Wiedergeburt (Teil 3/3)

(Letzte Woche gab’s nichts, deshalb heute ein bisschen mehr… viel Spaß beim Abschluss der Geschichte!)

„Haut ab, ihr Idioten“, brummte Khyosei und Tsura konnte sich einen leisen Seufzer nicht verkneifen. Ein Wort, eine Geste von Khyosei und das hätte soeben sein letzter Atemzug gewesen sein können.
„Ich habe alles unter Kontrolle“, brummte der Hüne.
Der Druck an Tsuras Nacken ließ nach, doch davon abgesehen rührten sich die Räuber nicht.
„Wenn ihr noch einmal frei und ohne meinen direkten Anweisungen eingreift“, fuhr Khyosei mit leiser, aber scharfer Stimme fort. „Dann werde ich eure Herzen ausreißen, und mit den Hunden ein Festmahl zu mir nehmen!“
„Wie ihr befehlt!“, rief der Ninjatoträger mit militärischem Zack, doch es schwang auch etwas Unsicherheit in der Stimme mit. Tsura spürte, wie er schließlich das Stahl von seinem Hals entfernte. Dann vernahm er hinter sich Schritte, die sich von ihnen entfernten. Er ging davon aus, nur noch mit Khyosei auf der Straße zu sein, der seinen Kopf schüttelte.

Continue reading „Wiedergeburt (Teil 3/3)“

Advertisements

Wiedergeburt (Teil 2/3)

Die Prachtstraße von Shi-Zei war die einzige Straße, die durch und durch sauber war, nicht stank und durch die schönsten Häuser der Stadt oder zumindest dessen Frontfassaden geziert wurde. Auf eben jener Straße ging Khyosei mit gefesselten Händen vor Tsura Shin her, welcher, die linke Hand an der Schulter des Verbrechers, die andere am Knauf seines Schwertes. Khyosei hatte sich nicht gewehrt, als der im Vergleich zu ihm geradezu schmächtige Tsura ihm die Handfesseln angelegt hatte. Zuvor hatte er seine Kameraden angewiesen, die Stadt zu verlassen, mit der Begründung, er könne nicht für ihre Freiheit garantieren, aber da war etwas in Khyoseis Stimme, das Tsura hellhörig werden ließ. Der Schattengardist hatte einen Grund, weshalb er den Umweg zur Prachtstraße in Kauf genommen hatte – die Straßen hier waren selbst in der Nacht beleuchtet und durch Wachleute geschützt. Man konnte in dem dichten Nebel zwar keine zwanzig Schritte weit sehen, abgesehen von dem dämmrigen Licht der nächsten Straßenlaterne und daher schien selbst die Sicherheit der großen, breiten Straße trügerisch, aber bei jedem anderen Weg wären Tsura und sein Gefangener höchstwahrscheinlich gefährlichen Kriminellen über den Weg gelaufen. Und nicht einmal zwangsläufig Leuten von Khyosei.

Beide schwiegen den Weg über, Khyosei, der in stoischer Ruhe mit dem Blick sicheren Schrittes weiterging und Tsura, der vorsichtig in jeden Gasseneingang spähte, ab und an anhielt, wenn er entfernte Schritte hörte oder eine Person – bislang zu seinem Glück nur Einheiten der Garde – aus dem Nebel traten.

Continue reading „Wiedergeburt (Teil 2/3)“

Wiedergeburt (Teil 1/3)

Als Tsura Shin die Türe zum Gasthaus öffnete, kam ihm ein Schwall von Gestank entgegen. Alkohol, Schweiß, Fett und – es konnte auch noch von der Straße kommen – Pisse. An jedem der runden Tische waren alle Stühle besetzt, teilweise teilten sich auch die Dirnen einen mit den Tagelöhnern in ihren zerschlissenen Gewändern. Als Schattengardist  passte Tsura zwar nicht in diese Gesellschaft – niemand tat das, der hier ein anständiges paar Stiefel und einen eleganten Mantel tragen würde, aber durch die dunkle Farbe seiner Kleidung, stach er auch nicht aus der Menge heraus –
alles war hier grau, braun oder schwarz.
Tsura ging auf die Schankmagd, ein junges, knochiges Ding mit verschwitztem, schmalen Gesicht zu und hob fragend die Augenbraue. Er war sich kaum sicher, ob sie ihn überhaupt registriert hatte, aber sie machte eine knappe Kopfbewegung, mit der sie auf einen Nebenraum deutete. Ohne zu zögern bog Tsura nach links ab, schob den vergilbten Stoffvorhang zur Seite und betrat den Nebenraum.

Continue reading „Wiedergeburt (Teil 1/3)“

Donnel Drumpf & die Truhe des Bösen (Teil 1)

Kao wischte sich seufzend das Blut von der Klinge. Er hatte ein schlechtes Gewissen, dass es ihm schon fast Spaß gemacht hatte, die Gewerkschafter niederzumähen. Doch irgendwo im Gefecht begann bei ihm stets der Punkt, an dem er sich gehen ließ und die Bedeutung seiner Taten irgendwo in den Hinterkopf seines Meerschweinchenschädels zurückgedrängt wurden, während (etwas weiter vorne im Kopf) plötzlich bunte Clowns zu pulsierender Musik und rot blinkendem Licht „Töten! Töten!“ riefen und dazu atemberaubende Breakdance-Einlagen vollführten. Es war wie mit einer durchzechten Nacht. Zunächst hatte man Spaß, danach war das Gefühl der Reue da und der Mageninhalt war auf dem Boden verteilt. Nur war es nicht Kaos Mageninhalt. Und nicht nur der Inhalt. Er steckte sein Langschwert zurück in die Scheide und wandte sich schweren Herzens von der Fabrik ab.

Continue reading „Donnel Drumpf & die Truhe des Bösen (Teil 1)“

Abenteuer mit Drumpf! (Teil 6)

Es knarzte zuerst leise und kaum wahrnehmbar, doch das Geräusch entwickelte sich langsam, aber stetig zu einem klagendem Ächzen von Metall. Und während Kaos Magen sich ungefähr genau so verzog, wie die Angeln der Eingangstüre, wurde Donnels Lächeln immer breiter.
„So hat er sich das bestimmt nicht vorgestellt, der gute Mister Iks… jeden Moment müssten wir frei sein.“
Mitnichten. Denn als das Tor schließlich aus den Angeln gehoben wurde, Donnel die Beammaschinerie ausschaltete und die Luke öffnete, sah er unter sich eine Grube, gefüllt mit toten, nackten Leibern.
„Dieses Abenteuer wird ja immer besser“, jammerte das Meerschweinchen, das nun auch in den fleischigen Abgrund hinuntersah. „Boss, willst du da jetzt wirklich runter?“
„Gegenfrage, mein guter Kao – willst du hier oben versauern? Ich werde mich jetzt jedenfalls nacht unten wühlen. Aber wenn du nicht willst, dann schicke ich meinem tapferen Leibwächter gerne Hilfe zu, sobald ich mich um das Problem mit meinem verrückten Angestelten gekümmert habe.“
Kao massierte sich die Nagerschläfen und seufzte, als Donnel die Luke hinunterstieg. Es war ein merkwürdiger Anblick, wie dieser sich zwischen den Leibern nach unten wühlte.
„Na großartig“, murmelte Kao und kletterte hinterher.
Sie hatten beide vergessen, dass sich die Schließmuskeln und Blasen von Menschen – egal ob mit oder ohne Antenne nach dem Tod entspannten. Als sie schließlich vor dem Turm ankamen, versprachen sie sich gegenseitig nie wieder von diesem Ereignis zu sprechen.

Nach einem Bad in Rabensburg, das sie sehr dringend nötig hatten, trafen sich Donnel und Kao wieder im Schankraum des Gasthauses, das sie für die Nacht gebucht hatten.
„Boss… ich will mich ja nicht beschweren, aber ich muss schon sagen, ich bin etwas verwundert darüber, dass wir nicht sofort aufbrechen und versuchen, den Kerl dingfest zu machen. Er wollte doch alle Beammaschinerien zerstören, sagte er!“
Donnel, der während das Meerschweinchen sprach, eine Karte studierte, sah Kao nicht einmal an, als er antwortete.
„Das ist richtig…“, murmelte er.
„Vielleicht sollte er das auch!“, quiekte Kao empört. „Ob aus einer anderen Dimension oder nicht, das sind Menschen! Oder zumindest fühlende Lebewesen, die ebenfalls Schmerz empfinden können! Es… ist falsch sie zu essen…“
Donnel legte die Karte beiseite und sah nachdenklich aus dem Fenster hinaus.
„Ja, irgendwo hast du Recht“, pflichtete er seinem treuen Begleiter bei. „Vielleicht sollte er das auch. Aber wir haben doch beide dabei übereinstimmt, dass Fleisch einfach viel zu lecker ist, als dass man komplett darauf verzichten sollte, richtig?“
Kaos Mund zuckte unruhig. Die Frage behagte ihm nicht.
„Naja“, murmelte Kao. „Ja, schon… aber man sollte es nicht einfach so essen. Es sollte nichts vollkommen Gewöhnliches sein.“
„Ja, da muss ich dir zustimmen. Aber wie gelingt es uns, dieses Bewusstsein bei all den Konsumenten hervorzurufen?“
„Indem man ihnen verbietet, öfters als einmal in der Woche Fleisch zu essen? Vielleicht nur an Feiertagen?“
„Ach du meine Güte, Kao!“, rief Donnel schockiert. „Willst du denn die Freiheit des Volkes einschränken? Bist du des Wahnsinns?“
„Aber es wäre doch das Richtige!“
„Wo bleibt denn deine Moral? Der Weg zum Ziel muss genauso richtig sein, sonst ist das Richtige am Ende nicht mehr… ach, du weißt, was ich meine. Ich habe eine viel bessere Idee. Man erhöht den Preis für Fleisch.“
Kaos Miene erhellte sich.
„Ja, gute Idee! Dann essen sie das nicht mehr so häufig!“
„Genau!“
„Aber… die Konkurrenz?“
„Kaufen wir auf. Mister Iks hat nur einen geringen Vorsprung, außerdem sind wir zu zweit. Wir werden uns trennen und den nächsten Besitzern der Beammaschinerie ein unschlagbares Angebot unterbieten. Eines, bei dem sie denken würden, ich hätte völlig den Verstand verloren.“
Kao rümpfte die Nase.
„Und die anderen Beammaschinerien lässt du absichtlich von Mister Iks zerstören?“
Donnel konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Aber Boss! Das ist nicht unbedingt das, was ich mir unter Selbstlosigkeit vorgestellt habe!“
„Ich würde mir ja auch wünschen, dass es anders funktionieren würde, den Fleischkonsum einzudämmen. Aber fällt dir eine bessere Idee ein? Du warst doch erst derjenige, der mich dazu ermutigt hat, dafür einzustehen!“
Kao bekam Kopfschmerzen und stimmte Donnels Plan schließlich zu.

Drei Monate später ist Mister Iks schließlich bei einem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen. Er ist von einem Turm gestürzt und hat sich dabei den Hals so sehr gebrochen, dass der Kopf dadurch, so glatt und sauber wie durch einen Schwerthieb vom Hals getrennt wurde. Natürlich fand das niemand komisch, denn die Fußballweltmeisterschaft fanden im Finale Vereinte Nationen der Meerjungfrauen gegen Kap Talis ihren Höhepunkt und da war fast überhaupt nichts komisch, weil man sich für überhaupt nichts anderes mehr interessierte. Auch nicht, dass etwa zum Zeitpunkt, an dem die Achtelfinalespiele begannen, plötzlich viele Beammaschinerien zerstört wurden, aber deren Existenz war ja den meisten Leuten ohnehin unbekannt. Seltsam fanden die Leute bloß, dass die Fleischpreise enorm stiegen. Die ganze Branche schien zu kollabieren und selbst die erfolgreiche Franchisekette MacMäntsch wurde aufgekauft von einem anderen Unternehmen, welches sich MacDonnels nannte.
Kao und vor allem Donnel waren sehr zufrieden, denn der Fleischkonsum ging tatsächlich sehr stark zurück, doch die Gewinne stiegen ins Astronomische, dass Donnel seinem Leibwächter eine satte Gehaltserhöhung gönnte. Immerhin waren die Preise für dessen Lieblingsgericht entsprechend gestiegen. So kam es, dass die beiden sich beim Verzehr von Hamburger-Burger über ihr nächstes Abenteuer unterhielten.

Auswertung von „Herendir“ – INFP

1. Ein Arbeitskollege, mit dem du gut zurechtkommst, auch wenn ihr nicht befreundet seid, hat vergessen, eine wichtige Aufgabe auf den nächsten Tag zu erledigen, obwohl er eine Woche Zeit dafür hatte. Nun ruft er dich an einem Sonntagnachmittag an, und bittet dich, ihm zu helfen, um noch rechtzeitig fertig zu werden – du hast dich eigentlich auf deine Freizeit gefreut. Ihm zu helfen, würde sicherlich mindestens zwei Stunden Zeit kosten.

Wenn ich tatsächlich „Freizeit“ habe und unter keinerlei Druck stehe, dann definitiv. Habe ich aber beispielsweise etwas konkretes und wichtiges vor (was zwar für einen Sonntag recht unwahrscheinlich ist, aber nicht unmöglich), KÖNNTE es sein, dass ich ihm schonend beibringe, dass es mir momentan nicht wirklich möglich ist, ihm zu helfen, auch wenn mir dies sehr schwer fallen würde.

Sehr bedacht auf den eigenen Gemütszustand – tendenziell introvertiertes Fühlen (FI).

2. Dein Chef teilt dir mit, dass er folgende Woche auf Fortbildung gehen wird und er hat dich damit beauftragt, die Leitung des Geschäfts und damit auch deiner Kollegen in seiner Abwesenheit zu übernehmen. Deine Kollegen sind zuverlässig und auch du bist ein fähiger Mitarbeiter und warst bislang mit deiner momentanen Arbeit nicht überfordert. Wie fühlst du dich mit dieser Verantwortung? Welche Gedanken überkommen dich und was überlegst du dir?

Meine erste Reaktion „Oh Gott.“ Schon beim Lesen dieser Worte spüre ich die Überforderung und die Angst vor Versagen in dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Ich bin nun wirklich absolut keine Führungspersönlichkeit und würde mich darin unwohl fühlen. Allerdings habe ich die Aufgabe nun ja einmal bekommen und werde mich dieser auch annehmen. Schließlich soll man sich seinen Ängsten stellen und da ich auf die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter zählen kann, wird es vielleicht gar nicht so schwer. Ich würde versuchen, die Situation positiv zu sehen und meinen Chef nicht zu enttäuschen und vielleicht auf die Unterstützung der Mitarbeiter hoffen.

Introvertierte, scheue Haltung, Angst vor Verantwortung und Führung – eher gering ausgeprägtes extrovertiertes Denken (TE). Du meintest, du „hoffst“ auf Unterstützung der Mitarbeiter, willst deinen Chef zeitgleich nicht enttäuschen. Du willst also um keinen Preis jemandem zur Last fallen, diese Einstellung bemerkt man auch sehr häufig bei introvertierten Fühlern.

3. Was sind deine freizeitlichen Interessensgebiete? Begründe, wenn möglich.

Puh, da könnte ich viel erzählen und ich muss sagen, dass ich sehr stark von einer Interesse auf die andere überspringe und mich nur kurzzeitig intensiv damit beschäftige, nur um von einer anderen wieder abgelenkt zu werden. Gut, mit MBTI beschäftige ich mich nun schon eine ganze Weile und lese viel darüber, aber auch das wird immer kurzzeitig von anderen Sachen unterbrochen. Gilt auch für meine Hobbys.
Aber ich rede viel zu lange um den heißen Brei (was ich leider sehr oft tue, btw.). Ich interessiere mich für psychologische Sachen, wie eben MBTI, da ich die menschlichen Intentionen und vor allem meine eigenen gern nachvollziehe und verstehe. Für mich ist das fast wie eine Droge, ich liebe es, mich (und auch andere) einzuschätzen, die Hintergründe von Persönlichkeiten zu erforschen etc.
Auch philosophische Dinge und Religion interessieren mich sehr.
Aber mehr noch packen mich sämtliche fiktionale Welten – ich bin großer Herr der Ringe-Fan, aber das nur an erster Stelle – nachfolgend noch viele weitere ausgedachte Universen.^^
Desweiteren interessiere ich mich für Sprachen, in Verbindung mit Herr der Ringe führte das beispielsweise dazu, dass ich mich lange Zeit mit den Sprachen der Elben beschäftigte.
In Verbindung mit meiner Faszination durch Anime dazu, dass ich anfing, Japanisch zu lernen.
Außerdem schreibe ich Gedichte (welche allgemein als „sehr gut“ bezeichnet werden) und auch Geschichten, allerdings bleibt es bei diesen eher immer nur beim Anfangen und es kommt nie zum Fertigstellen und Beenden dieser, was an verschiedenen Faktoren liegt.
Letztendlich spiele ich periodisch auch mal das ein oder andere PC-Spiel, ich schaue (zu viel) Serien und auch Anime, surfe im Internet, betreibe soziale Netzwerke (wobei, von „Betreiben“ kann hier vielleicht weniger die Rede sein, da ich nur zeitweise aktiv bin), schreibe Tagebuch etc.
Kurz: Ich habe viele Hobbys und Interessen, die dazu führen, dass ich mich mit keiner/keinem wirklich intensiv beschäftige und ich auch manchmal unschlüssig bin, was ich tun soll – offensichtlich ist es in meinem Fall noch die Schule, aber naja … *hust*

Viele Interessen und Hobbies, die nicht „zu Ende geführt“ werden ist ein typisches Merkmal für extrovertiertes Intuieren (NE). Tagebücher werden in der Regel von Intuierern geschrieben (oder von SJ-Typen, die es von ihren Therapeuten empfohlen bekommen, sich aber idR eher schwer damit tun). Gedichte zu schreiben ist vor allem bei FPs  eine beliebte Beschäftigung, da sie die Gefühle auf eine besonders ästhetische Weise ausdrücken können, während NTPs (ich kenne keine NJTs, die so etwas tun), Gedichte eher als gesellschaftliche Kritik in künstlerischem Gewand nutzen. 

4. Stelle dir vor, du müsstest für ein halbes Jahr bei einer anderen Person wohnen – die Umstände sind irrelevant. Stelle dir nun eine fiktive Person vor, bei der du glaubst, dass du gut mit ihr zurecht kommen und dich eventuell sogar mit ihr anfreunden könntest und notiere als Antwort ihre Eigenschaften, die du zu schätzen wüsstest.
Ich hoffe doch, es ist eine weibliche Person – vielleicht entwickelt sich ja was daraus… hehe… Okay, Spaß beiseite.
Ich würde es zu schätzen wissen, wenn diese Person mir meinen persönlichen Freiraum lässt und mich einerseits bei bestimmten Dingen mitentscheiden lässt und mich bei meinen eigenen Entscheidungen unterstützt. Allgemein wäre es wohl hilfreich, wenn diese Person etwas mehr Selbstvertrauen hat als ich. Außerdem wäre es schön, wenn die Person optimistisch ist – auch wenn ich selbst nicht gerade der optimistischste Mensch bin, kann ich übertriebenen Pessimismus nicht ausstehen, insbesondere, wenn dieser mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase gerieben wird. Das heißt NICHT, dass mir diese Person nicht ihre Probleme offenbaren darf, im Gegenteil, aber es wäre schön, wenn sich diese Person dann auch helfen lässt und es nicht bei einem selbstbemitleidenden Monolog bleibt. Es wäre im Gegenzug auch schön, wenn diese Person ebenfalls offen für meine eigenen Probleme ist und mir neue Perspektiven eröffnen kann. Weiterhin wäre es schön, wenn diese Person in der Lage ist, mich zu motivieren und mir sprichwörtlich mal „in den Arsch zu treten“, damit ich mich auf wirklich wichtige Aufgaben konzentriere und mir nicht nur Spaß und Vergnügen gönne oder mich zu sehr aus der Realität ausklinke.
Empathie ist mir sehr wichtig, sprich, bitte keine Hasstiraden, Diffamierung und andauerndes Verurteilen (ist mir am wichtigsten von all dem Genannten und dem noch Kommendem, sprich, sei kein Arschloch).
Spontanität – nächstes Stichwort. Manchmal fällt es mir sehr schwer, spontan etwas zu unternehmen – wenn diese Person dahingehend etwas entscheidungsfreudiger ist, wäre das denke ich sehr gut (für mich und meine persönliche Entwicklung, sodass ich nicht immer nur zu Hause herum sitze).
Ich könnte hier sicher noch mehr anführen, aber ich denke, die wichtigsten Sachen habe ich genannt.

Du schärtzt deine eigene Freiheit und Unabhängigkeit, was besonders bei P-Typen ausgeprägt ist. Du musst von außen motiviert werden, dich in die Welt der Dinge und Menschen zu begeben, was auch wieder eine typisch introvertierte Tendenz ist. Auch NE wird wieder deutlich.

5. Tue wie bei Frage 5 dasselbe mit einer ausgedachten Person, von der du glaubst, dass ihr überhaupt nicht miteinander auskommen würdet und notiere von dieser zweiten Person ebenfalls die ausschlaggebenden Merkmale.
Ich denke, dass ich schon bei der vorher beschriebenen Person oft das Gegenteil genannt habe, aber hier dieses Mal in Stichpunkten alles was mir einfällt: – zu pessimistisch, arrogant, nicht empathisch, „ich habe immer Recht“-Mentalität, zu sehr abweichende moralische Ansichten, zu lässig (kann durchaus schön sein, aber wenn die Person NICHTS ernst nehmen kann, komme ich ebenfalls nicht damit klar), zu „realistisch“, beleidigend, intolerant (!!!), selbstverliebt, angeberisch, „böse“. Ich weiß nicht, ob diese Eigenschaften alle in einer Person zusammenfließen können, aber das wäre das worst-case-scenario.

Neben „zu realistisch“ (was eher eine NE-Abneigung ist) und „zu lässig“, wobei du damit wohl eher Gleichgültigkeit meinst, sind das alles typische FI-Feindbilder.

6. Nach was strebst du im Leben und weshalb? Wenn möglich, priorisiere bei mehreren Angaben.
Nach „Glück“, Zufriedenheit und Erfüllung im Job und auch im sozialen Bereich. Ich möchte etwas „sinnvolles“ im Leben tun, was ich nur mir, sondern auch anderen etwas bringt. Ich möchte andere glücklich machen und ihnen Liebe schenken – aber auch bekommen. Eine „Frau fürs Leben“ ist gleichzeitig ein wunderschöner und doch erschreckender Gedanke für mich, da ich mich einerseits sehr stark nach einer Partnerin sehne, aber insbesondere aufgrund meiner Erfahrungen die dadurch entstehenden Einschränkungen fürchte.
Aber eigentlich hasse ich diese Frage, denn ich weiß nichts Konkretes. Ich habe keine klare Vorstellung von der Zukunft und habe auch kein klares Ziel und von Prioritäten kann man beinahe nicht sprechen.

P-Präferenz. „Mal schauen, was das Leben so bringt“. Auch wieder sehr idealistisch.

7. Erinnere dich an eine Zeit, in der du dich richtig gut gefühlt hast. Notiere, weshalb du dich so gefühlt hast.

Es gibt nur eine einzige Woche in meinem Leben, von der ich behaupten kann, dass ich in dieser nur so in Glückseligkeit gebadet habe – als ich meine erste Freundin hatte und bei ihr war, als ich sie das erste Mal traf und ihr meine Liebe schenken konnte, so kitschig das auch klingen mag. Auch wenn diese Beziehung zu diesem später als „Blutegel“ (=Mensch, der die Liebe nur so aus dir heraussaugt und sie in Hass umzuwandeln scheint oder sie absorbiert) identifizierten Menschen eine wichtige und große Rolle in meinem Leben spielte, möchte ich nicht näher darauf eingehen, da mir das dann doch etwas zu persönlich ist.
Ansonsten fühle ich mich immer dann *wirklich* gut, wenn ich mich mit Menschen unterhalten kann, auf die möglichst folgendes zutrifft: 1. Ich empfinde tiefe Zuneigung und Sympathie für sie 2. Ich kann mit ihnen tiefgründige und „gehaltvolle“ Gespräche führen 3. Ich kann mit ihnen Spaß haben und in ihrer Anwesenheit so sein, wie ich bin, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie ich auf sie wirke. -> Menschen zu finden, die diese Eigenschaften erfüllen ist unglaublich schwierig, deshalb bin ich froh, solche Menschen (2, auf die alle Punkte zutreffen) zu kennen und solche Momente erleben zu dürfen.

Man muss sich schon sehr anstrengen, um einen introvertierten Fühler dazu zu bringen, dass dieser ein solch generell negatives Bild über einen hat. Dann kann man sich aber leidenschaftlichster Abneigung bewusst sein. 

8. In welchen Situationen fühlst du dich unterlegen? Wann wird deine Selbstsicherheit empfindlich?

Immer dann, wenn ich mich innerhalb von Gruppen befinde. Wirklich „selbstsicher“ bin ich nur, wenn ich für mich allein bin und etwas mache, bei dem ich mir sicher bin, dass ich es kann – und selbst das ist *wirklich* selten. Mein Leben ist von Unsicherheit und (zumindest gefühlter) Unterlegenheit geprägt.

Das Bild ist mittlerweile ziemlich eindeutig – während ISFPs zwar auch Unsicherheiten kennen, sind sie doch viel selbstbewusster als INFPs, was sich auch darin zeigt, dass sie aktiver in ihrer Umgebung sind, während INFPs meistens in ihren Gedanken bleiben, was bei dir der Fall zu sein scheint.

9. Wenn du etwas Neues erlernst, wie kannst du dies am besten bewerkstelligen? Bist du beispielsweise fähiger darin, über Theorien nachzudenken, Dinge auswendig zu lernen oder praktisch mit den Händen anzugehen?

Ich würde sagen, dass mir ersteres immer noch am leichtesten fällt. Auch zweitens geht relativ schnell – auch wenn bezogen eher auf Gedichte, beispielsweise. Etwas „praktisch mit den Händen angehen“ – uff. Darin bin ich absolut unfähig – gefühlt am unfähigsten von allen, die ich kenne. Ich erinnere mich an verschiedene Dinge – spontan fällt mir ein, dass wir in dem Schulfach Literatur einst „Handpüppchen“ basteln sollten und dabei Knöpfe annähen sollten. Mit dieser Situation war ich überfordert as fuck und ich bin kläglich gescheitert. Solche Situationen sind für mich unglaublich überfordernd. Alles was nur annähernd mit Praxis zu tun hat – ich habe beinahe keinen Zugang dazu. Das ist schon in vielen Situationen ÄUSSERST unpraktisch und hochgradig peinlich gewesen.

Hier eine weitere Bestätigung – definitiv kein stark ausgeprägtes extrovertiertes Empfinden (SE). 

10. Wie gehst du generell mit neuen Ideen um? Versuchst du zum Beispiel die Prinzipien dahinter zu erfassen, um zu erkennen, ob sie Sinn machen oder suchst du nach Informationen, Argumenten und Beweisen, die diese Ideen unterstützen?

Beides, aber ich würde beinahe sagen, insbesondere ersteres. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein, ich hoffe, das reicht aus an Information.^^

Passt. Bevorzugung von Intuition.

11. Wie nehmen dich deine Bekannten, Arbeitskollegen, Freunde und Familie wahr, beziehungsweise, wie glaubst du, dass sie dich wahrnehmen? Was wären die (wenn möglich positiven und negativen) Eigenschaften, mit denen sie dich wohl am ehesten beschreiben würden?

Ich bin „nett“„faul“ und ein „Chaot“. So bezeichneten mich viele in meiner Vergangenheit, die mich nicht näher kannten.
Meine Eltern sagen, ich sei „intelligent“ (viele sagen, ich sei intelligent, auch wenn ich das permanent zurückweise, da ich mich selbst nicht für intelligent halte), andere sagen, ich bin zu „sensibel“. Meine Ex sagte, ich „würde nicht in der Realität leben“ und wäre ein „Spießer“ und „absolut unreif“ (mal abgesehen von zahlreichen (weiteren) Beleidigungen, die sie mir an den Kopf warf). Viele sagen, sie empfinden „Wärme“ in meiner Gegenwart und ich hätte eine „unschuldige Aura“ (das sagt meine beste Freundin zumindest). Mein bester Freund meint, ich bin „zu sensibel für die Welt“ und „ich schöpfe mein Potenzial nicht voll aus“. Sämtliche Mädchen, die ich im Internet kennenlernte, meinten, ich sei „süß und knuddelig“ (verdammt, ist mir das peinlich, das hier zu offenbaren.) Meine Schwester sagt oft, ich sei zu „ungeduldig“. Lehrer und Schüler sagten in meiner Vergangenheit, ich sei „anders als die anderen“ und „komisch“. Manche sagen, ich wirke „ruhig“ in ihrer Anwesenheit, andere sagen, ich sei „viel zu unruhig“. (PS: Ich bin tatsächlich ein sehr nervöser Mensch, nur ist das nicht in allen Situationen offensichtlich). Jemand sagte mir mal, das Wort „adorkable“ würde sehr gut zu mir passen. Meine Eltern sagen außerdem, ich sei zu wenig pflichtbewusst und „ungehorsam“ (nicht so direkt, aber ich weiß, dass sie so denken, da ich insbesondere als Jugendlicher sehr selten ihren „Anweisungen“ gefolgt bin). Manche sagen, ich vernachlässige mich selbst zu sehr und wiege mich in Selbstmitleid.

Alleine diese Antwort würde fast schon ausreichen, um dich als INFP zu kennzeichnen. Ich spare mir die Auswertungen der restlichen Antworten, da diese Theorie in diesen ausschließlich bestätigt wird.

12. Mit welchen Eigenschaften würdest du dich selbst wohl am ehesten beschreiben? Was fällt dir an dir selbst auf, was den meisten deiner Mitmenschen entgeht?
Ich bin in sehr vielen Dingen sehr unsicher und unentschieden, ich bin viel zu sensibel und vergesslich, meine Unordnung hat mich schon allzu oft ins Verderben gestürzt (um es etwas überspitzt auszudrücken), ich bin viel zu nervös, unruhig und stelle mich zu selten meinen Ängsten (insbesondere meinen sozialen Phobien). Ich bin zu sehr Stimmungsschwankungen verfallen und viel zu perfektionistisch.
Ich bin sehr vorsichtig und manchmal etwas zu emotional (schnell traurig, aber andererseits lache ich über so ziemlich alles). Ich bin sehr nachdenklich, schnell zu begeistern und sehr neugierig.
Ich würde mich durchaus als „nett“ bezeichnen und ich denke, ich wirke auf die meisten auch sympathisch. Ich kann gut mit Worten umgehen (zumindest, wenn es darum geht, Texte zu verfassen), ich halte mich für vernünftig und einsichtig. Ich bin sehr selbstreflektiert, besitze viel Fantasie und bin so ziemlich immer ehrlich. Ich denke, man kann mir vertrauen und ich kann mich gut in andere Menschen einfühlen.

13. Was löst bei dir enormen Stress aus und wie verhältst du dich daraufhin in der Regel?
Zu viel Druck, überwältigende soziale Situationen und Konflikte. Alles, was mit größeren Gruppen zu tun hat und ich beobachtet werde. Außerdem Schule im Allgemeinen und der damit verbundene Misserfolg.
Bei zu viel Druck prokrastiniere ich entweder intensiv oder ich schaffe es dann endlich mal, etwas zu tun.
Im Allgemeinen steigern sich meine Ängste. Bei Misserfolgen stürze ich oft in ein extremes Stimmungstief, was in seltenen Situationen zu SVV oder wirklich sehr stark pessimistischen Gedanken führt (Zukunftsängste, fühle mich hilflos etc.) Hier wird es schon etwas problematisch und ich weiß, dass ich eventuell mal einen Psychologen aufsuchen sollte.^^

14. Die Fußgängerampel ist rot, aber auf der weiten, übersichtlichen Straße ist links und rechts kein Fahrzeug zu hören oder zu sehen. Was hält dich davon ab, über die rote Ampel zu gehen oder dies nicht zu tun?
Habe ich schon manchmal getan, allerdings eher, wenn mich dabei niemand gesehen hat. Wenn Kinder in der Nähe wären, würde ich es höchstwahrscheinlich unterlassen, es sei denn, ich realisiere das gar nicht. ^^ Prinzipiell mach ich das aber wirklich nur, wenn mich niemand sieht und ich SEHR unter Zeitdruck stehe (was leider sehr oft der Fall ist).

15. Was sind für dich die wichtigsten Werte? Bei welchen glaubst du, dass sie dir wichtiger sind als den meisten anderen Menschen?*
Ehrlichkeit, Treue, Nächstenliebe (*), Optimismus, Authenzitität (*), Toleranz, …

Fazit: Ganz klar INFP. Da du dich ja schon mit dem Thema auseinandergesetzt hast und selbst darüber Bescheid zu wissen scheinst, braucht das, denke ich, auch keine weitere Ausführung, oder? Was man dazu sagen muss – wenn man die Theorie hinter dem MBTI kennt und akzeptiert, dann verändert das bis zu einem gewissen Grad auch die Selbstwahrnehmung und es wird mit stärkeren Kontrasten gezeichnet. Es ist schon ausschlaggebend, dass dein Ergebnis allgemein schon sehr bald klar war. 

 

Abenteuer mit Drumpf! (Teil 5)

„Ein moralisches Grauen! Tagein, Tagaus purzeln unschuldige Menschen aus diesen Maschinen!“, wetterte Mister Iks.
„Sie haben keine Antennen, sie sind keine Menschen“, korrigierte Donnel.
„Na schön! Lebewesen! Kreaturen, die fühlen können! Die Empfindsam für Angst und Schmerzen sind!“
Die Stimme des Mannes überschlug sich. „Und wir TÖTEN sie, verspeisen sie! Mit welcher Berechtigung tun wir das, hä?“
„Sie fallen doch schon tot aus der Maschine, regt euch nicht so sehr darüber auf. Wer seid ihr überhaupt?“
„Nein, sie sterben dadurch, dass wir die Maschine benutzen!“, kreischte der Mann. „Und ich, Mister Iks, der so viel Schuld auf sich genommen hat, diese katzulischen Maschinen im Schuss zu halten, habe endlich einen Weg gefunden, diesn Makel abzuschalten!“
„Mister Iks! Aber… ich verstehe nicht! Ihr bekommt doch einen Batzen Geld als Gehalt!“
„Geld, pah!“, schnaubte Mister Iks verächtlich. „Damit kann man vieles zufrieden stellen, aber nicht das Gewissen!“

Continue reading „Abenteuer mit Drumpf! (Teil 5)“

Abenteuer mit Drumpf! (Teil 4)

Donnel klopfte an der Holztür des großen, finsteren Steinhauses. Es war nicht allzu schwierig gewesen, Mister Iks‘ Wohnung im Aristokratenviertel zu finden, blöd nur, dass ihr Besitzer nicht öffnete.
„Das ist ja merkwürdig…“, brummte Kao. „Niemand daheim?“
„Gut so! Dann ist er wohl arbeiten, so wie es sein sollte. Ich sollte nicht immer so misstrauisch sein und meinen Angestellten Faulheit vorwerfen.“
Kao sah kurz zu Donnel hoch und nickte zustimmend.
„Dann sollten wir wohl diese Beammaschinerie aufsuchen“, schlug das Meerschweinchen vor. „Was hat es eigentlich mit damit auf sich? Ich habe noch nie etwas davon gehört.“
Donnel klopfte noch einmal an, um sicherzugehen.
„Na, was gibt es da groß zu erzählen? Aus dem Beamapparat fällt das Fleisch heraus und es wird nach…“
„Da fallen Menschen heraus!“, unterbrach ihn Kao. „Und die sterben dann? Einfach so?“
„Ja“, antwortete Donnel knapp. „Ach, weißt du was? Du hast Recht. Hier ist niemand. Gehen wir.“
Kao ließ aber nicht vom Thema ab, als er Donnel hinterher hüpfte.
„Das hört sich aber nicht sehr… wissenschaftlich an! Wie funktioniert das denn?“
„Naja, mittels Beamtechnologie!“
„Und wie funktioniert die?“
„Soll ich denn alles wissen?“, antwortete Donnel gereizt. „Ich bin zwar Experte für eine ganze Menge, aber ich kann nicht von allem eine Ahnung haben. Deshalb suchen wir ja Mister Iks oder etwa nicht?“
Kao verzog seine Äuglein zu Schlitzen.
„Da ist aber keine… Magie im Spiel, oder, Boss?“
Donnel sah seinen Leibwächter gar nicht an, während sie sich in Richtung Steckenpferd-Stallung bewegten.
„Nein, nein.“
„Boss?“
„Nein! Und jetzt halt endlich die Klappe, du tanzendes Wollknäuel!“
„Tut mir leid“, gab Kao kleinlaut zurück. Weil Donnel und er eine eher kumpelhafte Beziehung hatten, vergaß er manchmal, professionell zu sein und keine Fragen zu stellen. Aber ein ungutes Gefühl blieb – jetzt erst recht.

Continue reading „Abenteuer mit Drumpf! (Teil 4)“

Abenteuer mit Drumpf! (Teil 3)

„Ich glaub‘, ich werd‘ nicht mehr! Kao! Unser Essen hat uns angegriffen!“
„Unser Essen?“, Kao sah zunächst Donnel und danach die toten Nackten verwirrt an. „Das… sind doch Menschen!“
Donnel rollte mit den Augen.
„Also ist es wahr, was die ganzen Verschwörungstheoretiker sagen?“
„Ja natürlich ist es wahr!“, antwortete Donnel. „Was glaubst du denn, von wo wir unser Fleisch bekommen?“
Kao kratzte sich am Kopf.
„Aus… dem Supermarkt?“
„Und woher bekommt der Supermarkt das Fleisch?“
„Äh… um so viele Ecken habe ich noch nie gedacht, Boss…“
„Ach Kao, das ist doch nur eine Ecke.“

Continue reading „Abenteuer mit Drumpf! (Teil 3)“

Abenteuer mit Drumpf! (Teil 2)

Donnel drehte sich um und sah, dass kreischende Gäste und Angestellte gleichermaßen mit schlackernden Armen aus dem Mac Mäntsch flohen. Hinter ihnen rannte ein gutes halbes Dutzend nackte Personen mit Hackebeilen hinterher. Kao konnte den Schaum vor deren Mäulern, sowie die irrsinnig weit aufgerissenen Augen erkennen und zückte ohne zu zögern sein Schwert, das mit einem klingendem Schhhiiiing aus der Scheide fuhr und in der Mittagssonne aufblitzte.

„Boss, bleib zurück“, wies das Meerschweinchen Donnel in lässigem Tonfall an und trat mit großen breiten Schritten auf das Schlachtfeld zu, auf dem die Nackedeis ihr Blutbad verrichteten. Natürlich blieb Donnel nicht zurück und zog sein Rapier, diese Gelegenheit auf potentielles Sterben wollte er sich nicht entgehen lassen. „Für die Fraaaaaaaaaihaaaaait!“, ließ er laut seinen Schlachtruf ertönen und stürzte sich ins Getümmel. Kao verzog ein genervtes Gesicht, da er so gerne cool mit großen und breiten Schritten das spontan entstandene Feld der Ehre betreten hätte, aber nun seinem Boss mit schnellen, eher unbeholfenen Schritten hinterher trapsen musste, um dessen Sicherheit zu garantieren.

Continue reading „Abenteuer mit Drumpf! (Teil 2)“