Auswertung von „Herendir“ – INFP

1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

Wenn ich tatsächlich „Freizeit“ habe und unter keinerlei Druck stehe, dann definitiv. Habe ich aber beispielsweise etwas konkretes und wichtiges vor (was zwar für einen Sonntag recht unwahrscheinlich ist, aber nicht unmöglich), KÖNNTE es sein, dass ich ihm schonend beibringe, dass es mir momentan nicht wirklich möglich ist, ihm zu helfen, auch wenn mir dies sehr schwer fallen würde.

Sehr bedacht auf den eigenen Gemütszustand – tendenziell introvertiertes Fühlen (FI).

2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

Meine erste Reaktion „Oh Gott.“ Schon beim Lesen dieser Worte spüre ich die Überforderung und die Angst vor Versagen in dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Ich bin nun wirklich absolut keine Führungspersönlichkeit und würde mich darin unwohl fühlen. Allerdings habe ich die Aufgabe nun ja einmal bekommen und werde mich dieser auch annehmen. Schließlich soll man sich seinen Ängsten stellen und da ich auf die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter zählen kann, wird es vielleicht gar nicht so schwer. Ich würde versuchen, die Situation positiv zu sehen und meinen Chef nicht zu enttäuschen und vielleicht auf die Unterstützung der Mitarbeiter hoffen.

Introvertierte, scheue Haltung, Angst vor Verantwortung und Führung – eher gering ausgeprägtes extrovertiertes Denken (TE). Du meintest, du „hoffst“ auf Unterstützung der Mitarbeiter, willst deinen Chef zeitgleich nicht enttäuschen. Du willst also um keinen Preis jemandem zur Last fallen, diese Einstellung bemerkt man auch sehr häufig bei introvertierten Fühlern.

3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

Puh, da könnte ich viel erzählen und ich muss sagen, dass ich sehr stark von einer Interesse auf die andere überspringe und mich nur kurzzeitig intensiv damit beschäftige, nur um von einer anderen wieder abgelenkt zu werden. Gut, mit MBTI beschäftige ich mich nun schon eine ganze Weile und lese viel darüber, aber auch das wird immer kurzzeitig von anderen Sachen unterbrochen. Gilt auch für meine Hobbys.
Aber ich rede viel zu lange um den heißen Brei (was ich leider sehr oft tue, btw.). Ich interessiere mich für psychologische Sachen, wie eben MBTI, da ich die menschlichen Intentionen und vor allem meine eigenen gern nachvollziehe und verstehe. Für mich ist das fast wie eine Droge, ich liebe es, mich (und auch andere) einzuschätzen, die Hintergründe von Persönlichkeiten zu erforschen etc.
Auch philosophische Dinge und Religion interessieren mich sehr.
Aber mehr noch packen mich sämtliche fiktionale Welten – ich bin großer Herr der Ringe-Fan, aber das nur an erster Stelle – nachfolgend noch viele weitere ausgedachte Universen.^^
Desweiteren interessiere ich mich für Sprachen, in Verbindung mit Herr der Ringe führte das beispielsweise dazu, dass ich mich lange Zeit mit den Sprachen der Elben beschäftigte.
In Verbindung mit meiner Faszination durch Anime dazu, dass ich anfing, Japanisch zu lernen.
Außerdem schreibe ich Gedichte (welche allgemein als „sehr gut“ bezeichnet werden) und auch Geschichten, allerdings bleibt es bei diesen eher immer nur beim Anfangen und es kommt nie zum Fertigstellen und Beenden dieser, was an verschiedenen Faktoren liegt.
Letztendlich spiele ich periodisch auch mal das ein oder andere PC-Spiel, ich schaue (zu viel) Serien und auch Anime, surfe im Internet, betreibe soziale Netzwerke (wobei, von „Betreiben“ kann hier vielleicht weniger die Rede sein, da ich nur zeitweise aktiv bin), schreibe Tagebuch etc.
Kurz: Ich habe viele Hobbys und Interessen, die dazu führen, dass ich mich mit keiner/keinem wirklich intensiv beschäftige und ich auch manchmal unschlüssig bin, was ich tun soll – offensichtlich ist es in meinem Fall noch die Schule, aber naja … *hust*

Viele Interessen und Hobbies, die nicht „zu Ende geführt“ werden ist ein typisches Merkmal für extrovertiertes Intuieren (NE). Tagebücher werden in der Regel von Intuierern geschrieben (oder von SJ-Typen, die es von ihren Therapeuten empfohlen bekommen, sich aber idR eher schwer damit tun). Gedichte zu schreiben ist vor allem bei FPs  eine beliebte Beschäftigung, da sie die Gefühle auf eine besonders ästhetische Weise ausdrücken können, während NTPs (ich kenne keine NJTs, die so etwas tun), Gedichte eher als gesellschaftliche Kritik in künstlerischem Gewand nutzen. 

4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.
Ich hoffe doch, es ist eine weibliche Person – vielleicht entwickelt sich ja was daraus… hehe… Okay, Spaß beiseite.
Ich würde es zu schätzen wissen, wenn diese Person mir meinen persönlichen Freiraum lässt und mich einerseits bei bestimmten Dingen mitentscheiden lässt und mich bei meinen eigenen Entscheidungen unterstützt. Allgemein wäre es wohl hilfreich, wenn diese Person etwas mehr Selbstvertrauen hat als ich. Außerdem wäre es schön, wenn die Person optimistisch ist – auch wenn ich selbst nicht gerade der optimistischste Mensch bin, kann ich übertriebenen Pessimismus nicht ausstehen, insbesondere, wenn dieser mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase gerieben wird. Das heißt NICHT, dass mir diese Person nicht ihre Probleme offenbaren darf, im Gegenteil, aber es wäre schön, wenn sich diese Person dann auch helfen lässt und es nicht bei einem selbstbemitleidenden Monolog bleibt. Es wäre im Gegenzug auch schön, wenn diese Person ebenfalls offen für meine eigenen Probleme ist und mir neue Perspektiven eröffnen kann. Weiterhin wäre es schön, wenn diese Person in der Lage ist, mich zu motivieren und mir sprichwörtlich mal „in den Arsch zu treten“, damit ich mich auf wirklich wichtige Aufgaben konzentriere und mir nicht nur Spaß und Vergnügen gönne oder mich zu sehr aus der Realität ausklinke.
Empathie ist mir sehr wichtig, sprich, bitte keine Hasstiraden, Diffamierung und andauerndes Verurteilen (ist mir am wichtigsten von all dem Genannten und dem noch Kommendem, sprich, sei kein Arschloch).
Spontanität – nächstes Stichwort. Manchmal fällt es mir sehr schwer, spontan etwas zu unternehmen – wenn diese Person dahingehend etwas entscheidungsfreudiger ist, wäre das denke ich sehr gut (für mich und meine persönliche Entwicklung, sodass ich nicht immer nur zu Hause herum sitze).
Ich könnte hier sicher noch mehr anführen, aber ich denke, die wichtigsten Sachen habe ich genannt.

Du schärtzt deine eigene Freiheit und Unabhängigkeit, was besonders bei P-Typen ausgeprägt ist. Du musst von außen motiviert werden, dich in die Welt der Dinge und Menschen zu begeben, was auch wieder eine typisch introvertierte Tendenz ist. Auch NE wird wieder deutlich.

5. Tue wie bei Frage 5 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.
Ich denke, dass ich schon bei der vorher beschriebenen Person oft das Gegenteil genannt habe, aber hier dieses Mal in Stichpunkten alles was mir einfällt: – zu pessimistisch, arrogant, nicht empathisch, „ich habe immer Recht“-Mentalität, zu sehr abweichende moralische Ansichten, zu lässig (kann durchaus schön sein, aber wenn die Person NICHTS ernst nehmen kann, komme ich ebenfalls nicht damit klar), zu „realistisch“, beleidigend, intolerant (!!!), selbstverliebt, angeberisch, „böse“. Ich weiß nicht, ob diese Eigenschaften alle in einer Person zusammenfließen können, aber das wäre das worst-case-scenario.

Neben „zu realistisch“ (was eher eine NE-Abneigung ist) und „zu lässig“, wobei du damit wohl eher Gleichgültigkeit meinst, sind das alles typische FI-Feindbilder.

6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.
Nach „Glück“, Zufriedenheit und Erfüllung im Job und auch im sozialen Bereich. Ich möchte etwas „sinnvolles“ im Leben tun, was ich nur mir, sondern auch anderen etwas bringt. Ich möchte andere glücklich machen und ihnen Liebe schenken – aber auch bekommen. Eine „Frau fürs Leben“ ist gleichzeitig ein wunderschöner und doch erschreckender Gedanke für mich, da ich mich einerseits sehr stark nach einer Partnerin sehne, aber insbesondere aufgrund meiner Erfahrungen die dadurch entstehenden Einschränkungen fürchte.
Aber eigentlich hasse ich diese Frage, denn ich weiß nichts Konkretes. Ich habe keine klare Vorstellung von der Zukunft und habe auch kein klares Ziel und von Prioritäten kann man beinahe nicht sprechen.

P-Präferenz. „Mal schauen, was das Leben so bringt“. Auch wieder sehr idealistisch.

7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

Es gibt nur eine einzige Woche in meinem Leben, von der ich behaupten kann, dass ich in dieser nur so in Glückseligkeit gebadet habe – als ich meine erste Freundin hatte und bei ihr war, als ich sie das erste Mal traf und ihr meine Liebe schenken konnte, so kitschig das auch klingen mag. Auch wenn diese Beziehung zu diesem später als „Blutegel“ (=Mensch, der die Liebe nur so aus dir heraussaugt und sie in Hass umzuwandeln scheint oder sie absorbiert) identifizierten Menschen eine wichtige und große Rolle in meinem Leben spielte, möchte ich nicht näher darauf eingehen, da mir das dann doch etwas zu persönlich ist.
Ansonsten fühle ich mich immer dann *wirklich* gut, wenn ich mich mit Menschen unterhalten kann, auf die möglichst folgendes zutrifft: 1. Ich empfinde tiefe Zuneigung und Sympathie für sie 2. Ich kann mit ihnen tiefgründige und „gehaltvolle“ Gespräche führen 3. Ich kann mit ihnen Spaß haben und in ihrer Anwesenheit so sein, wie ich bin, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie ich auf sie wirke. -> Menschen zu finden, die diese Eigenschaften erfüllen ist unglaublich schwierig, deshalb bin ich froh, solche Menschen (2, auf die alle Punkte zutreffen) zu kennen und solche Momente erleben zu dürfen.

Man muss sich schon sehr anstrengen, um einen introvertierten Fühler dazu zu bringen, dass dieser ein solch generell negatives Bild über einen hat. Dann kann man sich aber leidenschaftlichster Abneigung bewusst sein. 

8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

Immer dann, wenn ich mich innerhalb von Gruppen befinde. Wirklich „selbstsicher“ bin ich nur, wenn ich für mich allein bin und etwas mache, bei dem ich mir sicher bin, dass ich es kann – und selbst das ist *wirklich* selten. Mein Leben ist von Unsicherheit und (zumindest gefühlter) Unterlegenheit geprägt.

Das Bild ist mittlerweile ziemlich eindeutig – während ISFPs zwar auch Unsicherheiten kennen, sind sie doch viel selbstbewusster als INFPs, was sich auch darin zeigt, dass sie aktiver in ihrer Umgebung sind, während INFPs meistens in ihren Gedanken bleiben, was bei dir der Fall zu sein scheint.

9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

Ich würde sagen, dass mir ersteres immer noch am leichtesten fällt. Auch zweitens geht relativ schnell – auch wenn bezogen eher auf Gedichte, beispielsweise. Etwas „praktisch mit den Händen angehen“ – uff. Darin bin ich absolut unfähig – gefühlt am unfähigsten von allen, die ich kenne. Ich erinnere mich an verschiedene Dinge – spontan fällt mir ein, dass wir in dem Schulfach Literatur einst „Handpüppchen“ basteln sollten und dabei Knöpfe annähen sollten. Mit dieser Situation war ich überfordert as fuck und ich bin kläglich gescheitert. Solche Situationen sind für mich unglaublich überfordernd. Alles was nur annähernd mit Praxis zu tun hat – ich habe beinahe keinen Zugang dazu. Das ist schon in vielen Situationen ÄUSSERST unpraktisch und hochgradig peinlich gewesen.

Hier eine weitere Bestätigung – definitiv kein stark ausgeprägtes extrovertiertes Empfinden (SE). 

10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

Beides, aber ich würde beinahe sagen, insbesondere ersteres. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein, ich hoffe, das reicht aus an Information.^^

Passt. Bevorzugung von Intuition.

11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

Ich bin „nett“„faul“ und ein „Chaot“. So bezeichneten mich viele in meiner Vergangenheit, die mich nicht näher kannten.
Meine Eltern sagen, ich sei „intelligent“ (viele sagen, ich sei intelligent, auch wenn ich das permanent zurückweise, da ich mich selbst nicht für intelligent halte), andere sagen, ich bin zu „sensibel“. Meine Ex sagte, ich „würde nicht in der Realität leben“ und wäre ein „Spießer“ und „absolut unreif“ (mal abgesehen von zahlreichen (weiteren) Beleidigungen, die sie mir an den Kopf warf). Viele sagen, sie empfinden „Wärme“ in meiner Gegenwart und ich hätte eine „unschuldige Aura“ (das sagt meine beste Freundin zumindest). Mein bester Freund meint, ich bin „zu sensibel für die Welt“ und „ich schöpfe mein Potenzial nicht voll aus“. Sämtliche Mädchen, die ich im Internet kennenlernte, meinten, ich sei „süß und knuddelig“ (verdammt, ist mir das peinlich, das hier zu offenbaren.) Meine Schwester sagt oft, ich sei zu „ungeduldig“. Lehrer und Schüler sagten in meiner Vergangenheit, ich sei „anders als die anderen“ und „komisch“. Manche sagen, ich wirke „ruhig“ in ihrer Anwesenheit, andere sagen, ich sei „viel zu unruhig“. (PS: Ich bin tatsächlich ein sehr nervöser Mensch, nur ist das nicht in allen Situationen offensichtlich). Jemand sagte mir mal, das Wort „adorkable“ würde sehr gut zu mir passen. Meine Eltern sagen außerdem, ich sei zu wenig pflichtbewusst und „ungehorsam“ (nicht so direkt, aber ich weiß, dass sie so denken, da ich insbesondere als Jugendlicher sehr selten ihren „Anweisungen“ gefolgt bin). Manche sagen, ich vernachlässige mich selbst zu sehr und wiege mich in Selbstmitleid.

Alleine diese Antwort würde fast schon ausreichen, um dich als INFP zu kennzeichnen. Ich spare mir die Auswertungen der restlichen Antworten, da diese Theorie in diesen ausschließlich bestätigt wird.

12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?
Ich bin in sehr vielen Dingen sehr unsicher und unentschieden, ich bin viel zu sensibel und vergesslich, meine Unordnung hat mich schon allzu oft ins Verderben gestürzt (um es etwas überspitzt auszudrücken), ich bin viel zu nervös, unruhig und stelle mich zu selten meinen Ängsten (insbesondere meinen sozialen Phobien). Ich bin zu sehr Stimmungsschwankungen verfallen und viel zu perfektionistisch.
Ich bin sehr vorsichtig und manchmal etwas zu emotional (schnell traurig, aber andererseits lache ich über so ziemlich alles). Ich bin sehr nachdenklich, schnell zu begeistern und sehr neugierig.
Ich würde mich durchaus als „nett“ bezeichnen und ich denke, ich wirke auf die meisten auch sympathisch. Ich kann gut mit Worten umgehen (zumindest, wenn es darum geht, Texte zu verfassen), ich halte mich für vernünftig und einsichtig. Ich bin sehr selbstreflektiert, besitze viel Fantasie und bin so ziemlich immer ehrlich. Ich denke, man kann mir vertrauen und ich kann mich gut in andere Menschen einfühlen.

13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?
Zu viel Druck, überwältigende soziale Situationen und Konflikte. Alles, was mit größeren Gruppen zu tun hat und ich beobachtet werde. Außerdem Schule im Allgemeinen und der damit verbundene Misserfolg.
Bei zu viel Druck prokrastiniere ich entweder intensiv oder ich schaffe es dann endlich mal, etwas zu tun.
Im Allgemeinen steigern sich meine Ängste. Bei Misserfolgen stürze ich oft in ein extremes Stimmungstief, was in seltenen Situationen zu SVV oder wirklich sehr stark pessimistischen Gedanken führt (Zukunftsängste, fühle mich hilflos etc.) Hier wird es schon etwas problematisch und ich weiß, dass ich eventuell mal einen Psychologen aufsuchen sollte.^^

14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?
Habe ich schon manchmal getan, allerdings eher, wenn mich dabei niemand gesehen hat. Wenn Kinder in der Nähe wären, würde ich es höchstwahrscheinlich unterlassen, es sei denn, ich realisiere das gar nicht. ^^ Prinzipiell mach ich das aber wirklich nur, wenn mich niemand sieht und ich SEHR unter Zeitdruck stehe (was leider sehr oft der Fall ist).

15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?*
Ehrlichkeit, Treue, Nächstenliebe (*), Optimismus, Authenzitität (*), Toleranz, …

Fazit: Ganz klar INFP. Da du dich ja schon mit dem Thema auseinandergesetzt hast und selbst darüber Bescheid zu wissen scheinst, braucht das, denke ich, auch keine weitere Ausführung, oder? Was man dazu sagen muss – wenn man die Theorie hinter dem MBTI kennt und akzeptiert, dann verändert das bis zu einem gewissen Grad auch die Selbstwahrnehmung und es wird mit stärkeren Kontrasten gezeichnet. Es ist schon ausschlaggebend, dass dein Ergebnis allgemein schon sehr bald klar war. 

 

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One thought on “Auswertung von „Herendir“ – INFP

  1. Auch hier noch einmal danke für deine Mühe!
    Und es braucht tatsächlich keiner weiteren Ausführung.
    „Was man dazu sagen muss – wenn man die Theorie hinter dem MBTI kennt und akzeptiert, dann verändert das bis zu einem gewissen Grad auch die Selbstwahrnehmung und es wird mit stärkeren Kontrasten gezeichnet. Es ist schon ausschlaggebend, dass dein Ergebnis allgemein schon sehr bald klar war.“
    Diesen Gedanken hatte ich auch – und spielt sicher eine recht große Rolle. Aber wenn das Ergebnis so eindeutig ist, lässt es wohl kaum einen anderen Typen zu, vermute ich. Gerade meine Vergangenheit war eigentlich sehr „INFP-ish“ und allgemein treffen wohl viele stereotypische Sachen des INFPs zu. (gerade das hat mich aber manchmal etwas skeptisch gemacht).
    Aber hey, jetzt kann ich mir wenigstens abschließend sicher sein.^^

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