INTP – Der Grübler

 

Allgemeine Beschreibung & Klischees

Nerd, Innovator, zerstreuter Professor, Philosoph, realitätsferner Theoretiker, Gedankenarchitekt und Internetjunkie. In meiner Serie über die Typen ist der INTP tatsächlich ein ziemlich besonderer Typ. Nicht, weil er an sich wichtiger oder generell besonderer als alle anderen ist, sondern, weil ich selbst diesem Typen angehöre. Ich habe mir ja überlegt, ob ich das komplett geheim halten soll, aber eigentlich würde das meiner Philosophie komplett widersprechen, dass die Typologie dabei helfen soll, dass wir uns gegenseitig besser verstehen. Deshalb: ICH BIN EIN INTP! Und das ist auch voll okay!

So, eines vorneweg: der Post ist länger als die über die anderen Typen. Warum ist das so? Nun, einfach, weil ich diesen Typen am besten kenne und daher am meisten darüber schreiben kann. Könnte ich über andere Typen nicht noch mehr schreiben? Ja, das könnte ich. Aber ich glaube, dann wären die Beiträge zu lang. Aber dieses eine Mal will ich zeigen, wie detailliert eine Typenanalyse sein kann. Und welcher Typ bietet sich dafür besser an, als der eigene? Ich habe mir dafür auch einige externe Quellen zu Hilfe gezogen, um einfach noch weitere Facetten einzublenden. Aber das mache ich ja bei dem Thema allgemein. Also, bevor ich hier die Lorbeeren dafür einheimse, wie detailliert und komplex das alles ist, will ich nochmal erwähnen: diese ganzen Theorien stammen (leider) nicht von mir!

Ich hoffe, dass sich in kommender Zeit ein weiterer INTP hierher verirrt und dann mit Capslock bezeugen kann: „JA MANN! DAS BIN SOWAS VON ICH!“ – um zu beweisen, dass das nicht einfach nur eine Beschreibung von mir selbst ist, sondern tatsächlich allgemeingültig auf INTPs, so sauer das auch einigen Personen aufstoßen mag. Glaubt mir. Bei all den Details, die ich hier auffahren werde, ist immer noch so unendlich viel Platz für Individualität vorhanden, das ist kein böses Schubladendenken. Selbst, wenn ihr nicht viel von dem ganzen Typologie-Zeug haltet – für die Fiktionsschreiber unter euch, ihr könnt diese Konzepte auch einfach als Inspiration für Charakterkonzepte benutzen. Oder aber, vielleicht findet ihr auch einfach nur den Autor dieses Blogs interessant und wollt mehr über ihn und seine narzisstischen Züge wissen. Okay, es wird Zeit, anzufangen.

Jede Erfahrung muss aufs Genaueste analysiert werden – aufgefangene Gedanken oder Erfahrungen in eine größere Struktur, werden basierend auf Logik eingeordnet. Das ist die eigentliche Motivation des INTPs: seine Umwelt und sich selbst zu verstehen und der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen. Die Erfahrung an sich ist eher irrelevant. Der INTP ist nicht an der Erfahrung an sich interessiert – viel mehr an ihrem Konzept. Er hat ein starkes Bedürfnis danach, Dinge zu verstehen, die bisher noch nicht verstanden werden. Dieser Drang kann sich über das erfahrungsbasierende Element so stark überschatten, dass der INTP  schnell mit allem gelangweilt wird, das er bis zu einem gewissen Punkt des Verstehens analysiert hat. Danach gibt es kein großes Geheimnis mehr zu lüften und das Thema wird langweilig. In der Tat können die meisten primären Interessen des INTPs von ihm selbst nicht komplett verstanden werden (z.B. Musik, Religion, Psychologie…), da sie hoch komplex sind oder etwas exotisches, ein mystisches, fast schon esoterisches Element besitzen, das nicht komplett analysiert werden kann. Da bleibt die Faszination erhalten, weil es einfach immer etwas Neues zu erforschen gibt.

Die analysierende Natur des INTPs führt zu einem starken Verlangen, von einer distanzierten Position aus zu beobachten. Da genaue Analysen nicht durch fremde Eingriffe verändert werden dürfen, versucht sich der INTP neutral zu halten und nicht mit in die Beobachtung einzuwirken. Diese Distanziertheit kann manchmal dazu führen, dass er sich selbst als ein neutraler Beobachter versteht, der keine persönliche Assoziation zu seinem Umfeld hat, es sei denn, er wird gegen seinen Willen involviert oder, zum Beispiel durch einen Angriff auf seine Prinzipien, dazu provoziert. Der INTP genießt es beispielsweise über die politischen Entwicklungen zu spekulieren und vor allem darüber, wie sie von bestimmten anderen Personen wahrgenommen werden oder wie gewisse Ansichten spezielle Leute zum Anstoß rühren könnten, von anderen jedoch wiederum unterstützt werden. Dabei ist es ihm selten wichtig, selbst eine Meinung zu haben! Das zeigt auch, dass das Fühlen seine am schwächsten entwickelte Funktion ist.

Erste Funktion – Introvertiertes Denken („Thinking Introverted“, kurz: TI)

Der INTP analysiert seine eigenen Gedanken, als ob sein Geist und Körper von seinem Bewusstsein getrennt wären. Im Verlangen, seine Reaktionen auf Dinge zu verstehen, behandelt er sich selbst, auch seine Gedanken wie Versuchskaninchen bei einem wissenschaftlichen Experiment. Im Extremfall wäre es sein höchstes Ziel, die Welt in kompletter Klarheit zu verstehen, indem er sich von allem komplett distanziert. Glücklicherweise dominiert das TI selten über die anderen drei Funktionen in solchen Ausmaßen, dass dieser tatsächlich ungesunde Zustand nie wirklich erreicht wird.

Die Distanziertheit kann auch sehr flott verschwinden: sobald jemand ein unlogisches Kommentar abgibt oder die Prinzipien des INTPs verletzt, blinken bei ihm sofort die roten Warnleuchten auf. An einem solchen Punkt fühlt der INTP den sofortigen Drang dazu, für Klarheit zu sorgen. Das ist seiner Auffassung nach auch oft seine selbst auferlegte Mission: für Klarheit zu sorgen – und oft glaubt er, er sei die einzige Person, die dazu in der Lage ist. Hier geht der INTP das Risiko ein, als überkritisch, verbittert und arrogant wahrgenommen zu werden. Im Ganzen betrachtet ist Arroganz im klassischen Sinne jedoch selten beim INTP zu finden, da das Verlangen, andere zu dominieren, nicht besteht, sondern zu beobachten, analysieren und zu klären. Sobald der Punkt abgehakt wurde, zieht sich der INTP auch schnell wieder zurück, da er es vorzieht, nicht im Rampenlicht zu stehen, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Wenn ein INTP sich dazu entscheidet, eine bestimmte Fähigkeit zu lernen, dann ist es sehr wichtig für ihn, ein „ausreichendes“ Level zu erreichen, dass grundlegende Fehler vermieden werden können. Während er von den Fehlern anderer eher ruhig und gelassen ausgehen kann, hat der INTP nochmal andere Ansprüche an sich selbst: der INTP fürchtet das Gefühl, in irgendeiner Hinsicht unzureichend zu sein, zumindest in Bereichen, die ihm wichtig sind. Also wird er versuchen, sobald er sich hinter eine Aufgabe klemmt, eine gewisse Kompetenz zu erreichen. Aber es geht nur bis hierher. Perfektion erfordert zu viel Aufwand und ist auch nicht wirklich erstrebenswert. Es würde routinierte Übung benötigen und das langweilt einen INTP gewöhnlicherweise. Daher ist es üblich, dass der INTP sich in vielen verschiedenen Dingen versucht und darin zumindest so viel Kompetenz erlangt, um sich selbst zu beweisen, dass er besser werden könnte, wenn er es wünschte, aber tatsächlich selten daran interessiert ist, seine Fähigkeiten weiter auszubauen. Ein INTP hat daher oft eine Bandbreite an Fähigkeiten, bei denen er weiß, dass er darin sachkundig ist, während andere Leute wenig bis gar nichts davon mitbekommen. Er ist zufrieden mit dem Wissen, dass er diese Fähigkeiten besitzt, aber sieht oft keinen Nutzen darin, dies anderen zu zeigen.

Dazu verknüpft ist das Verlangen nach Unabhängigkeit. INTPs legen viel wert darauf, individuell und anders als andere zu sein, die sie oft als zu ähnlich zueinander und abhängig von einander betrachten. Unabhängigkeit, die primär vom starken introvertierten Denken ausgeht, führt zum wahrscheinlich schwierigsten Aspekt (jedenfalls für Mitmenschen) des INTPs, nämlich der Sturheit. Wenn ein INTP dazu gezwungen wird, etwas zu tun, wird er sich höchstwahrscheinlich dagegen sträuben, nicht mal unbedingt bewusst. Der Grund für diesen Widerstand ist einfach, dass Aktionen zunächst nach ihrem Sinn gefiltert werden müssen. Ihm muss die Gelegenheit geboten werden, eine unabhängige Entscheidung zu fällen, die Aktion anzunehmen oder abzulehnen. Dafür muss er sich zunächst zurückziehen, um analysieren zu können. Wenn dies nicht erlaubt wird, ist störrischer Widerstand die fast unausweichliche Folge. Der beste Weg, einen INTP dazu zu bewegen, etwas zu tun, ist ihm Ideen als Optionen vorzuschlagen und ihn darüber schlafen zu lassen. Letztlich muss der INTP immer glauben, es sei seine Entscheidung gewesen.

Ein weiteres Ergebnis der TI-Funktion ist das Konzept, dass Wissen Trumpf ist. Viele INTPs glauben, dass Informationen die Schlüssel zum Leben sind. Fehler können umgangen werden, sofern man die richtige Information zur richtigen Zeit besitzt. Das hat zumindest eine bestimmte Logik an sich. Wissen ist alles, Handeln ist eine weniger wichtige Angelegenheit, die manchmal gar nicht notwendig ist. Das beherbergt Potential für faule Gleichgültigkeit. Der INTP ist oft zufrieden damit, zu wissen, dass er etwas tun könnte, wenn er es wünscht. Das führt ebenfalls zur Gefahr, sich selbst zu überschätzen und den Bezug zur Wirklichkeit zu verlieren.

Ehrlichkeit und Direktheit werden gewöhnlich offen gezeigt. INTPs verabscheuen Fassaden und insbesondere Leute, welche solche zur Schau stellen. Gleichermaßen können diese Personen INTPs ebenfalls selten leiden und vermeiden sie nicht selten zu jedem Preis, da sie wissen, dass der INTP sie durchschauen könnte. Die fast schon als ernst zu bezeichnende Natur des INTPs macht ihn beinahe immun gegenüber Spott und Scherze auf seine Kosten, zumindest von Angesicht zu Angesicht. Wenn jemand versucht, ein sarkastisches, höhnisches Kommentar über ein Interesse des INTPs anzustellen, wird dieser jenes Interesse mit reiner, beinahe schon naiver Ernsthaftigkeit verteidigen und seine Position mit heftiger Exaktheit erklären und seine Worte wie ein Schwert führen. Das entwaffnet den Spotter meistens, der solch eine vehemente Verteidigung kaum erwarten wird. Diese enthält meistens ebenfalls eine subtile, aber beißende Attacke, die dem Spotter zurück ins Gesicht geworfen wird. Die Fähigkeit, Worte mit schneidender Präzision zu führen, ist also gleichzeitig eines der größten Vorzüge eines INTPs, aber gleichermaßen eine seiner ihm selbst gefährlichsten Eigenschaften.Wenn er unvorsichtig wird, läuft er Gefahr, ein weniger gefasstes Gegenüber heftig zu provozieren.

Zweite Funktion – Extrovertiertes Intuieren („Intuition Extroverted“, kurz: NE)

Intuition ist ein Modus der Wahrnehmung, welche sich auf das größere Bild konzentriert, die Verbindungen zwischen Objekten herzustellen und auf die Möglichkeiten, die es gibt, weniger auf die Fakten.

Die extrovertierte Version der Intuition, wird vor allem während Diskussionen offensichtlich. Der INTP wird oft kontroverse, spekulative Ansichtspunkte  vorstellen, was viele Diskussionspartner stören kann und sie glauben lässt, dass der INTP sehr ernst über das ist, was er sagt. In Wirklichkeit ist sich der INTP oft tatsächlich nicht einmal wirklich sicher, ob er wirklich zu dem steht, was er sagt, meint aber, dass es zumindest einen Funken Wahrheit enthalten muss. Der Zweck dieses offen ausgesprochenen Diskussionsstils dient dazu, sein eigenes intuitives Verständnis zu schärfen, indem er die Reaktion der Zuhörer testet und selbst die Logik seiner eigenen Argumente überprüft. Gelegentlich erscheinen INTPs harsch und taktlos, aber für sie selbst ist das ein Teil davon, der Wahrheit näher zu kommen. Dies ist ein anderer Aspekt der Vorstellungskraft, welche die äußere Welt ergreift. In diesem Fall durch die Diskussion mit anderen. Die Vorstellungskraft besorgt „Rohmaterial“, welches durch den Denkprozess analysiert wird.

Diese Vorstellungskraft, also extrovertierte Intuition, hat einen starken Einfluss darüber, wie der INTP seine eigenen Interaktionen mit anderen wahrnimmt. Obwohl er tendenziell eher zurückhaltend ist, stellt er seine Vorstellungskraft doch gerne zur Schau. Es schmeichelt ihn daher sogar, wenn er als exzentrisch angesehen wird, natürlich auch als originell und scharfsinnig. Wenn er gefragt wird, was er gerne werden oder erreichen würde, sind seine Ziele stets hoch individualistisch. Er muss der Komponist, der Autor oder der geniale Wissenschaftler mit seiner einzigartigen Entdeckung werden. Wenn er so überhaupt wahrgenommen wird, dann, aber nur dann, muss er im Rampenlicht stehen. Wenn er dies nicht kann, muss er sich zurückziehen in seine beißende Selbstkritik. Aber in allen Bereichen, die ihn weniger interessieren, überlässt er die Aufmerksamkeit anderen nur zu gerne und beobachtet. Bei einem INTP gibt es hierbei nur alles oder nichts. Halbherzige Versuche mag er genau sowenig wie die Einschränkungen von Teamwork und Kooperation.

Humor ist ein weiterer Aspekt, der den INTP auszeichnet. Er kann aus dem Stegreif Scherze über fast jede Situation machen. Dinge aus dem Kontext zu ziehen ist dabei seine Hauptquelle und viele INTP sind daher vor allem politischer Satire sehr angetan. Die Vorstellungskraft ist dabei Antrieb und Quelle. Fast unnötig zu erwähnen, dass der Humor eines INTPs sehr kasperhaft und albern sein kann und von vielen nicht leicht oder gar nicht verstanden wird. Das Problem ist, dass sein Konzept für Witze, die aus der unbändigen Quelle einer sprudelnden Vorstellungskraft stammen nur durch sein TI, also sein analytisches Wesen in Struktur gebracht werden. Daher kann sein Humor schwarz, taktlos und trocken wirken, da er über kaum bis gar keinen emotionalen Input verfügt. Witzigerweise sind INTPs fürchterlich schlechte Erzähler von Witzen, da sie wahrscheinlich zu wenig Aufmerksamkeit aufs Detail legen, wenn sie gleichzeitig am reden sind oder mit den Gedanken schon bei der Pointe, was sie bereits laut loslachen lässt, bevor der Witz überhaupt zu Ende erzählt wurde. Wenn man jemanden grinsen oder gar lachen sieht, während er zuvor noch in eigenen Gedanken versunken war und eigentlich keinen offensichtlichen Grund dafür hat, handelt es sich dabei möglicherweise um einen INTP.

Die Präferenz für intuitive Wahrnehmung bedeutet, dass INTPs es nicht mögen, wenn ihr Leben zu sehr geplant wird. Sie fühlen eine unbestimmte Anspannung vor vielen festen Terminen und können sich nicht gänzlich entspannen, bis dieser Termin vorüber oder zumindest im Gange ist. Das Ereignis an sich ist allerdings oft viel weniger ein Problem als angenommen und bringt gewöhnlich auch einen Sinn der Befriedigung mit sich. Aktion ist hier die Rettung eines INTPs, da der Sinn des Erfolges die vorherige Befürchtung meist überschattet. Soziale Verabredungen können ebenfalls sehr genossen werden, sofern sie im Gange sind. Aber freudige Erwartungshaltung gibt es dafür selten, es sei denn, es geht um ein Interessensfeld des INTPs.  Die Quelle dieser Anspannung ist einfach das Gefühl, dass feste Termine die Freiheit rauben, dazu zwingen und sich den Plänen anderer unterzuordnen. Anderen selbstlos zu helfen, ist an sich kein Problem, allerdings, muss sich der INTP dabei frei in der Entscheidung dazu fühlen und es ist keine Selbstverständlichkeit.

Der INTP tendiert auch dazu, misstrauisch und skeptisch gegenüber anderen Personen zu sein. Jedoch basiert ein Großteil ihres Vertrauens darauf, was ihre Vorstellungskraft ihnen über jemanden sagt. Das kann zu einer Naivität und manchmal zu Vorurteilen führen. Andere Personen können ein Problem für den INTP darstellen: einerseits ist er fasziniert von bestimmten Arten von Menschen, andererseits fürchten sie „irrationales Benehmen“ in ihrer Umgebung, was zu übertriebener Vorsicht führen kann. Freundschaften mit INTPs entwickeln eine Geschwindigkeit, deren Tempo auf dem Temperament des anderen basiert. Der INTP mag es nicht, den ersten Zug zu machen und tendiert dazu, den emotionalen Gehalt einer anderen Person nachzuahmen. Eine frohe, laute Person wird den INTP schnell aus seiner Reserve locken, so sehr, wie eben möglich, während eine ernste Person einen ernsten INTP vorfinden wird. In diesem Sinne stellt der INTP eine Art Chamäleon dar, um in die Gedankenwelt einer anderen Person zu gelangen und sie nachvollziehen zu können. Das Ziel ist, genügend Daten zu erhalten, die Person zu analysieren und einzuordnen. Während dessen bleibt der INTP ziemlich reserviert und wird sich nie gänzlich mit seiner Umgebung identifizieren. Als „Chamäleon“ ist er zugänglich und offen, sofern seine Intuition ihm nicht verrät, dass es sich bei seinem Gegenüber um eine Person handelt, die er nicht mag, wodurch sein reserviertes Verhalten oft zu offensichtlich wird. Dieses wandelbare Verhalten ist besonders stark während einer Diskussion. Der INTP könnte sogar für etwas argumentieren, an das er selbst nicht wirklich glaubt. Manchmal ist es nur für die intellektuelle Stimulation, die durch die Herausforderung einhergeht, von einer Mehrzahl von Standpunkten aus zu argumentieren. Chamäleons verstecken ihr wahres Ich. INTPs tun das nicht zynisch oder die ganze Zeit, es ist jedoch die Folge aus ihrem Bedürfnis, Distanz zu wahren und zu beobachten.

Freundschaften entwickeln sich jedoch schnell, wenn INTPs auf andere INTPs oder ähnliche Temperamente treffen. Die Kommunikation zwischen solchen Personen kann sehr intensiv sein und Außenstehende verblüffen. Alle Formen sozialen Anstands und Gastgeber-Gast-Regeln werden irrelevant. Beide wollen nur ihre Konzepte und Interessen teilen, als auch die intellektuelle Stimulation des anderen aufnehmen. Unterbrechungen dieses Prozesses durch soziale Notwendigkeiten sind unerwünscht und nervig. Oft werden beide die Umgebung nicht mal mehr wahrnehmen, was Außenstehenden schon fast lustig erscheinen wird. Begrüßungen wie: „Wie geht es dir?“ dürften nur mit ungezwungenem Desinteresse ausgetauscht werden. Konversationen würden eher wie folgt beginnen: „Ich habe einige Regeln verändert, welche die Talentproben bei unserem Rollenspiel um einiges vereinfachen dürften!“, wissend, dass die andere Person genau weiß, worum es geht. Später, nach etwa einer Stunde des Diskutierens, wird der Gastgeber seinem Gast eventuell etwas zu trinken anbieten, welcher daraufhin bemerken wird, dass er tatsächlich Durst hat. In den meisten Fällen wurden INTPs von anderen Personen jedoch soweit in die soziale Welt mit ihrer Etikette eingeführt, dass selbst unter ihresgleichen ein minimales Leben sozialer Nettigkeiten ausgetauscht werden dürfte.

Gespräche unter vier Augen werden fast immer vorgezogen. Wenn eine dominante, stark extrovertierte und eventuell laute Person in einer Gruppe präsent ist, wird sich der INTP zurückziehen und diese Person wahrscheinlich für grob und anstrengend halten. Wenn er das Gefühl hat, ihm wird nicht wirklich zugehört, zieht sich der INTP zumindest geistig zurück und geht davon aus, dass die Leute, die ihm kein Gehör schenken, einfach nicht besonders intelligent sind. Das macht den INTP zu eher ungünstigen Anführern, da er zu sehr vom Verhalten anderer Abhängig ist. Er springt zu abenteuerlichen Schlussfolgerungen, die fatal sein können. Andererseits können sie gute Assistenten und Ratgeber für Leiter sein, sofern sie mit diesen gleichgeschaltet sind, da ihre beobachtende Analyse der Leiterschaft hilfreiche Einblicke in das geben kann, was gerne übersehen wird, wenn man mit der Leitung beschäftigt ist.

Generell haben INTPs ein starkes Bedürfnis, ihre externe, soziale Welt so simpel und strukturiert wie möglich zu halten, dass sie so viel wie möglich Energie auf ihre innere Welt des Grübelns lenken können. Daher tendieren sie dazu, in gewisser Hinsicht die  unkompliziertesten aller Typen zu sein, wenn es um Interaktion mit anderen geht. Sie ziehen es vor, die Welt an ihnen vorbei ziehen zu lassen. Beim Sozialisieren, dominiert die Vorstellungskraft, sofern keine Diskussion dabei aufkommt, bei der wieder das TI überhand nimmt, wie in ihrer privaten Welt.

Dritte Funktion – Introvertiertes Empfinden („Sensing Introverted“, kurz: SI)

Die Empfindungs-Funktion ist die Art der Wahrnehmung, welche Informationen von Fakten, Details und Objekten sammelt. Wenn diese Funktion stark introvertiert ist, also introvertiertes Empfinden, auch Si (inner Sensing) genannt, entfernt sich der Fokus von externen Details und beschäftigt sich mit persönlichen, introvertierten Details. Das Erleben der Gegenwart ist dabei nicht zentral, sondern eher, was die Gegenwart an hervorgegangenen Erfahrungen hervorruft. Der Schlüssel dazu sind Erinnerungen an die Vergangenheit. INTPs haben typischerweise eine scharfe Aufmerksamkeit um Zeitabschnitte aus der Vergangenheit und viele haben ein relativ gutes, detailbezogenes Gedächtnis. In der Tat ist die empfindende Funktion gewöhnlich sehr gut entwickelt und formt eine starke Partnerschaft mit dem Kern des TI. Daher wird die innere Welt eines INTPs methodisch in komplexer, detaillierter Struktur in Ordnung gehalten. Wenn ein INTP sich auf spezifische Details konzentriert, hat er dafür ein scharfes Auge und wird nicht schnell den Blick dafür verlieren.

Gleichermaßen nehmen INTPs oftmals externe Details nicht wahr, bis sie etwas dazu zwingt. Wenn ein INTP in einen neuen Raum geht oder durch städtische Straße schlendert, ist er blind für die meisten Details, die viele andere Menschen sofort sehen könnten. Sie müssten oft erst einmal darauf hingedeutet werden.

Wenn INTP’ler alleine leben, sind ihre Heimstätten gewöhnlich spartanisch und nutzungsorientiert eingerichtet. Es wird wenige bis gar keine dekorative Objekte geben, elektronische Geräte hingegen oft im Überfluss und die Wichtigkeit jedes Objekts wird auf seiner Nützlichkeit beruhen. Der generelle Stil ihres Heims ist größtenteils irrelevant. Wenn ein Objekt zur Seite gelegt wird und für eine Weile nicht zurückgelegt wird, wird es dort komplett ignoriert zurückgelassen, bis es wieder benutzt wird. Objekte, die dort länger als etwa zwei Tage liegen, werden gewöhnlich unsichtbar für den INTP, bis er wieder Nutzen für sie findet. Für viele andere Temperamente, deren Bedürfnis für Ordentlichkeit und Ordnung an sich sehr hoch ist, stößt dieses Verhalten auf Unverständlichkeit bis hin zu Frustration. Raumecken, Tischoberflächen oder Schränke werden mit Objekten zugehäuft, aber während sie nicht gebraucht werden, bleiben sie effektiv unsichtbar und unwichtig. Tatsächlich sträuben sich unreife INTPs oft dagegen, überhaupt, „handgreiflich“ mit ihrer Umwelt zu werden, da das Verlangen, nicht mit der physischen Welt zu interagieren, sehr stark sein kann. Erst sobald die Unordnung ihn bei seinen Aktivitäten behindert, wird der INTP aufräumen. Oft verlegt er die störenden Objekte jedoch nur in eine andere Ecke, wo sie weitere Wochen „unsichtbar“ verbringen. Wenn ein INTP mit einem Partner oder einer Familie lebt, lernt er die Notwendigkeit, Ordnung zu halten.

Introvertiertes Empfinden spielt oft eine wichtige Rolle in der privaten Welt des INTP. Wenn er einen Ort besucht, ob neu oder bereits bekannt, wird ihm seine empfindende Funktion eine hohe Anteilnahme für die Atmosphäre bzw. Stimmung des Ortes geben. In seinem Unterbewusstsein verbindet er die gegenwärtigen Erfahrungen seiner Umgebung mit Erinnerungen der Vergangenheit, manchmal sehr weit zurückliegender Vergangenheit. Im Urlaub will der INTP’ler vor allem die Ambiente eines Ortes erleben. Spezifische Details der Gegenwart sind relativ unwichtig und werden nicht gut erinnert. Jedoch wird die Atmosphäre oder Stimmung lange danach noch in Erinnerung bleiben, als wären diese ein solides Objekt. Da Personen, denen man im Urlaub begegnet eher als „Details“ zählen, sofern sich daraus kein persönlicher Kontakt entwickelt, tendiert der INTP dazu, sich eher zu einsamen, isolierte Orten zurückzuziehen, an denen die Atmosphäre weniger gestört wird. Nichtsdestotrotz fügt die Präsenz anderer Personen ihre eigene Stimmung hinzu, was auch geschätzt werden kann. Das Ergebnis dieser Anteilnahme für vergangene Erfahrungen, sowie Stimmung und Atmosphäre, ist, dass ein INTP zu den Typen gehört, die man als melancholisch beschreiben würde.

Da die der Gegenwart untrennbar mit einem Sinn für die Vergangenheit verknüpft ist, neigt der INTP dazu, Gegenstände anzuhäufen, die es ihm ermöglicht, die Verbindung zur Vergangenheit zu stärken. Er findet es sehr schwierig, etwas los zulassen, was er gesammelt oder gar erschaffen hat und nostalgische Bedeutung enthalten könnte. Er geht  davon aus, dass jedes Objekt von Interesse bis ans Lebensende für immer von Interesse bleiben wird. Dies betont einen starken Sinn der Universalität im Fortschritt der Zeit, genauso, wie es die Ernsthaftigkeit eines INTPs im Bezug auf seine Interessen betont. Sammlungen werden oft sehr ernst genommen. Obwohl die Sammlung an sich eher als ein zeitliches denn als ein räumliches Objekt wahrgenommen wird, sollte man immer von mehr Wichtigkeit in den Gedanken des INTPs als in seinen Objekten ausgehen. Daher sind INTPs zwar Sammler, aber sie sind Sammler, denen die Objekte nur insofern wichtig sind, da sie eine Verbindung zur Vergangenheit schaffen, da sie insofern eine nostalgische Stimmung erschaffen. Das wundersame Problem mit jeder Sammlung eines INTPs ist, dass er es selten im Hier und Jetzt genießen wird. Die Gegenstände werden weggeräumt, so dass sie irgendwann wieder ausgegraben werden können, aber dieser Punkt wird oft nie eintreffen. Das könnte daran liegen, da der INTP mental immer so aktiv ist, dass er kontinuierlich in neue Interessensgebiete eintaucht und weitermacht, Gegenstände zu horten, die er damit verbindet, dass er es sich selten selbst erlaubt, sich genug Zeit zu nehmen, seine sich stetig erweiternde Bibliothek der Vergangenheit zu Gemüte zu ziehen. Die Interessen eines INTP wären genug, um ihn für mehrere Lebens beschäftigt zu halten.

Ein weiterer Interessensbereich des INTP, in dem das innere Empfinden starken Einfluss übt, ist Musik. Ein INTP wird gewöhnlich von Musik fasziniert und kann einen tiefen, weitreichenden Musikgeschmack entwickeln. In der Tat spielt jede seiner Hauptfunktionen eine Rolle im Genuss der Musik und tatsächlich ist Musik ein Schlüsselinteresse, seine unterentwickelten Gefühle hervorzubringen. Das innere Empfinden selbst bringt eine Faszination für die Stimmung und Atmosphäre der Musik, genau so, wie für einen starken Sinn persönlicher Nostalgie. INTPs genießen daher oft melancholische Musik, die in sich gekehrt und/oder esoterische Stimmungen erzeugen. Gleichermaßen genießen INTPs es, Musik zu hören, die sie sie gehört und genossen haben, als sie jünger waren, sofern sie sie heute noch genießen können und sehnen sich nach der Nostalgie, die diese Musik bereithält. INTPs fühlen sich dank ihrer analysierenden Natur ebenfalls zu komplex strukturierter Musik hingezogen. Solche Musik ist gewöhnlicherweise zu komplex, um nach einem einzigen Hördurchgang verstanden zu werden, was daher exzellentes Material zur Analyse bietet und den INTP dementsprechend anregt. Sobald die grundlegende Struktur der Musik erfasst wurde, sorgt die Vorstellungskraft für den Antrieb, die Bedeutung des Stückes zu erfassen. Was will der Komponist beispielsweise ausdrücken? Warum wurde genau diese Entwicklung gewählt? Tatsächlich ist die Vorstellungskraft während des Musikhörens stark am arbeiten und versucht die Bedeutung hinter den oft faszinierenden Kombinationen der Geräuschwelt, der strukturellen Entwicklung und nostalgischen Eindrücke zu erfassen.

Wenn der Denkprozess die Wahl der Musik bestimmt, wird die intellektuelle Stimulation, die aus komplexen Strukturen und Tönen einhergeht, das Anliegen für kultivierte Harmonie überschatten. Daher fühlen sich INTPs oft zu Dissonanzen hingezogen. Tatsächlich können sie sogar stark nach dissonanten Klangwelten streben. Wenn sie in solchen Stimmungen sind, empfinden sie konsonante Harmonien, insbesondere jene der Drei-Akkord-Melodie Varietät als langweilig und uninspiriert. Wenn ein INTP dazu gezwungen wird, sich simpel harmonisierte Musik eine Weile lang anzuhören, wird er gewöhnlich nicht lange warten können, die Entspannung zu fühlen, die er danach durch pure Dissonanz empfindet. Die ideale Musik für seinen Denkprozess kann typischerweise eine moderne Symphonie sein, mit einem komplexen, jedoch analysierbaren Kern, mit einer reichen und variierender Klangwelt, hauptsächlich dissonant, aber mit Anteilen von melodischen Motiven, um für Stabilität zu sorgen.

Letztendlich formt die Musik eine lebendige, zentrale Rolle darin, den unterentwickelten extrovertiert fühlenden Schatten im Leben eines INTP’lers zu wecken. Es ist unzweifelhaft jener, der den INTP’ler den Lebensfunken gibt, einen Sinn echter Freude zu empfinden, mit der Musik erlebt wird. Dem INTP’ler bleibt die Rolle seiner eigenen Gefühle in der Musik mysteriös. Musik formt, was auch immer hilfreich ist, diesen Schatten zu erwecken.

Unterentwickelte Funktion: Extrovertiertes Fühlen („Feeling Extroverted“, Kurz: FE)

Tatsächlich nimmt die reife Verwendung von extrovertiertem Fühlen erst im mittleren Alter eines INTPs eine klare Form an. Gefühle und Emotionen werden mit Misstrauen bedacht und manchmal möglicherweise sogar vom INTP gefürchtet, was darin resultiert, dass er ihnen ausweicht oder seine eigenen nicht zeigen will. Gleichermaßen mag er eine gewisse Faszination in der emotionalen Welt erleben, aber er ist verzweifelt damit, jeden Gedanken in diesem Bereich zu entpersonalisieren. Er ist veranlasst die Objekte seiner Emotionen kontinuierlicher Analyse zu unterziehen, da der Denkprozess seinen Gefühlsprozess gewöhnlich überschattet und sein FE mit Anschuldigungen der Irrationalität angreift. Er sträubt sich dagegen, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, in der Befürchtung, damit Kontrolle zu verlieren. Er glaubt, Emotionen seien von geringerer Substanz als Logik und sein natürliches Ziel ist es, seine Emotionen mit reiner Rationalität zu erobern.

Viel des oben genannten demonstriert die den unreifen und unterentwickelten Weg, mit dem INTP ihre emotionale Seite behandeln. In wirklichkeit bedeutet, dass die extravertierte Natur der Gefühlskomponente des INTP bedeutet, dass seine Emotionen, wenn sichtbar, sehr direkt und leicht zu deuten sind. Da der INTP normalerweise wünscht, seine Emotionen zu verstecken, sind sie, wenn sie doch herauskommen, in ihrem Ausbruch fast von kindlicher Unschuld. Es gibt dabei einen Sinn von „Alles-oder-nichts“ und, sofern sichtbar, gibt es dabei nichts rätselhaftes um die Gefühle eines INTPs: tatsächlich scheinen diese sehr „roh“ und grundlegend zu sein.

Wenn sie an Ort und Stelle Entscheidungen treffen müssen, ist das FE oft temporär an vorderster Linie sichtbar. Dessen unreife Natur kann darin enden, unangebrachte Entscheidungen zu treffen. Der INTP könnte dies später bereuen, wenn sein Denkprozess die Ereignisse analysiert hat. Daher tendieren der INTP dazu, es zu vermeiden, schnelle Entscheidungen zu treffen, da er weiß, dass sein emotionales Urteil seine Achillesverse ist. Dieser Widerstand wird jedoch teilweise geschwächt, wenn seine Vorstellungskraft einspringt, seine Gefühle zu stärken. Die Genauigkeit der intuitiven Einsicht wird grundlegend, wenn der INTP dabei ist, fatale Fehler zu umgehen. Es ist interessant zu beobachten, dass die externe Welt eines INTP eine freigeistige Partnerschaft zwischen äußeren Gefühlen und Intuition involviert, während die innere Welt eine sehr klinische, Detail/Struktur/Analyse-Kombination aus innerem Denken und Empfinden ist.

Für den INTP werden Emotionen oft als etwas mysteriöses und unkontrollierbares angesehen. Daher ist die Wurzel seiner Angst vor Emotionen die Angst, diese nicht kontrollieren zu können. Daher wird der INTP, wenn er endlich emotional auf etwas reagiert, seine Emotionen unkontrolliert, roh und offen lassen. Wenn er die emotionale Reaktion einer anderen Person erlebt, wird der INTP sich dagegen intensiv wehren, selbst ähnliche Gefühle zu zeigen. Ein Beispiel davon könnte sein, wenn der INTP einen „schnulzigen“ Kinofilm sieht, in der eine herzerweichende Szene gezeigt wird. Der INTP verabscheut den Versuch des Regisseurs, seine Emotionen zu beeinflussen und er wird eher grinsen als weinen. Diese Reaktion hat jedoch nichts mit Arroganz zu tun. Eher ist sie die defensive Reaktion des INTP, um zu vermeiden, seinen Schwachpunkt offen zulegen.

Das Mysterium um die Emotionen ist ebenfalls Beweis für die Nutzung des INTP’lers von Musik. Er wird stets Musik hören wollen, die zu seinem derzeitigen emotionalen Zustand passt, sei es Aggression, Wärme, Begeisterung, Entspannung, was auch immer. Es ist leichter, die passende Musik zu wählen, als den Zustand zu ändern. INTPs könnten keine Musik hören, um ihre Stimmung zu ändern oder zu verbessern. Sie empfinden eine unliebsame Disharmonie, wenn ein Musikstil nicht zu ihrer momentanen Stimmung passt. In der Tat ist es erstaunlich, wie sehr sie auf ihre Emotionen achten, sobald Musik involviert ist.

Romantische Intimität ist ein weiterer wichtiger Bereich, der den Gefühlsschatten eines INTPs zum Vorschein bringt und fasziniert diesen auf ähnlichem Wege wie die Musik. Beide haben einen emotionalen Kern, der sich keiner Analyse beugt. Amouröse Gefühle sind oft im Widerspruch mit dem Bedürfnis nach distanziertem Beobachten. Daher kann romantische Intimität eine große Rolle in der Balance der Funktionen des INTP spielen. Er wird dennoch typentreue Elemte in diesem Bezug aufweisen, in dem er die Reaktionen seines Gegenübers verstehen und kategorisieren will. Nichtsdestotrotz führt die extravertierte Natur des Fühlens in einer intimen Partnerschaft zu einer nützlichen Offenheit und empathischen Direktheit in Antwort auf die Bedürfnisse des Partners und fördert die gesunde Entwicklung der FE-Funktion. Tatsächlich ist die intime Beziehung für INTPs der einzige Ort, an dem sie ihr FE gehaltvoll entwickeln können.

Die unterentwickelte Natur des Fühlens selbst zeigt sich in der fehlenden Kompetenz, aktive Empathie zu zeigen, wenn Mitmenschen starken Emotionen unterzogen werden. Wenn er wünscht, die emotionale Person zu ermutigen, tendiert der INTP dazu, auf dem Verstand basierende Lösungen zum Problem beizutragen. Oft weiß der INTP nicht, wie man mitfühlt und empfindet daher Unbehagen und Hilflosigkeit, besonders, wenn er den rationalen Grund der Emotionen versteht. Er kann frustriert werden, wenn die Person unglücklich bleibt, selbst, nachdem sie seine Lösungsansätze gehört hat. Viel schlimmer ist es, wenn die emotionale Person als irrational erscheint. Aber davon hatten wir es ja schon.

Das Fühlen ist wie gesagt die Achillesverse des INTP. Er fürchtet selten faktische Dinge der Außenwelt, zumindest nichts, was man im Alltagsleben erlebt. Dies kann gewöhnlich immer durch die Anstiftung aktiver Abwehrstrategien abgewehrt werden. Die Möglichkeit, komplett hilflos stehengelassen zu werden, lässt den INTP kalt, denn sobald der Verstand „besiegt“ wurde, spenden Emotionen wenig Trost. Resignierte Akzeptanz des Unausweichlichen ist das Anathema des INTP. Die typische Reaktion des INTP ist es, die Welt, die dies erzeugt hat, einfach nur mit kalter Leidenschaft zu hassen. Jedoch werden die größten Ängste des INTPs aus seinen eigenen Vorstellungen erschaffen. Das Problem dabei ist, dass durch seine große Analyse/Vorstellungskraft-Achse sehr unangenehme Vorstellungen hervorgerufen werden können, die auch weit weg von der Realität und irrational sein können. Gedanken und Möglichkeiten sind von solch großer Wichtigkeit im Kopf eines INTP, dass er sie schlecht mit Vernunft überschatten kann. Da die emotionale Antwort auf eine unangenehme Vorstellung auf einer unterentwickelten Funktion basiert, scheitert sie ebenfalls daran, zurück zum gesunden Menschenverstand zu finden. Das Endresultat ist die Furcht, dass Vorstellungen alleine bereits zur Selbstzerstörung führen können. Diese Furcht ist irrational und ist ein Schrei nach Hilfe vom unterdrückten Fühlen, wenn es von der Analyse- und Vorstellungskraft überrannt wird. Dieses Problem kann überwunden werden, wenn die Typen-Dynamik durch angehende Reife ausbalanciert wird.

 

…das war jetzt so lang, ich verzichte Mal auf ein Fazit. Vielen herzlichen Dank fürs Lesen.

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22 thoughts on “INTP – Der Grübler

  1. Dies ist eine gute Zusammenfassung dieses Charaktertyps. Wenngleich man von derlei Kategorisierungen halten mag, was man will, so muss ich jedoch vermelden, laut entsprechenden Tests ebenfalls dem INTP-Typus anzugehören und die mit diesem assoziierten Eigenschaften in schon fast klischeehafter Weise mein eigen zu nennen. Speziell die Ausführungen zu Humor und Musik wussten mich zu amüsieren. Lediglich im stilistischen weiche ich dann doch von der Norm ab, da mir bei der Wahl des Wohnungsinterieurs durchaus an einer visuellen Kohärenz gelegen ist. Wobei man hier argumentieren mag, dass ich dieser für mein literarisches Schaffen bedarf, was die Auswahl doch wieder in einem gewissen Sinne zweckmäßig macht.
    Auch ermöglichte mir das fortschreitende Alter, einige der, mit den Schwächen dieser Charakterausprägung einher gehenden, spontanen Entgleisungen doch besser kontrollieren zu können.
    Des persönlichen Gefallens willen, möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen: „JA MANN! DAS BIN SOWAS VON ICH!“

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    1. Das ist ja wunderbar, vielen Dank auch für das Lob!
      Ich denke, fortschreitendes Alter und demnach auch eine im günstigen Fall fortschreitende Entwicklung der dritten und vierten Funktion kann deinen Wohnungsstil durchaus rechtfertigen.

      Übrigens! An alle anderen Leser – das hier tatsächlich kurz nach Veröffentlichung ein (wahrscheinlicher) INTP vorbeispringt war nicht abgesprochen, auch wenn es so aussehen mag 😀
      Darf ich fragen, was für einen Test du gemacht hast?

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        1. Ja, INTPs sind nicht häufig vertreten – ich denke, das ist bis zu einem gewissen Grad auch gut so, sonst würden wir noch alle verhungern. Ich selber habe nur bei einem Bekannten die Vermutung, dass es ein INTP ist, wenn, dann aber ein eher unreifer (der Meinung war ich auch schon zuvor). Daher finde ich es auch sehr interessant, auf andere INTPs zu stoßen.

          Das ist lustig, mit der Seite hat es bei mir auch angefangen. Wobei ich zunächst zu dem Ergebnis „INTJ“ kam. Und als ich mich genauer mit dem Thema befasst habe, wurde mir klar, dass das völliger Quatsch war. Und auch, dass die Form der Fragestellung durchaus ihre Probleme mitführt, weil sie eigentlich keinen Interpretationsspielraum erlaubt. Heißt allerdings nicht, dass es nicht auch funktionieren kann. Lustigerweise habe ich, als ich in einer anderen Stimmungslage den Test erneut gemacht habe, auch ein anderes Ergebnis erhalten. Was zwar treffender war, mich aber umso mehr von Online-Tests abgeschreckt hat.

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    2. Hey Sam, ich find deinen Blog absolut Spitze. Du hast echt ein Händchen dafür abstrakte Dinge einfach zu erklären. Dein Schreibstil gefällt mir auch echt gut.

      Es gibt drei Dinge die ich nicht ganz verstehe:

      1.)
      – du schreibst ja, dass J-Typen zu Anfang eine urteilende Funktion haben und P-Typen eine wahrnehmende Funktion.
      Erstmal: sind die Funktionen nach der Reihenfolge des Einsatzes zu betrachten? Nicht wirklich, oder? Sonst würden J-Typen ja die Kausalität verdrehen 😀 irgendwie stehe ich da etwas auf dem Schlauch. Oder geht es einfach nur um die größte Ausprägung an sich?

      Ich meine, es erschließt sich mir irgendwo schon. Ich habe das jetzt alles vor 5 Minuten zu Ende gelesen und muss es zugegebenermaßen noch genauer verinnerlichen – aber ich verstehe das ungefähr so: der strukturierte J-Typ der benutzt zuerst seine urteilende Funktion wie denken oder fühlen – somit liegt das was er im Nachhinein wahrnimmt seinen Moralvorstellungen (F) bzw. seinen Prinzipien (T) zugrunde. Somit kommt der J wahrscheinlich auf eine schnellere Entscheidung, könnte aber dazu neigen nicht alles so genau wahrgenommen zu haben.
      Nehmen wir den Text als Beispiel: ist meine Schlussfolgerung falsch, könnte man annehmen ich hätte ein introvertiertes denken als erste Funktion und ein extrovertiertes intuieren (intuieren nur allein deshalb weil ich mich so sehr für dieses Thema interessiere), – weil ich nicht „gut“ genug wahrgenommen habe – liege ich mit meiner Vermutung richtig, könnte man eher darauf schließen ich sei ein extrovertierter intuierer und ein introvertierter Denker.

      -naja okay, war irgendwie ein blödes Beispiel das ganze auf das Verständnis einer Sachlage zu beziehen-

      Ein P ordnet, zumindest so wie ich es verstehe, seiner Wahrnehmung zuerst einen höheren Stellenwert als seinem Urteil zu. Er intuiert oder empfindet länger bis er zu seinem Urteil kommt.

      Verstehe ich das halbwegs richtig, oder bin ich völlig auf dem Holzweg?

      2.)
      Der Wikipedia-Artikel beschreibt die Reihenfolge der Funktionen anders als du. Beispielsweise ist die primäre Funktion des INTPs hierbei nicht das Introvertierte intuieren, so wie du es beschreibst, sondern das introvertierte Denken auf das dann das extrovertierte intuieren folgt. Finde ich irgendwie komisch. Finde deine Beschreibung zumindest nach meinem momentanen Verständnis schlüssiger. Muss aber auch zugeben, dass ich den Wiki-Artikel nur überflogen habe und mir daher die Begründung nicht richtig durchgelesen habe.
      Denkst du der Wiki-Autor kam einfach durcheinander mit den ganzen Funktionen? Kann man ihm ja nicht unbedingt verdenken.

      3.)
      Ich habe gelesen dass David Kersey, der sich auch mit dem Mbti beschäftigt hat, die Funktionen einfach ignoriert und dabei nur auf die 4 Variablen XXXX eingegangen ist. Warum? Das ist zwar einfacher zu verinnerlichen, aber doch etwas komisch. Es wirkt somit auch nicht wirklich wie ein halbwegs seriöses psychologisches Modell. Dennoch ist es auch interessant den Mbti ohne die Funktionen zu betrachten – sprich Extrovertiert oder Introvertiert, während extrovertierte Menschen ihre Energie eher in Menschenmassen aufladen und introvertierte wenn sie alleine sind, Sensorische Wahrnehmung und intuitive Wahrnehmung
      (Die Wahrnehmung ist als Funktion ja eigentlich schon mit drin, auch wenn man die Funktionen gänzlich ignoriert. Dabei wird dann einfach nur nicht darauf eingegangen ob die Wahrnehmung E oder I ist, oder wie? Weil es diesem David zu kompliziert war und er was für die Masse verständliches vermarkten wollte, oder hat er berechtigte Kritik an den Funktionen ausgeübt? )
      T oder F (Urteil)
      J oder P (grob: J: Ordentlich und streng strukturiert, P: unordentlich aber ein „Improvisationstalent“)

      Warum gehst du aber kaum auf die Variablen an sich ein? Oder habe ich irgendwas von dir vielleicht überlesen?

      Wäre echt stark, wenn du mir das beantworten könntest 🙂
      Ah: meinst du du könntest ungefähr tippen in welche Richtung mein Mbti geht. Würde mich interessieren ob du ihn errätst. Schon klar, dass das über so einen Text kaum möglich ist, aber eine Tendenz kannst du ja mal abgeben :p

      Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem zukünftigen Weg. Wäre interessant irgendwann mal ein Buch von dir in der Bibliothek stehen zu sehen.

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      1. Danke für die Blumen! Manche Leute sagen mir nach, ich könnte abstrakte Dinge eben nicht erklären, jetzt bin ich ein wenig verwirrt und weiß nicht, wem ich glauben soll.

        Jedenfalls, um auf deine Fragen einzugehen:

        „1.) – du schreibst ja, dass J-Typen zu Anfang eine urteilende Funktion haben und P-Typen eine wahrnehmende Funktion.“
        –> Nein, das stimmt so nicht ganz. J-Typen bevorzugen eine nach außen gerichtete urteilende Funktion, also TE oder FE, P-Typen bevorzugen eine nach innen gekehrte urteilende Funktion, sprich TI oder FI.

        „der strukturierte J-Typ der benutzt zuerst seine urteilende Funktion wie denken oder fühlen – somit liegt das was er im Nachhinein wahrnimmt seinen Moralvorstellungen (F) bzw. seinen Prinzipien (T) zugrunde.“
        –> Im Kern stimmt das, aber streich das „zuerst“. Der ISTJ zum Beispiel hält sich oft noch etwas zurück, bevor er direkt eine Entscheidung trifft, indem er die momentane Situation mit vergangenen Erfahrungen vergleicht. In diesem Moment verwendet er zunächst seine beobachtende Funktion (SI), die auch seine erste und am stärksten ausgeprägteste Funktion ist. Wahrscheinlich wird er sein Te erst danach verwenden.

        „Somit kommt der J wahrscheinlich auf eine schnellere Entscheidung, könnte aber dazu neigen nicht alles so genau wahrgenommen zu haben.“
        –> Das stimmt allerdings prinzipiell. J-Typen, egal ob introvertiert oder extrovertiert tendieren dazu, schneller Entscheidungen zu treffen, als P-Typen.

        „Nehmen wir den Text als Beispiel: ist meine Schlussfolgerung falsch, könnte man annehmen ich hätte ein introvertiertes denken als erste Funktion und ein extrovertiertes intuieren (intuieren nur allein deshalb weil ich mich so sehr für dieses Thema interessiere), – weil ich nicht „gut“ genug wahrgenommen habe – liege ich mit meiner Vermutung richtig, könnte man eher darauf schließen ich sei ein extrovertierter intuierer und ein introvertierter Denker.“
        –> Das ist zu stark vereinfacht. So schnell kann man die Funktionen nicht analysieren.

        „Ein P ordnet, zumindest so wie ich es verstehe, seiner Wahrnehmung zuerst einen höheren Stellenwert als seinem Urteil zu. Er intuiert oder empfindet länger bis er zu seinem Urteil kommt.“
        –> Generell kannst du sagen, die erste Funktion hat den höchsten Stellenwert. Introverten sind der Außenwelt gegenüber eher misstrauisch und verlassen sich zunächst auf ihre erste, nach innen gerichtete Funktion, egal, ob diese beobachtend oder urteilend ist. J & P beziehen sich wirklich nur darauf, ob die bevorzugte urteilende Funktion (egal, ob sie an erster oder zweiter Stelle steht) nach außen oder innen gerichtet ist.

        „2.) Beispielsweise ist die primäre Funktion des INTPs hierbei nicht das Introvertierte intuieren, so wie du es beschreibst[…]“
        –> Flüchtigkeitsfehler meinerseits, Verzeihung. Hab ich korrigiert. Witzigerweise stand es trotzdem schon richtig in der Klammer: „Thinking introverted“.
        Das erklärt wahrscheinlich auch deine Verwirrung.

        „3.) Ich habe gelesen dass David Kersey, der sich auch mit dem Mbti beschäftigt hat, die Funktionen einfach ignoriert und dabei nur auf die 4 Variablen XXXX eingegangen ist. Warum? Das ist zwar einfacher zu verinnerlichen […]“
        –> Da hast du die Antwort. Es ist einfacher zu verinnerlichen. Wenn ich Workshops gebe, in denen ich einer Gruppe das Modell erkläre, gibt es von 10 Personen mindestens 5, die komplett auf dem Schlauch stehen und mir hinterher sagen, das sei ihnen alles zu kompliziert. Mit vier Buchstaben kann man sich das leichter vorstellen.

        Ganz ehrlich, wenn es nach mir gehen würde, hätte ich die Persönlichkeitstypen entsprechend der ersten beiden Funktionen benannt. Einen INTP mit TI an erster und NE an zweiter Stelle hätte ich z.B. TiN genannt, einen ESTJ mit TE an erster und SI an zweiter Stelle TeS. Gäbe wahrscheinlich viel weniger Verwirrung. Aber dann würde niemand, der sich für das Thema interessiert meine Seite finden.

        „Dennoch ist es auch interessant den Mbti ohne die Funktionen zu betrachten – sprich Extrovertiert oder Introvertiert, während extrovertierte Menschen ihre Energie eher in Menschenmassen aufladen und introvertierte wenn sie alleine sind, Sensorische Wahrnehmung und intuitive Wahrnehmung“
        –> Diese Einsichten bietet auch das Funktionenmodell. Ist deine erste Funktion nach innen gekehrt, bist du ein Introvert. Ist deine bevorzugte beobachtende Funktion empfindend, bist du ein Sensoriker, etc. … man muss nur ableiten, aber wenn man den „Funktionsalgorhythmus“ kennt, dann braucht man nur die ersten beiden Funktionen zu kennen und hat all die Informationen, die auch die vier Buchstaben mitteilen.

        „Warum gehst du aber kaum auf die Variablen an sich ein? Oder habe ich irgendwas von dir vielleicht überlesen?“
        –> Die Variablen befinden sich ja bereits in der Funktionenfolge.

        „meinst du du könntest ungefähr tippen in welche Richtung mein Mbti geht. Würde mich interessieren ob du ihn errätst. Schon klar, dass das über so einen Text kaum möglich ist, aber eine Tendenz kannst du ja mal abgeben :p“
        –> Sorry, nein, kein Schimmer. Ich hätte ja normalerweise gesagt, füll den Fragebogen aus, aber ich habe noch mindestens 3 Fragebögen, die ich zuerst machen sollte und schon seit über einem halben Jahr in meinem Postfach gammeln.

        „Viele Grüße und viel Erfolg auf deinem zukünftigen Weg. Wäre interessant irgendwann mal ein Buch von dir in der Bibliothek stehen zu sehen.“
        –> Interessant wäre es, ja 😀
        Aber nicht sonderlich realistisch. Ich habe nichts in die Richtung studiert, bin so gesehen ein Laie, der einfach viel über ein Thema nachdenkt, aber nach offiziellen Maßstäben keine Autoritätsperson im Bezug auf Psychologie ist. Du wirst eher ein paar Alben von mir auf iTunes finden.

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        1. Tmo:
          Vielen Dank, wie lieb von Dir!
          Könnte vielleicht daran liegen, dass mein Hirn oftmals auf eher unkonventionelle Erklärungen anspringt bzw.:- ich habe selbst beispielsweise im Studium bemerkt, dass ich oftmals abstrakte Dinge anders angehe und wenn ich dann anderen erklären wollte, wie viel einfacher und verständlicher meine Vorgehensweise ist, zogen meine Kommilitonen lieber die konventionelle Berechnungsart vor.
          Korrekturen mit dem vermerk „Seltsam, aber Ergebnis stimmt“ waren auch keine Seltenheit. Vllt haben wir ja irgendeine Funktion ähnlich stark ausgeprägt (das extrovertierte intuieren vielleicht?)

          Somit bist du vielleicht wirklich kein guter Erklärer von abstrakten Dingen, sondern sprichst eher meine Art von Verständnis an. (kleiner Erklärungsversuch)

          1) okay jetzt, danke; Dann habe ich es jetzt vermutlich vollständig verstanden.

          2) passiert.

          3) Es liefert aber alles in allem auch ein deutlich unseriöseres Modell.

          „anders benannt“
          Gute Idee, in diese Richtung dachte ich auch schon – warum hat es Jung dann überhaupt so aufgezogen? Dass man eben alle Funktionen herauslesen kann und mit den 4 wechselnden variablen sich leichter zu merkende 4² Typen hat wahrscheinlich?!

          „sorry, nein kein Schimmer“
          Ich bin absolut davon überzeugt ENTP zu sein.
          Wobei es etwas verwunderlich ist, da ich zwar Menschenmassen genieße, aber teilweise Phasenweise Schübe habe, da bin ich fast schon übermäßig schüchtern, während es dann wieder Zeiten gibt in denen ich überhaupt keine Schüchternheit mehr besitze – ja, ich weiß das hat weniger mit Extro und intro zu tun als mit dem selbstbewusstsein – und das kann halt mal sprunghaft sein. Da bietet der mbti wahrscheinlich keine Erklärung. Wobei ich mal irgendwo gelesen habe, dass das Modell im eine 5. Variable erweitert wurde: irgendwie sensibel oder unsensibel – aber nicht das aktive sensible also die emphatie, sondern das verletzlich sensible und das unverletzlich unsensible.
          BTW: Das Wort „sensibel“ ist echt verwirrend.

          „… aber nicht so realistisch..“
          Man kann auch Dinge autodidaktisch studieren. Du kannst deinen Kenntnisstand der Masse nur nicht direkt „beweisen“, weil du keinen Zettel vorlegen kannst auf dem steht dass du den B. Sc. in Psychologie hast.

          Ich will dir jetzt nicht zu sehr Honig um den Mund schmieren, weil ich das ekelhaft finde, aber das sind ja teilweise studienähnliche Artikel von dir: was denkst du denn wie sich die Psychologie als Wissenschaft überhaupt entwickelte? Indem sich unstudierte Menschen Gedanken über soziale Zusammenhänge gemacht haben und Modelle angefertigt und ausgebessert haben. Ähnlich wie du es auch machst.

          Naja wie dem auch sei, auch fürs Romane schreiben bei der Charakterentwicklung ist die Kenntnis vom mbti sicherlich sehr hilfreich.

          Aber dann wünsche ich dir natürlich viel Erfolg mit deiner Musik!

          Zuletzt noch:
          -Wie finde ich denn deine Musik?
          -Würdest du mir den Fragebogen trotzdem zukommen lassen? Du brauchst ihn auch nicht auswerten.

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          1. „ich habe selbst beispielsweise im Studium bemerkt, dass ich oftmals abstrakte Dinge anders angehe und wenn ich dann anderen erklären wollte, wie viel einfacher und verständlicher meine Vorgehensweise ist, zogen meine Kommilitonen lieber die konventionelle Berechnungsart vor.“
            –> Das passiert Intuierern generell häufig. Was hast du denn studiert?

            „3) Es liefert aber alles in allem auch ein deutlich unseriöseres Modell.“
            –> Da stimme ich dir vollkommen zu. Ist zwar leichter verständlich, aber gleichermaßen oberflächlicher.

            „Gute Idee, in diese Richtung dachte ich auch schon – warum hat es Jung dann überhaupt so aufgezogen?“
            Jung hat nur die Theorien über die 8 Funktionen (introvertiert/extrovertiert berücksichtigt) aufgestellt, aber – wenn mir mein Gedächtnis keinen Streich spielt – fast nichts bis überhaupt nichts über eine Kombination von Funktionen geschrieben. Das war dann später Isabel Myers.

            „Ich bin absolut davon überzeugt ENTP zu sein.“
            –> In Anbetracht deines gewählten Nicknames mit der Anspielung auf Better Call Saul macht das sogar Sinn 😛
            Ich bin trotzdem vorsichtig mit vorschnellen Analysen geworden. Ich habe eine weniger selbstbewusste Person schon einmal mit einer falschen Analyse zu einer halben Identitätskrise gebracht.

            „Wobei es etwas verwunderlich ist, da ich zwar Menschenmassen genieße, aber teilweise Phasenweise Schübe habe, da bin ich fast schon übermäßig schüchtern, während es dann wieder Zeiten gibt in denen ich überhaupt keine Schüchternheit mehr besitze“
            Solltest du ein ENTP sein, wäre das tatsächlich ziemlich normal. Bei ENFPs ist das ähnlich: sie sind zwar total neugierig und empfänglich für neuen Input, aber dadurch, dass sie so viel aufnehmen, benötigen sie nach einer Weile auch für Extroverten relativ viel Zeit, um die ganzen Informationen zu verarbeiten. Gleichermaßen werden INTPs und INFPs auch häufig als die introvertiertesten Typen bezeichnet. Ich kann das zwar nicht offiziell von meiner Seite bestätigen, aber die Theorie hat zumindest ein logisches Argument.

            „Wobei ich mal irgendwo gelesen habe, dass das Modell im eine 5. Variable erweitert wurde: irgendwie sensibel oder unsensibel – aber nicht das aktive sensible also die emphatie, sondern das verletzlich sensible und das unverletzlich unsensible.“
            –> Ja, ob man „turbulent“ oder „stabil“ oder so etwas ist. Finde ich aber unangebracht. Das hat mMn nix mit Typologie zu tun.

            „Man kann auch Dinge autodidaktisch studieren. Du kannst deinen Kenntnisstand der Masse nur nicht direkt „beweisen“, weil du keinen Zettel vorlegen kannst auf dem steht dass du den B. Sc. in Psychologie hast.“
            –> Dem stimme ich dir auch komplett zu, aber das ist eben das induktive Denken, das die breite Masse vorrangig nutzt. Die will den Wisch eben doch sehen.

            „Ich will dir jetzt nicht zu sehr Honig um den Mund schmieren, weil ich das ekelhaft finde“
            –> Sehr gut, solchen Leuten werfe ich danach nämlich das Honigglas an den Kopf 🙂

            „aber das sind ja teilweise studienähnliche Artikel von dir: was denkst du denn wie sich die Psychologie als Wissenschaft überhaupt entwickelte? Indem sich unstudierte Menschen Gedanken über soziale Zusammenhänge gemacht haben und Modelle angefertigt und ausgebessert haben. Ähnlich wie du es auch machst.“
            –> Den Blumenstrauß nehme ich trotzdem. Ja, absolut. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass meine Erkenntnisse über die Typologie vielen Menschen helfen würden. Es ist nicht so, dass ich an hier direkt an mir oder meinen Aufschrieben zweifele, sondern viel mehr so, dass ich an meinen Mitmenschen zweifele. Das hört sich jetzt arroganter an, als es ist. Wobei?
            Naja, du weißt ja selbst, wie unsere Welt geprägt ist.

            „Naja wie dem auch sei, auch fürs Romane schreiben bei der Charakterentwicklung ist die Kenntnis vom mbti sicherlich sehr hilfreich.“
            –> Definitiv. Genauso sehr wie Durchhaltevermögen *seufz*

            „Wie finde ich denn deine Musik?“
            –> https://www.youtube.com/c/SilverstreamMusic
            Wenn dir was besonders gefällt, schreib mir einfach ne Mail und ich lass dir den Track zukommen.

            „Würdest du mir den Fragebogen trotzdem zukommen lassen? Du brauchst ihn auch nicht auswerten.“
            –> https://introspektivblog.wordpress.com/typologie-themenuebersicht/
            Hier auf „kostenloser Persönlichkeitstest“ klicken.

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  2. Besser spät als nie..

    Nach langer Zeit habe ich mich mal dazu aufgerafft auf deine Auswertung zu antworten.
    Mit einer langen ausführlichen Antwort ist dennoch nicht zu rechnen, da ich mich in der Beschreibung des INTP vollkommen wiedererkenne. Mehr kann ich dem nicht beifügen..

    Ich hätte da jedoch noch eine Frage.
    Trotz des ganzen logischen und analytischen Denkens, das immer wieder erwähnt wird liegt mein Interesse eher in der Historie sowie der Kunst und der Literatur. Passt das trotzdem zu meinem Typ?

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    1. Freut mich, dass du dich wiederfinden kannst. Gerade INxx-Typen haben oftmals Probleme, sich irgendwo in der Welt zu finden und fühlen sich häufig „fehl am Platz“ oder in negativer Hinsicht „anders“. Wenn man weiß, dass das einfach mit der Grundveranlagung der Persönlichkeit zusammenhängt und damit auch ganz spezielle Stärken einher kommen, dann kann man daraus auch wiederum Selbstbewusstsein schöpfen.

      Jedenfalls, um auf deine Frage einzugehen – definitiv ist es nicht unpassend für deinen Typ. Ich bin ebenfalls ein INTP und hauptberuflicher Musikschullehrer, interessiere mich für aber auch für Geschichte und Politik. Es wird häufig behauptet, dass INTPs vor allem Mathematiker, Physiker oder Informatiker seien, aber ich glaube, dass diese Fachbereiche schon fast zu konkret sind und zu wenig Spielraum für unsere NE-getriebene Fantasie lassen. Wir, oder zumindest ich, lasse mich vor allem von Dingen anziehen, die nie in voller Gänze ergründet werden können, denn das bedeutet gleichzeitig, dass die Themen so komplex sind, dass sie am wenigsten Gefahr drohen, irgendwann langweilig zu werden. Man findet nie eine eindeutige Antwort in allen Arten der Kunst.
      Als Beispiel: ich kann analysieren, dass in der Mondscheinsonate von Beethoven vor allem die verminderten Akkorde den Reiz ausmachen, vielleicht sogar soweit, dass ich weiß, dass es daran liegt, dass sie eine gewisse Disharmonie mit sich bringen, die sie interessant und anders, aber gleichzeitig nicht unangenehm klingen lassen, aber in voller Gänze werde ich nie begreifen können, warum es nun eigentlich so faszinierend für mich klingt.

      Auf den ersten Blick mögen Geschichts- und Politikwissenschaften da im Vergleich unpassend und relativ objektiv wirken, aber wenn man bedenkt, dass es hier vor allem darum geht, Wahrheiten zu erkennen, die vieles wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen, ergibt das alles auch wieder mehr Sinn.
      Ich werde, wenn ich schnell genug bin, am Samstag einen weiteren Post verfassen über die Berufswahl der verschiedenen Typen.

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      1. Vielen Dank für deine schnelle Antwort.
        Mir geht es mit der Kunst ähnlich wie dir mit der Musik.. Und in der Geschichte lässt sich so viel ergründen und hinterfragen, sodass diese, wie von dir erwähnt, nicht langweilig wird.

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  3. Das bin ich. Danke für die sehr ausführliche Beschreibung!

    Zu dem vorherigen Kommentar: ich bin gerade zum ersten Mal wirklich begeistert von Geschichte, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich ständig auf Zusammenhänge stoße welche ein großes Ganzes ergeben – vor allem auch in Bezug auf die Welt von heute. Dort ist sehr viel Raum für Theorien 😉

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    1. Ja, das stimmt. An sich total sinnlos, wenn man danach urteilt, welchen Nutzen man davon hat, aber eine Beschäftigung, der ich gerne nachgehe, ist zu spekulieren, „wie sähe die Welt heute aus, wenn […]“. Deshalb stehe ich auch total auf Geschichten mit alternativen historischen Zeitsträngen.

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  4. Erst einmal zu dem Text: sehr schön geschrieben, ich erkenne mich auf jeden Fall darin wieder!
    Hallo, ich habe vor kurzem mehrere dieser Persönlichkeittests gemacht und wurde immer dem Typen INTP – Architekt zugewiesen. Daraufhin habe ich mich etwas belesen und bin auf diese Seite gestoßen. Ich bin mir nicht sicher, ob folgende Dinge zu diesem Persönlichkeitstyp wirklich passen und mich würde daher eine weitere Meinung dazu interessieren.
    – Mehrere Verhaltensweisen, die von Ort und Personen abhängig sind und sich komplett unterscheiden.
    – Es wird oft beschrieben, dass INTPs nicht als Anführer geeignet sind. Gibt es das auch, dass INTPs sich als Anführer sehr wohl fühlen – eben weil die anderen Personen dann das Handeln übernehmen und man der Kopf ist?
    – Ich denke, dass die INTP-Beschreibungen doch sehr auf das Asperger Syndrom zutreffen und hatte damit gerechnet, dass irgendwo erwähnt werden würde, dass das oft der Fall sein könnte. Liege ich da falsch?
    Ich würde mich über eine Antwort freuen! 🙂

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    1. Hallo Potterhead,
      Freut mich, dass dir der Text gefällt! Um auf deine Fragen einzugehen. Jeder Mensch verhält sich zumindest geringfügig anders, wenn er sich in einem anderen sozialen Umfeld befindet, das ist aber ganz normal. Dabei lässt sich allerdings feststellen, dass Personen mit extrovertiertem Fühlen (dazu gehören INTPs auch) dazu neigen, sich mehr an ihr Umfeld anzupassen.

      Was die Anführerfrage angeht – ich kann hier in erster Linie aus eigenen Erfahrungen sprechen und sie zumindest in Anbetracht des Persönlichkeitskonzeptes beantworten. Ich selbst war schon häufiger Bandleiter und verdiene mein Geld auch als Bandcoach. Das ist möglicherweise nicht exakt das, was du dir unter „Anführern“ vorstellst, aber gibt dennoch schon einen guten Einblick, weil es auch eine hierarchische Struktur gibt. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich enorme Schwierigkeiten dabei habe, Disziplin aufrechtzuerhalten, geschweige denn sie überhaupt hervorzurufen. Das mag eventuell daran liegen, dass ich selbst den Zweck von Disziplin (zu) häufig hinterfrage. Auf der anderen Seite ist das auch oft nicht nötig, wenn ich einen Plan ausgearbeitet habe, der für alle Sinn macht und interessant erscheint. Jeder Leiter braucht etwas, womit er die Gruppe anführt und das kann pures Charisma sein (Fe), Strenge und eine gewisse Form von Ehrfurcht, die man in anderen zu wecken vermag (Te) oder Leidenschaft (Fi). Introvertiertes Denken funktioniert eher im Sinne von: „Hier, seht her – das ist die Situation und dazu habe ich einen Plan ausgearbeitet. Ich erkläre ihn euch und ihr werdet feststellen, dass er absolut Sinn macht und das einzig logische zu tun ist. Alles andere wäre irrational und verkehrt.“
      Man kann sich bei der Beschreibung schon denken, dass es für Ti etwas schwieriger ist, Begeisterung auszulösen. Zumal kommt die Erschwerniss, dass P-Typen, insbesondere introvertierte eine Scheu vor Verantwortung hegen. Aber es kann funktionieren. Wie gesagt, ich leite hier und dort beruflich und solange ich es nicht die ganze Woche durch machen muss, funktioniert es auch gut.

      Am wohlsten fühlen wir uns, wenn es um Gruppendynamik geht, allerdings in der Regel in der Rolle des Beraters, um die Antwort noch abzurunden. Hier tragen wir keine direkte Verantwortung, können aber unsere Gedanken konstruktiv einbringen und wissen dabei, dass sie sogar gewollt sind. Wir sind nicht die Arbeiterdrohnen, die gefühlt willenlos ihrer Tätigkeit nachgehen, sind aber auch nicht die, welche ihnen die Arbeit zuweisen, sondern machen uns Gedanken darüber, wie das ganze System als Ganzes noch zu optimieren wäre.

      Die Aspergerfrage. Ich hole hier mal etwas weiter aus, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen. Viele schwierige, ungewöhnlich lebhafte Kinder bekommen rasch die Diagnose „ADHS“. Das sind auffällig häufig extrovertierte P-Typen, insbesondere ESxPs. Diese Diagnosen sind sehr, sehr häufig – zumindest meiner Meinung nach, ich habe in meinem Beruf viel mit Kindern zu tun – absolut unsinnig. Ich will nicht sagen, dass ADHS nicht existieren würde – Hyperaktivität ist wissenschaftlich nachweisbar. Aber die meisten ExxP-Kinder sind eben so aktiv, dass es so anstrengend für die meisten Erwachsenen ist, dass sie nicht damit klar kommen und eine einfache Antwort auf ihr Problem wollen. Und das heißt eben ADHS. Das selbe beim Asperger-Syndrom. Viele Leute kommen einfach nicht klar mit der distanzierten, depersonalisierten Umgangsform, die ein INTP an den Tag legt, dass man schnell die Vermutung hegt, dass hier bestimmt „irgendeine Krankheit“ am Werk ist. Und da passt besagtes Syndrom eben ziemlich gut.

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  5. Danke für die schnelle, ausführliche Antwort!
    Entschuldigung, ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Die verschiedenen Verhaltensweisen dienen nicht dazu, sich an das Umfeld anzupassen, sondern eher, um das Bild der Menschen über die eigene Person zu manipulieren, um möglichst viele Vorteile daraus zu ziehen.
    Auf meine Anführerfrage bist du gut eingegangen und hast sie nachvollziehbar beantwortet. Ich stimme dir da zu.
    Das stimmt. Ich wundere mich bloß, dass ich das nirgendwo gelesen habe, da man diesen Stempel mittlerweile ziemlich schnell aufgedrückt bekommt…

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    1. Achso. Doch, INTPs können auch ziemlich intrigant sein und sich verstellen, um eigene Vorteile zu erlangen, wobei sie das allerdings erstens ziemlich anstrengt und sie Personen nicht unbedingt klassisch „um den Finger wickeln“, sondern eher gezielt Informationen verstreuen, vorenthalten oder Wahrheiten verdrehen können. Dazu muss man auch sagen, dass INTPs sich häufig für äußerst clever halten, was sie aber in Bezug auf beziehungsbezogene Ränkespiele nicht unbedingt sind. Tatsächlich sind sie auf sozialer Ebene meistens sehr naiv. Aufgrund ihres Bedürfnisses nach Anerkennung sind sie sogar ziemlich anfällig dafür, anderen vorgeheuchelte Sympathien abzunehmen.

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  6. Ich muss sagen, dass das die detailierteste deutsche Beschreibung des INTP ist, die ich bis jetzt im Internet gefunden habe. Ich habe mich schon mehrere Wochen und Monate aus Interesse mit dem Thema Persönlichkeitstypen beschäftigt. Ich bin ein INTP. Dankeschön 🙂

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  7. Ein sehr schöner und angenehm zu lesender Text 🙂

    Allerdings stelle ich mir die Frage: Welche Berufe würdest du für diesen Typus als „passend“ betiteln?
    Wenn jemand diese Frage beantworten kann dann wohl du.

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    1. Danke, freut mich, dass dir der Text zusagt! Zu deiner Frage, dazu kommt noch ein ausführlicher Blog (die J-Typen hatte ich bereits). Ich kann aber schon so viel sagen: grundsätzlich passen Berufe eher, in denen der INTP sein eigener Chef sein kann. Wir INTPs arbeiten in der Regel lieber nach unserer eigenen Uhr.

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