Introvertiertes Denken

Introvertiertes Denken, oder kurz TI (englisch: Thinking Introverted) ist die Funktion, die uns dabei hilft, zu analysieren, Konzepte zu erfassen und Daten zu sortieren. Die Funktion ist am ausgeprägtesten bei den Typen INTP und ISTP und steht an zweiter Stelle bei deren extrovertierten Pendants: ENTP und ESTP.

Der Unterschied zu Fühlern
Das Ziel von TI ist es, die Welt zu verstehen. Um dabei jedoch zu einem möglichst objektiven und damit vertrauenswürdigem Ergebnis zu kommen, ist es erforderlich, dass sich der introvertierte Denker als neutraler Beobachter von der Welt ein Stück weit distanziert. TI schert sich insofern wenig für Gefühle und Meinungen, die nicht auf guten Argumenten beruhen und hinterfragt prinzipiell alles. Während Fühler auf gewisse Sicht „involvierter“ sind und ihre Gefühle entweder in die Welt bringen, um diese danach zu formen oder ihre Gefühle von den Einflüssen der Umwelt geformt werden, versucht TI sich von jeglicher Emotionalität zu distanzieren, um rational und logisch zu bleiben. Gleichzeitig versucht TI auch, die eigene, sehr genaue Art auf die Umwelt zu übertragen, was sich zum Beispiel in möglicherweise sehr kleinkarierten Korrekturen und Anmerkungen widerspiegelt. Introvertierte Denker haben damit die Absicht, für Klarheit zu sorgen und auch Mitmenschen ein nüchternes, nicht von Emotionen „vernebeltes“ Bild zu schaffen, bewirken dabei jedoch auch oft, insbesondere bei Fühlern, das Gegenteil: durch Berichtigungen entsteht der Eindruck, der introvertierte Denker versteht alles besser und durch die Hingabe zu objektiven Fakten, nicht aber zu persönlichen Details, werden sie eher wie kalte Maschinen wahrgenommen, weniger als Menschen, denen man zuhören möchte.

Der Unterschied zu extrovertiertem Denken 
TI ist deduktiv – der Begriff „Deduktion“ stammt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „Ableiten“. In der Praxis bedeutet das, dass TI vom Allgemeinen auf das Einzelne ableitet. Dafür ist jedoch zunächst eine allgemeine Regel erforderlich, von der man Ableiten kann. Um es mit einem Beispiel zu beschreiben: eine allgemeine Regel lautet, dass alle Menschen sterblich sind. Sofern Chuck Norris (der Einzelne) ein Mensch ist, ist er demzufolge sterblich. Extrovertiertes Denken funktioniert genau anders herum und will diese allgemeinen Regeln aufstellen, indem es vom Einzelnen auf das Allgemeine ableitet. Dadurch entstehen häufiger Konflikte zwischen Anwendern von TI und Anwendern von TE (Thinking Extroverted).

TI versucht sich aufgrund von Erkenntnissen ein in sich stimmiges Logiksystem aufzubauen. Sobald neue Informationen aufgenommen werden, müssen diese zunächst einmal anhand dieses internen Logiksystems auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden. Ist das nicht möglich, wird die neue Information als unnütz abgetan, gliedert sie sich jedoch ein, in anderen Worten: macht sie für den introvertierten Denker Sinn im Kontext mit all dem, was er bisher gelernt hat, wird diese neue Information mit ins interne Logiksystem aufgenommen und wird dadurch auch als das „Allgemeine“ wahrgenommen. In den Augen von TE-Anwendern ist dieses Verfahren oft zu pingelig und kleinkariert – dadurch dass alles zunächst auseinander genommen und überprüft werden muss, kommt man zu keinem Ergebnis. Der introvertierte Denker hingegen hält die Urteilsweise von TE für unzuverlässig und ungenau. Zumal ist TI nicht unbedingt so sehr an Ergebnissen und Erfolgen orientiert, sondern vielmehr an objektiven Wahrheiten, während das bei TE genau andersherum ist.

Die Vorteile introvertiertem Denkens
Introvertierte Denker sind neugierig und wollen verstehen, wie Dinge funktionieren. Das sorgt für eine relativ hohe Auffassungsgabe. Mit einem gut ausgeprägten TI versteht man Prinzipien und Konzepte schneller und kann sie sich gut vor dem geistigen Auge verbildlichen. Will man etwas möglichst genau und mit allen Facetten verstehen, macht man selten einen Fehler damit, einen introvertierten Denker zu befragen, der sich im Thema der Wahl gut auskennt.

TI ist zwar nicht so praktisch veranlagt wie das extrovertierte Pendant, da es sich nicht auf vorher festgelegte Ziele konzentriert, aber die Informationen, die durch die deduktive Denkweise erschlossen werden können, haben an sich viel praktisches Potenzial: wenn man Ursache und Wirkung erkannt hat, kann man bis zu einem gewissen Punkt vorhersagen, was bestimmte Handlungen für Konsequenzen haben werden, noch bevor sie ausgeführt wurden.

Die Nachteile introvertiertem Denkens
Eben genannter Vorteil kann sich allerdings auch als Nachteil manifestieren: der introvertierte Denker fühlt sich häufig erst dann sicher zu handeln, wenn er weiß, was er mit seiner Handlung auslösen wird und handelt deshalb manchmal überhaupt nicht, selbst, wenn es eigentlich erforderlich gewesen wäre. In manchen Fällen kann diese Passivität noch als Energieeffizienz abgetan werden, aber auch nur dann, wenn der introvertierte Denker tatsächlich noch rechtzeitig die erforderliche Leistung erbringt, indem er eine bessere Methode dafür verwendet hat.

Durch die unkonventionelle Art, die TI mit sich bringt, geraten introvertierte Denker häufig auch in persönliche Konflikte, die sie paradoxerweise möglichst zu vermeiden wollen: neue Theorien und Methoden werden häufig besonders von eher traditionsbewussten, konservativen Typen abgelehnt, was schnell zu Frust führt, welcher dazu führen kann, dass sich introvertierte Denker von ihrer Umwelt abkapseln, die für sie als „unlogisch“ und „denkfaul“ wahrgenommen wird. Auch erwecken sie wie eingangs erwähnt mit ihrer eher kühlen, sachlichen Art, nicht schnell Sympathien und haben in der Regel wenig Zeit damit verbracht, ihre sozialen Fähigkeiten auszubauen.

Introvertiertes Denken an den verschiedenen Stellen

Erste/Zweite Funktion TI (INTP, ISTP, ENTP, ESTP): 
„Alles lässt sich irgendwie begründen. Es gibt nur Dinge, die wir einfach noch nicht verstehen, weil uns die nötigen Informationen fehlen.“

„Warum machst du das? Das ist doch komplett sinnlos, da steckt überhaupt keine Logik dahinter…“

„Im Grunde genommen ist das ziemlich simpel. Ich kann dir in drei Sätzen die darunterliegenden Prinzipien erklären, worauf das basiert.“

„Och komm. Sei nicht beleidigt. Ja, ich halte deine Idee/Meinung für absoluten Blödsinn, aber das darfst du doch nicht persönlich nehmen!“

„Gib mir nur ein wenig Zeit und ich werde herausfinden, wie das funktioniert.“

Dritte/Vierte Funktion TI (INFJ, ISFJ, ENFJ, ESFJ): 
„Wenn du dich vielleicht etwas genauer ausdrücken könntest, vielleicht verstehe ich dann, was du meinst.“

„Ich habe mich schon immer für verschiedene Sprachen interessiert. Ich wünschte, ich würde mehr von ihnen beherrschen, damit ich mehr Menschen verstehen kann.“

„Ich interessiere mich für Methoden, die meine Arbeitsweise noch effizienter machen.“

„Auch, wenn es manchmal sehr unangenehm ist, bin ich bereit, ein Problem beim Namen zu nennen und zu analysieren, um es zu beheben.“

„Meine Erfahrungen / Ideen würden mir auch nichts nutzen, würde ich mir nicht ab und an die Zeit nehmen, darüber zu reflektieren.“

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7 Antworten auf „Introvertiertes Denken

  1. Bei dem Abschnitt „Der Unterschied zu Fühlern“ hast du in dem Satz „Introvertierte Fühler haben damit die Absicht, für Klarheit zu sorgen und auch Mitmenschen ein nüchternes, nicht von Emotionen „vernebeltes“ Bild zu schaffen, …“ zu Beginn sicherlich ein Fehler gemacht. Statt „Introvertierte Fühler“ muss da doch „Introvertierte Denker“ hin?

    Finde es schwer mich für Ti oder Te zu entscheiden… Als du die Abgrenzung zu Te beschrieben hast, hatte ich Ti beinahe abgeschmettert, aber gegen Ende besonders bei den Sätzen hat sich meine Meinung schlagartig geändert… Ich könnte mir aber vorstellen, dass ein Ti Anwender mich für zu ungenau hält. Ich meine auch mal mit einem Ti Anwender zu tun gehabt zu haben (Geschätzt INTP) und der wirklich jede einzelne, unnötige Kleinigkeit angemängelt hat. Das hat mich doch schon ziemlich genervt…

    Kann es sein, dass man ein Satz wie „Ich weiß zwar nicht warum, aber ich glaube, dass das und das so ist.“ von einem Ti Anwender typischerweise nicht zu hören bekommt? Habe ich es richtig verstanden?

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    1. Danke für den Hinweis, du hast Recht – habe es sofort korrigiert. Wenn du bei der Differenzierung TE/TI introvertiertes Denken „abschmetterst“, dann wird es wohl bei dir auch eher TE sein – gerade die Zitate *könnten* auch von TE-Anwendern kommen. Ich versuche, das noch etwas zu differenzieren.

      Und dein Satz ganz Unten – das hört sich eher nach introvertiertem Intuieren an. Von mir (INTP) wirst du so etwas, wenn überhaupt, ganz selten hören, aber ich kenne leider selbst nur sehr wenige andere TI’ler. In der Theorie sind sich XXTPs selten über irgendwas absolut sicher, weigern sich häufig, absolute Aussagen zu treffen und formulieren Thesen und Behauptungen häufig so, dass sie sich später auch wieder herauswinden können, sollte sich herausstellen, dass ihre Vermutung doch nicht zutraf.

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      1. „In der Theorie sind sich XXTPs selten über irgendwas absolut sicher, weigern sich häufig, absolute Aussagen zu treffen und formulieren Thesen und Behauptungen häufig so, dass sie sich später auch wieder herauswinden können, sollte sich herausstellen, dass ihre Vermutung doch nicht zutraf.“
        – Wenn du es so formulierst, dann kann ich mich damit personifizieren. Wenn ich mir unsicher bin, formuliere ich Sätze auch ähnlich wie „Es könnte sein …, aber ich bin mir da nicht so sicher“, damit ich mich später eben „wieder herauswinden“ kann. Aber wenn man es allgemein betrachtet, dann bevorzuge ich absolute Aussagen, weil mich unklare und unentschiedene Situationen eher quälen. Das hält einen von weiteren Handlungen ab. Man bleibt in der selben Situation stecken ohne eine klare Lösung zu haben. Ich möchte dann eben die Sache so schnell wie möglich hinter mir bringen.

        Mir ist da auch noch eine Frage zu den Funktionen eingefallen: Es gibt ja die 4 Funktionen in einem Typen, aber da frage ich mich, was ist mit den anderen 4 bzw. machen wir einfach mal ein Beispiel: Wenn jetzt meine 4. Funktion Te wäre, dann ist sie ja unterentwickelt. Was ist dann aber mit Ti? Wenn ich jetzt nach meinen Typen suchen würde und merke, dass Te so gut wie gar nicht auf mich zutrift, aber Ti noch weniger, kann ich dann davon ausgehen, dass Te wohl meine 4. Funktion (oder 3.) ist?

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        1. „Ich möchte die Sache so schnell wie möglich hinter mich bringen“ trifft eher auf TE zu, wobei man sagen muss, dass auch TI’ler oft so denken, aber die „Sache“ letztlich doch immer weiter hinauszögern. Auch *bevorzugen* TI’ler absolute Aussagen, wenn man sie denn treffen *könnte*, aber je mehr sie nachdenken, desto eher haben sie den Eindruck, dass es eigentlich fast keine absolute Aussagen gibt.
          Der französische Philosoph Descartes beschreibt das mit seinen Gedanken um „Ich denke, also bin ich“ sehr treffend. Man kann sich über nichts sicher sein, außer über seine eigene Existenz.

          Sollte TE deine 1. Funktion sein, wäre TI deine 5. Funktion und vice versa. Die fünfte Funktion ist einem relativ vertraut, man kann die Denkweisen nachvollziehen, aber teilt sie nicht zwangsläufig. Häufig ist es so, dass die 5. Option bei mehrmaligem Scheitern und wachsender Frustration als eine Art Alternative erscheint, die man aber auch wirklich eher in seltenen Fällen anwendet, alleine, weil es mehr Energie und Überwindung kostet.

          Bei mir als INTP sieht die Funktionenfolge so aus: TI > NE > SI > FE, dann folgen die sogenannten Schattenfunktionen: TE > NI > SE > FI
          Allerdings: ich habe zwar schon eine Menge über die Schattenfunktionen gelesen, aber die Theorien haben mich noch nicht ganz überzeugt und ich empfehle, jeglichem „Wissen“ darüber mit einer gesunden Portion Skepsis zu begegnen. Viele Theorien gingen bei meinen Beobachtungen einfach nicht auf, haben sich zum Teil widersprochen und/oder könnten, sofern sie doch zutrafen, insbesondere bei der Selbstbeobachtung auch nur der Barnum-Effekt gewesen sein.

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          1. Bleiben wir beim INTP. Welche Funktion ist ihm aber vertrauter/ lieber: Te oder Fe oder meinetwegen auch Ni oder Fe? Wenn meine Vermutung stimmt, dann würde ich im 1. Fall sagen Te und im 2. Fall Ni.

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            1. Kann man so nicht allgemein sagen, weil es auf die Situation und die Reife des INTPs ankommt. „Besser“ ist sowieso eine ungünstige Bezeichnung hier. Ja, er kann TE unter Umständen besser einsetzen als FE, aber man bekommt bei ihm dennoch, sofern er eine ausgeglichene Persönlichkeit hat, öfters FE zu bemerken – in kleinen Details, wie seiner Mimik, Betonung, etc. …
              „Vertrauter“ ist ihm in dieser Hinsicht FE, aber auch hier hüte ich mich vor absoluten Aussagen. Unreife INTPs kapseln sich mitunter komplett von ihrer Umwelt ab und lassen ihre Sozialkompetenzen verkümmern, da kann es anders aussehen.

              TE wird von INTPs eher vermieden, weil sie immer einen TI-Ansatz bevorzugen werden. Wenn ihre Geduld jedoch am Ende ist, bzw. sie frustriert sind, verärgert, das Gefühl haben, nicht weiter zu kommen, werden sie mitunter einen TE-Ansatz verwenden. Das gleiche Problem mit dem selben Ziel, aber mit einem anderen, eher ungewohnten Werkzeug behandeln. Stell dir vor, du verwendest immer Adobe Photoshop als Bildbearbeitungsprogramm. Nach einem Windowsupdate spinnt das Programm allerdings und du hast das Gefühl, es liegt an Photoshop. Normalerweise lästerst du immer über GIMP, aber jetzt ist deine Geduld so am Ende, dass du doch, zumindest vorübergehend, weil du bis morgen mit der Bildbearbeitung fertig werden musst, GIMP als Alternative nutzt. Du kommst aber nicht wirklich klar mit dem Programm, nutzt es nicht in vollem Potenzial aus und am Ende hast du vielleicht dein Ziel erreicht, aber eher schlampig und unprofessionell.

              FE hingegen wird treffenderweise als „Anima“, also in etwa „Seele“ beschrieben: eher im Hintergrund, aber es lungert doch ständig herum. Entweder in Form von Ängsten und Befürchtungen (Ablehnung von anderen, Status verlieren, keine Bedeutung für andere Menschen haben, dem Gemeinwohl nichts beitragen können, etc) oder unterstützend, wenn es gesund entwickelt ist: der INTP ist zwar auch dann nicht unbedingt ein Social Butterfly, aber er achtet zumindest auf einen freundlichen Ton, gesitteten Umgang und sogar ein wenig auf die Gefühle von anderen, um seine Gedanken/Projekte/Kritik empfänglicher für seine Mitmenschen zu machen.

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              1. „Unreife INTPs kapseln sich mitunter komplett von ihrer Umwelt ab und lassen ihre Sozialkompetenzen verkümmern, da kann es anders aussehen.“
                – Punkt für INTP 😀

                Okay. Das Beispiel ist nachvollziehbar. Nachdem ich mich genauer mit den Funktionen beschäftigt habe und auch deinen Beitrag zu Te gelesen habe, denke ich, dass ich tatsächlich eher Te nutze als Ti. Gerechtigkeit z.b. ist mir doch schon sehr wichtig. Ich würde auch eher etwas tun, das „gerecht“ ist, als das ich „will“. Natürlich würde ich es vereinen wollen, aber wenns nicht anders geht, siegt (manchmal schmerzlich) das Gerechte. Te könnte auch erklären, was ich vorher bei mir als mögliches Fe gesehen habe. Denn es ist jetzt nicht so, dass ich anderen nicht helfen will. Ich tu es ja eig auch (bei Bitte) und beziehe sie mit in meine Entscheidungen, nur tue ich es vermutlich eher, weil ich eine „gerechte“ Lösung für alle haben will und nicht unbedingt, weil ich wirklich „nur“ der Person eine Freude machen möchte.
                Dein Beispiel Könnte jetzt auch erklären, warum ich Ti trotzdem als möglich gesehen habe bzw auch ganz klar „dominanter“ als Se (Ich gehe davon aus, dass ich tatsächlich INTJ bin. Deswegen auch die Frage oben). Ti scheint wie gesagt vorhanden zu sein, aber wenn ich es jetzt näher betrachte, dann eher mit frustrierendem Charakter. Z.B kommt mir das Nichthandeln, das von Nichtwissen rührt, bekannt vor, was dazu führt, dass ich Dinge aufschiebe. Oder das kleinschrittige Stückeln von Informationen, was meistens auftritt, wenn ich mich eine lange nicht entscheiden kann, das mich aber nach langer Zeit frustrieren kann, weil kein Ende in Sicht ist. Entsprechend wäre Ti hier mein GIMP.
                Jedoch scheint es mir vertrauerter als Se. Se ist neben Fe die wohl am wenigsten vorhandene Funktionen bei mir. Die Beschreibung von Se trifft auf mich so gut wie gar nicht zu. Lediglich mit dem unterdrücktem Se kann ich mich personifizieren. Z.B. neige ich wohl leider dazu bei Stress zu viel
                (Süßes) zu essen, aber ich bin nicht darauf aus, so wie INFJs extra asketisch zu leben. Das ist mir herzlich egal und interessiert mich nicht. Das würde ich auch nicht schaffen.

                Wenn ich meine Funktionen beurteilen würde, wäre dies das Ergebnis:
                Ni > Fi / Te > Ne / Ti > Si > Se > Fe.
                Dazu muss ich sagen, dass ich mit Si nicht viel anfangen kann. Es ist iwe neutral. Würde jetzt nicht sagen, dass ich ein gutes Gedächtnis habe, aber so unpassend ist Si nicht. Man könnte aber sicher jetzt auch in mein Zimmer gehen, irgendwas verändern und ich würde es nicht mal merken, sofern es mir nicht extrem viel bedeutet oder ein vorgesehenen Platz hat. Beim letzteren Fall würde ich mich aber auch erst wundern, was es da zu suchen hat und denken, ich hätte es da hingelegt, während ich gerade nicht ganz anwesend war. Es passiert oft, dass ich Dinge tue, mir aber nicht richtig bewusst bin, dass ich die tue, so dass ich letztlich vergesse, ob ich was getan habe oder nicht.

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