wird es für mich dann wenn ich dauerhaft gezwungen bin mich mit einem Thema zu beschäftigen, und nicht mehr selbst bestimmen kann wann ich mich lieber etwas Anderem zuwende. Wenn mir meine Zeit für mich fehlt und ich auf Grund dessen unausgeglichen werde.

    14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?

    Kinder, die an der Ampel stehen. Glatteis, dass mich zum Stürzen bringen könnte und ich so nicht bevor wieder Verkehr herrscht auf der anderen Straßenseite angekommen bin.

    15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?

    Unabhängigkeit, Selbständigkeit, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Fantasie, Kreativität und Selbstbestimmung

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    1. Sorry für die ausbleibende Bewertung. Wird noch kommen, ich habe nur leider momentan sowas von keine Muße, irgendetwas in meinem Blog zu tun. Der Fluch des extrovertierten Intuierens. Es gibt so viele Dinge, die interessant sind.
      Kommt aber noch! Gib die Hoffnung nicht auf! 🙂

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